Ulli Gaus zweite Schnipselspende (4): Das Blumenboot

Dies ist in gewisser Weise eine Fortsetzung des vorigen Eintrags:

Hinten an sein Boot hat das Kind ein zweites Bötchen angehängt, beladen mit Blumen. Die will es seinen zerstrittenen Eltern bringen.. Denn es liebt beide. 

  +  =

Der Blumenkahn, Fotocollage mit Legebild, 2020-07-05

 

 

 

 

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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12 Antworten zu Ulli Gaus zweite Schnipselspende (4): Das Blumenboot

  1. afrikafrau schreibt:

    eine liebevolle Gestaltung für lieblose Eltern

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  2. gkazakou schreibt:

    Danke.Sind die Eltern lieblos oder nur zu sehr mit sich selbst und ihren Wunden beschäftigt, unfähig, die Bedürfnisse des Kindes wahrzunehmen?

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  3. Du zeigst es aus der Sicht des Kindes, das kitten möchte, was vielleicht nicht mehr möglich ist! Oder vielleicht doch! Sehr schön und tiefsinnig arrangiert!
    Liebe Grüße Babsi

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Babsi. Das kleine Kind möchte wohl immer helfen, dass sich die Eltern wieder vertragen. Es kann sogar sein, dass es sich schuldig füht, wenn es ihm nicht gelingt. Es fühlt, dass es seine Existenz dieser Verbindung verdankt. Später, wenn das Kind groß ist, kann es sich anders darstellen, dann kann es viellleicht sogar den Tag loben, als sich die Eltern schließlich trennten.

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  4. afrikafrau schreibt:

    Die Ursachen sind sicherlich in vieler Hinsicht zu suchen, lösen sie diese nicht, für die Kinder zuviel, verlangt, sie leiden sehr darunter, haben sie dann selbst Kinder, zieht sich diese Muster häufig durch. Schwierige Konstellation, Probleme werden gerne unter den Teppich gekehrt, wären oft lösbar, aber anstrengend.

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    • gkazakou schreibt:

      es ist wahr, solche Themen ziehen sich von Generation zu Genetarion weiter. Natürlich ist es manchmal unausweichlich, dass sich Eltern trennen. Aber leichtfertig und aus rein egoistischen Gründen sollte das nicht geschehen.

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  5. Ule Rolff schreibt:

    Bezaubernd im Hintergrund des Legebildes die blaue Landschaft aus arabischen Schriftzeichen, Gerda.

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  6. Susanne Haun schreibt:

    Diese Collage mag ich besonders, liebe Gerda.
    Die Sehnsucht nach der Ferne, das Warten und die Farben der Schnipsel von Ulli geben ein sehr harmonisches Bild der momentanen Situation in Corona Zeiten ab.
    Bei dem Bauwerk denke ich an den Tempel des Poseidons, den wir gemeinsam besucht haben. Wir denken sehr gerne daran.
    Liebe Grüße und eine schöne Woche von Susanne

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