Wie bitte? Puppenspiel

Die Bühne (Kohlezeichnung) und die Protagonisten des Stücks (Legearbeit)

Das Märchen wartet darauf, erzählt zu werden. Wer fängt an? Wer erfindet die Fortsetzung? Eure Kinder und Enkelkinder sind eingeladen!

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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16 Antworten zu Wie bitte? Puppenspiel

  1. kunstschaffende schreibt:

    In Gedanken versunken ging sie ihren gewohnten Weg Nachhause.
    Wieder bemerkte sie die seltsame Gestalt, die sie schon länger verfolgte, nicht. Sie ist schön, wie es eine Prinzessin eben sein sollte.

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  2. kopfundgestalt schreibt:

    Was soll ich von diesem Wesen halten, sagt der Bärtige.

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  3. Ulli schreibt:

    (Ich lese mal nicht die vorhergegangenen Kommentare)
    Mariella mochte den Wald vor ihrer Hütte gerne, sie musste durch den Garten laufen, über die grünen Wiesen, in ihn hinein. Mutter hat sie immer wieder gewarnt: Im Wald da wohnen die Räuber – Pah, dachte sich Mariella, aber doch nicht in meinem Wald! Und wie sie wieder einmal durch den Garten, über die grünen Wiesen, gegen alle Warnungen zu ihrem Wald gelaufen war, voller Freude in ihm lustwandelte, passierte es, hinter einem Baum kam ein Mann hervor …

    ob er nun ein Räuber war? Das mögen andere weitererzählen….

    herzliche Grüße
    Ulli

    Gefällt 1 Person

  4. gann uma schreibt:

    Klaus hatte seine schmutzige Jeans auf dem Boden liegen lassen. Sie war nach seinem Abenteuer im Wald voller Schlamm, abgebrochenem Blattwerk und Grassaft. Der Schlamm trocknete schon, und die Hose stand quasi von alleine. Wäre er nur nicht dem verlassenen Holzfällerweg gefolgt. Wäre nur der nächtliche Regen nicht gewesen, der die Senke in eine tiefe Schlammpfütze verwandelt hatte. Wäre die Sonne nicht so schnell untergegangen. Hoffentlich hatte ihn keine Zecke gebissen. Wie sollte er das Teil nur wieder sauber kriegen? Egal, erst mal schlafen, der Ausflug hatte seine Kräfte verzehrt.
    Klaus fiel ins Bett, und schlief sofort ein.
    Elfchen beschnupperte neugierig die seltsamen Düfte, die sich ausbreiteten. Alt. Organisch. Magisch. So etwas hatte sie hier noch nie erlebt. Das organischste in ihrem behüteten Leben waren die verdorbenen Eier gewesen, die eines Tages zu lange im Biomüll gelegen waren. Das älteste in diesem Haushalt war ihr eigenes zartes Gewand. Magisch waren die Fernsehabenteuer, die sie heimlich beobachtete.

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    • gkazakou schreibt:

      Oh, danke! Du hast den Hintergrund mitsprechen lassen, das gefällt mir sehr! Von diesem Hintergrund hebt sich Elfchen ab, das Wohlbehütete, das keine organischen Düfte mehr kennt. Und das nun in diese alte ihr unbekannte Welt neugierig hinabsteigt. Ein hochinteressanter Ansatz! (Ich denke auch an die wahren Geschichten von Mama und „frozen“, du kennst sie vielleicht? https://meinnameseimama.com/)

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      • gann uma schreibt:

        Danach hab ich dort gelesen, aber Frozen hab ich nicht gesehen.
        Ich hing an dem Gedanken fest, dass der Hintergrund wie eine Jeans aussieht, und bin selber fasziniert, wie einige Bilder meine Kreativität rauslocken. Und letztes Jahr war ich selbst im Wald auf Abwege geraten – allerdings war ich nicht so dreckig. 😀

        Gefällt 2 Personen

  5. Pingback: Die Sprache der Bilder ODER Die Geister der Vergangenheit – Mein Name Sei MAMA

  6. Mein Name sei MAMA schreibt:

    Das Bild ist so ansprechend/sprechend/vielschichtig! Ich habe meine Geschichte hier geschrieben:
    meinnameseimama.com/2017/08/26/die-sprache-der-bilder-oder-die-geister-der-vergangenheit/
    Ich hoffe, es ist o.k., wenn ich deine Bilder dort auch verwendet habe?

    Gefällt 2 Personen

  7. www.wortbehagen.de schreibt:

    ok, dann ich auch noch 🙂

    Er schaute grimmig um die Ecke, der Räuber, der sich so tief im Wald versteckt glaubte, daß er es kaum fassen konnte, daß da eine so hübsche Kleine und Feine total entspannt und ohne jegliche Furcht in sein dunkelduster tiefgrünes Reich geschlendert kam. Schließlich hatte er für sich und seine grimmige Räuberbande eine so gut versteckte Waldesecke entdeckt, daß er wußte, hier waren sie völlig sicher.
    Wie hatte dieses liebe Menschenkind diese Stelle entdecken können? War sie es etwa, die ihm prophezeit worden war, eine reinen Herzens und auch ohne Arglist, um ihn aus seiner Abgeschiedenheit endlich wieder dorthin zu führen, wo er mal als angesehener Bürger gelebt und geliebt hatte, bis zu diesem Moment, wo man ihm so übel mirtgespielt hatte???

    Gefällt 2 Personen

  8. gkazakou schreibt:

    eine wunderfeine Bruni-Wendung. Vielleicht ist sie ja sogar sein Enkelkind, von dessen Existenz er nichts wusste….

    Gefällt 1 Person

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