KunststudentInnen in Kalamata

Ich mache grad mal eine Pause vom Atelier und genieße die herrlichen Herbsttage. Heute schaute ich StudentInnen der Athener Kunstakademie beim Malen zu. Sie geben Stadtmotive in Öl oder Aquarell wieder. Am Samstag gibt es eine Gesamtausstellung, die will ich mir anschauen.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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21 Antworten zu KunststudentInnen in Kalamata

  1. Elke H. Speidel schreibt:

    Da wird es uns frierenden Nordlichtern ja ganz warm ums Herz, bei solchen Bildern.

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  2. Ulli schreibt:

    Schön, den Studierenden über die Schulter zu schauen und das dann auch noch bei solch einem feinem Wetter…
    herzliche Grüße, untermalt mit Ofenknistern,
    Ulli

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Ulli! ich bin sehr dezent beim ÜberdieSchulterschauen, halte mich in gehörigem Abstand. Ich persönlich mag es nämlich gar nicht, sofort stockt mir die innere Bewegung, wenn ich den Blick über die Schulter spüre.
      Am Tag ist es sonnig und recht heiß. Abends machen wir auch den Kamin an 😉

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  3. www.wortbehagen.de schreibt:

    Oh, wie schön, Dein Blick auf die angehenden Künstler und Künstlerinnen.
    Dein dezenter Blick reicht völlig aus, um neugierig zu werden auf das, was sie dann ausstellen werden, liebe Gerda. die junge Dame im Vordergrund scheint mir schon sehr interessant

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    • gkazakou schreibt:

      Interessant waren sie alle, liebe Bruni! denk dir, dass all diese jungen Menschen sich fürchterlich plagen mussten, um einen Studienplatz in der Athener Kunstakademie zu erringen! Nicht mal jeder zehnte wird genommen, und viele probieren es Jahr um Jahr erneut, die einwöchige Prüfung zu bestehen. Und dann der Stolz, zu den Auserwählten zu gehören! Das fühlt man, wenn man ihnen zuschaut.

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      • www.wortbehagen.de schreibt:

        sooooooo schwierig ist es? Aber hohe Ansprüche müssen vielleicht sein, um unter allen guten die noch besseren herauszupicken…
        Eine Woche Prüfung, da zeigt sich die schon vorhandene evt. Brillanz ihres Könnens *lächel*

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    • gkazakou schreibt:

      Liebe Bruni, ich kenne den Prozess gut, denn ich habe dreimal teilgenommen. Drei mal eine Woche intensivster Arbeit: Zeichnen und Malen nach den Vorschriften des genauen Messens und Wiedergebens, freilich ohne allzu sehr ins Detail zu gehen. Als ich das dritte Mal teilnahm, kam ich auf den 28. Platz von ca 1000 TeilnehmerInnen. Dennoch wurde ich nicht aufgenommen, weil aus sozialen Gründen andere vorgezogen wurden. Mir hat es viel Spaß gemacht, ich war auch nicht sehr enttäuscht, denn ich hatte in meinem Leben schon genügend Erfahrungen mit dem Studium. Aber was ist mit all den anderen Abgelehnten? 975 junge Menschen, die sich jahrelang vorbereiteten? ich finde das sehr hart und es macht auch keinen Sinn, denn nicht die Kreativsten kommen bei solchen Ausleseverfahren durch, sondern die, die am besten den Kriterien entsprechen können. (Man merkt das übrigens auch an den Arbeiten der jungen Leute, die ich hier beobachtete).
      Natürlich ist (und war) das an allen klassischen Akademien dasselbe. Viele der bekannstesten Künstler sind an den Aufnahmeprüfungen gescheitert und mussten ihren Weg mühsam alleine bahnen. .

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      • www.wortbehagen.de schreibt:

        28 von 1.000 das ist ja schon gigantisch gut, liebe Gerda.
        Aber Du hast sicherlich recht und ich weiß, was du meinst und die Kriterien liegen im Dunkel…

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  4. ann christina schreibt:

    Hach, das sieht alles so friedlich und warm spätsommerlich aus, eine schöne Stimmung!

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  5. Myriade schreibt:

    Dem Nachwuchs zuzusehen ist doch immer eine Freude ! Wenn es um Studienplätze in Kunstakademien geht, muss ich immer daran denken, was die Welt sich vielleicht alles erspart hätte, wenn damals Adolf Hitler in die Akademie der bildenden Künste in Wien aufgenommen worden wäre. Am besten hätte man ihm auch noch ein Stipendium gegeben, damit er sich die Malutensilien hätte leisten können und eine Unterkunft und dann, wer weiß, was alles anders gekommen wäre ….

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  6. wildgans schreibt:

    Ich könnte mich glatt verlieben!

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  7. Pingback: Kalamata im Auge junger Künstler*innen | GERDA KAZAKOU

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