Ausflug nach Faliron

Ich habe Besuch von meinem Sohn, und so fuhren wir heute ans Delta von Faliron im Süden von Athen, um uns das Kulturzentrum der Stavros-Niarchos-Stiftung anzusehen. Ich war schon einmal im Fühjahr dort und schrieb über das erstaunliche Werk, das dort entstanden ist, wo früher wilde wüste Verwahrlosung herrschte.  Gestern berichtete auch Julia vom Athenmosaik. Dort kannst du alles Wissenswerte nachlesen.

Heute also streiften wir erneut über das Gelände, tranken in einem Gartencafe frisch gepressten Orangensaft und wanderten über das Gelände, das sich vom schrägen Dach des Zentrums bis weit in die Ebene ausdehnt, bepflanzt mit hunderten alter Olivenbäume und mittelmeerischen Pflanzen.

Neu für mich war eine Skulpturengruppe der griechischen Künstlerin Sofia Vari, die den künstlichen Kanal begleitet, auf dem Kinder mit Paddelbooten unterwegs waren.

Neu war auch die breite, mit Bäumen bepflanzte Fußgängerbrücke, die jetzt einen einfachen Zugang zum Hafen erlaubt. Bei weniger diesigem Wetter kann man hinübersehen zu den Inseln Ägina, Angistri und Salamis und zu den Bergen der Peloponnes.

Ein Fotoshooting mit einem Hochzeitspaar konnte ich mir nicht entgehen lassen.

Zum Schluss noch eine kleine Rätselfragen: Was ist das? Eine Einhilfe gibt es oben im Text.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, alte Kulturen, Fotografie, Leben, Natur, Skulptur, Umwelt, Zwischen Himmel und Meer abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

27 Antworten zu Ausflug nach Faliron

  1. athenmosaik schreibt:

    Liebe Gerda, danke für das Erwähnen in deinem Beitrag, schön auch deinen Blick auf den Park zu sehen und die Pflanzen aus der Nähe bewundern zu können. Ich gehe auch gern mit Besuch dort vorbei, die jedes Mal laut staunen. Es sind am Abend noch immer Grillen zu hören, unglaublich so mitten in der Stadt!

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  2. Ulli schreibt:

    Liebe Gerda,
    ich weiß die unteren Bilder nicht zu deuten, ich sehe Glas, aber wo es ist???
    Interessant sind die zwei Blickwnkel, von dir heute und gestern von Athenmosaik … ein Ort, den ich auch gerne einmal besuchen möchte.
    Ich wünsche dir eine gute Zeit mit deinem Sohn und sowieso in Athen.
    herzliche Grüße in die Runde, Ulli

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  3. Myriade schreibt:

    Glasgefässe für Blutegel 🙂 ?

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  4. Random Randomsen schreibt:

    Zauberhafte Bilder und ein gelungenes Rätsel. 🙂 Für mich sieht es nach den Deckeln der Orangensaftbecher aus. Mit Öffnung für einen Trinkhalm. 😀 Auf jeden Fall ist es ein sehr schönes Spiel mit Licht und Schatten und Spiegelungen… Vor allem gefällt mir dieser zauberhafte „Schneckenhaus-Effekt“ auf dem Tisch. 🙂
    Mit einem herzlichen Sonntagmorgengruß 🐻

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    • gkazakou schreibt:

      Random Rätselfreund, Gratulatiere! Du hast es getroffen. Interessant fand ich, dass diese aus durchsichtigem Plastik gefertigten Dinger auf dem grün gestrichenen eisernen Kaffeehaustisch so starke plastische Effekte zeigten.

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  5. kowkla123 schreibt:

    ich war gerne dabei, liebe Gerda, heute sag ich mal, bleib oder werde gesund.

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  6. greekandmore schreibt:

    Liebe Gerda, auch ich tippe auf die Deckel vom Orangensaft mit den Öffnungen für den Trinkhalm auf dem Wasser mit Schatten fotografiert. Dir alles Gute von Ulla

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  7. www.wortbehagen.de schreibt:

    so ganz schlüssig werde ich mir hier nicht, bei Deinen tollen, aber sehr rätselhalten Spiegelungsbildern, liebe Gerda!
    Hurra, Dein Sohn ist da! Er wohnt ja nicht gerade um die Ecke 🙂

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  8. Susanne Haun schreibt:

    Liebe Gerda, ich wünsche dir und Wassili weiter viel Spaß! Mutter und Sohn, das ist eine schöne und vertraute Kombination. Habt ihr Wassili eigentlich nach Kandinsky benannt?
    Liebe Grüße von Susanne

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    • gkazakou schreibt:

      danke, ja, es ist schön. Wassili heißt er nach dem Großvater, aber mir passte der Name natürlich gut wegen Kandinsky. Im Griechischen ist es Wassilios (wörtlich der Königliche, benannt nach dem Heiligen Vasileos Βασιλέως, der am 1. Januar gefeiert wird), in der Anredeform oder im Akkusativ dann Wassili.

      Gefällt 2 Personen

  9. Linsenfutter schreibt:

    So ein schöner Beitrag.

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  10. kopfundgestalt schreibt:

    Sofia Vari’s Arbeiten wirken auf den 1. Blick wie Design.

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  11. freiedenkerin schreibt:

    Das ist ein richtig schöner Blogpost.

    Gefällt 1 Person

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