Naturlinien und digitale Spielereien

Die Natur stellt uns großzügig jede Art von Linien zur Verfügung, die es wert sind, beachtet zu werden.  Ich habe ein paar einfache Lineamente fotografiert, um sie elektronisch auszuschneiden. Dabei ging es mir auch um die Beobachtung, wie sich die Dreidimensionalität verliert, sobald keine Gegenstände mehr zu erkennen sind. Ein Foto ist ja zweidimensional und wirkt auf uns nur deshalb dreidimensional, weil wir die Formen entsprechend unseren Seh-Erfahrungen ergänzen. Fehlen gegenständliche Hinweise, sehen wir eher flächig.

Die Leerflächen kann man leicht mit Farben füllen.

Du möchtest die Richtung ändern? Du ziehst es schwarz-weiß vor? Du siehst neue Gestalten sich entwickeln? Nur zu, spiel nach Herzenslust!

Und noch eine Reihe: Fotografieren, ausschneiden, drehen, Flächen farbig füllen oder als Schwarz-Weiß-Lineament stehen lassen.

Zum Abschluss ein Schattenbild:

 

 

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, elektronische Spielereien, Fotografie, Meine Kunst, Methode, Natur abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Antworten zu Naturlinien und digitale Spielereien

  1. gann uma schreibt:

    Ui, spannendes Projekt. Ich glaub, das probier ich mal mit Sand.
    Nebenbei: Ich finde es interessant, wie das Auto die organischen Formen einbindet.

    Gefällt 2 Personen

    • gkazakou schreibt:

      Danke für deinen Hinweis! Man kann natürlich, wie ich es teilweise auch tat (rechts oben), die Linien des Autos stehen lassen und hat dann eine Mischung aus Natur- und Technik-Linien. Ich will das mal systematischer untersuchen. Es ist so was Ähnliches wie bei meinen Zeichnungen, bei denen ich natürliche und menschengemachte Objekte zusammenordnete.

      Gefällt 2 Personen

      • gann uma schreibt:

        Es gibt ja in der Designbranche seit längerem Versuche, die Natur zu verwenden. ( Es gibt ein Wort dafür, fällt mir grad nicht ein)
        Ein älteres Auto wäre wahrscheinlich kantiger gewesen.

        Gefällt 1 Person

    • gkazakou schreibt:

      Ja, stimmt. Mir ging es hier aber eigentlich nur um die Äste des Busches. Ich habe eine Vorliebe für Astwerk, weil mich die Linien faszinieren. Deine Idee, auch die technische Form einzubeziehen, will ich mal gelegentlich ausprobieren.

      Gefällt 1 Person

  2. Katrin - musikhai schreibt:

    So kann man auch mit kleinen Alltäglichkeiten Kunst machen! Bravo! 👏

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  3. Pingback: Natur- und Technik-Lineament. Digitale Spielereien fortgesetzt | GERDA KAZAKOU

  4. kormoranflug schreibt:

    Diese Verbindungen gefallen mir ganz besonders.

    Gefällt mir

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