Tägliche Zeichnung (1): Hibiskusblüte. Rot in der Schwarz-Weiß-Zeichnung.

In meinem Garten steht ein Hibiskus, der nicht recht weiß, ob er ein Strauch oder ein Bäumchen werden will. Was er hingegen weiß, ist, dass ich mich über seine Blüten freue – egal wo sie grad zum Vorschein kommen. Heute also ganz unten.

Ich zog meinen Stuhl heran und zeichnete sie.

Aber hatte ich die Farbwerte richtig getroffen? Das leuchtende Rot der Blüte  – hatte ich es zu Recht so dunkel gezeichnet? Ich wollte es wissen und machte eine 4-Felder-Collage: oben die Original-Zeichnung und das Original-Foto, unten eine Bearbeitung der Zeichnung (farbverstärkt und -verschoben, Ölfarben-Filter) und das Foto in Schwarz-Weiß.

Ein anderes Foto der Blüte in farbig und schwarz-weiß kommt den Lichtverhältnissen meiner Zeichnung etwas näher.

 

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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8 Antworten zu Tägliche Zeichnung (1): Hibiskusblüte. Rot in der Schwarz-Weiß-Zeichnung.

  1. Ulli schreibt:

    Liebe Gerda,
    ich mag deine Zeichnung vom Hibiskus und auch die der Lilie, aber ich muss gestehen, dass ich manchmal etwas überfordert mit deinem Viel bin, da kann man die einzelnen Posts gar nicht mehr richtig würdigen, so gehen dann z.B. auch vorherige verloren, wie z.B. unser Ping Pong. Ich wollte das schon länger mal los werden. Die meisten schauen ja nur das gerade Aktuelle an und ziehen dann weiter. Auch genaueres Hinschauen wird so zum Teil etwas unterbunden, da man vielleicht noch das andere zuvor oder danach betrachten will. Ich weiss, dass du deinen Blog als eine Art Tagebuch führst, trotzdem war es mir ein Anliegen dir dies einmal zu schreiben.
    Nix für ungut.
    Herzliche Grüsse
    Ulli

    Gefällt 3 Personen

    • gkazakou schreibt:

      Danke, Ulli. Ich verstehe dich sehr gut. Es gibt auch andere Blogger, die an einem Tag mehrfach posten, und ich seufze dann. och, muss ich das auch noch lesen? das passiert mir durchaus bei Bloggern,die ich wirklich sehr schätze. Und genauso wird esvielen auch bei mir gehen: Könnte die Gerda nicht ein wenig sparsamer mit meiner Zeit umgehen?
      Also ich verstehe wirklich sehr gut, was du mir sagst, habe oft schon drüber nachgedacht, aber dann eben doch weitergemacht wie bisher. Dabei halte ich noch etliches zurück, über das ich mich auch gern austauschen würde. Ich weiß wirklich keine vernünftige Lösung. Am rücksichtsvollsten wäre es vielleicht, nur 2-3 mal pro Woche in Erscheinung zu treten. Dann aber würde ich an alll den Sachen, die ich gerne posten möchte, ersticken. Die einzige Lösung wäre, zum persönlichen Tagebuch,das ich jahrelang führte, zurückzukehren. Aber möchte ich das? das wäre doppelte Buchführung….

      Gefällt 2 Personen

      • Ulli schreibt:

        Das wiederum verstehe ich auch sehr sehr gut, Gerda, mir geht es ja oft nicht anders. Gerdae in den letzten zwei Wochen habe ich ja auch am Morgen und am Abend Beiträge veröffentlicht, um meinem Viel einen Raum zu geben. Aber ich stosse eben auch mal wieder an meine Grenzen, sowohl von dem was ich aufnehmen und würdigen kann, wie auch bei der Beantwortung der vielen Kommentare. Ich kenne die Lösung an sich auch nicht, ausser meinen Vorsatz zu meinem Zweitagesrhythmus zurück zu gehen und dabei wieder zu entscheiden, was denn von meinem Viel wirklich sooo wichtig ist, dass ich es öffentlich mache. Es gibt ja durchaus eine Menge von Bildern, die ich noch nie gezeigt habe, ebenso Texte, die ich noch nicht veröffentlicht hbe. Entweder lasse ich diese für „Saure-Gurken-Zeiten“ oder sie verbleiben in meinen Archiven bis DER Moment gekommen ist.
        Ich bin auf alle Fälle sehr froh, dass du meinen Kommentar so aufgenommen hast. Ich habe ja immer mal wieder Mühe damit Kritik zu äussern, aber ich springe immer öfter über meinen Schatten und sage das, was mir auf der Seele liegt. ie Reaktionen sind nicht immer so wohlwollend wie deine. Also herzlichen Dank dafür.

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      • www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

        *lächel*, eine echte Zwisckmühle, liebe Gerda

        Gefällt 1 Person

    • gkazakou schreibt:

      danke, Ulli. Ich habs eigentlich nicht als Kritik angesehen, sondern als Wahrnehmung und Hinweis auf deine eigene Aufnahmefähigkeit. Eine Regel, wieviel man posten darf, gibt es zum Glück nicht. Normal ist allerdings, dass man Vielschreiber weniger wertschätzt als Wenigschreiber. „Er brauchte sieben Jahre bis zu seinem zweiten Roman“ klingt viel solider als „sie schrieb in einem Jahr sieben Romane“. Alle vermuten, ersterer habe mehr zu sagen. Ähnlich geht es mit Vielrednern und Schweigern. Ob dies Urteil gerechtfertigt ist, steht freilich auf einem anderen Blatt. 😉

      Gefällt 2 Personen

      • Ulli schreibt:

        Da bleibt mir nur noch „Stimmt“ zu sagen, ich lese schon lange nicht mehr alle Beiträge, sei es, dass sie zu lang und/oder zu langatmig sind oder manche BloggerInnen mehrere Texte/Tag einstellen, die mich ermüden, oder mich schlichtweg nicht interessieren.
        So, sieben Jahre zwischen zwei Romanen … das gefällt mir, da habe ich ja noch drei Jahre Zeit 😉
        Gut, gibt es keine Regel … JA … und darf ich selbst entscheiden was ich mir zumute und was nicht.

        Gefällt 2 Personen

  2. Ule Rolff schreibt:

    Liebe Gerda, es ist doch erstaunlich, wie sehr die Farbe Rot uns über ihre tatsächliche Leuchtkraft, also den Lichtwert, täuschen kann. Ist es unsere seelische Reaktion auf die Farbe des Blutes, die uns das so übertrieben wahrnehmen lässt?

    Gefällt 1 Person

    • gkazakou schreibt:

      ich weiß es auch nicht, Ule. Sehr erstaunt war ich,als ich dies fade Grau in der SW-Version sah, denn ich wusste zwar, dass Rot einen recht niedrigen Lichtwert hat, war dann aber doch verblüfft. Da stellt sich nun wieder die frage, wie Insekten das Rot der Blüte sehen….. Oder warum der giftige Fliegenplz rot ist…

      Gefällt 2 Personen

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