Wie sehen die Kleinsten: Tiu-Tis Ei wird bebrütet

Ich bin in der angenehmen Lage, euch mitteilen zu können, dass die tüchtigen Eltern von Tiu-Ti sich an die Bebrütung des großen blau-weißen Eis begeben haben. Als emanzipiertes Vogelpaar teilen sie sich das Brüten. Das ist auch nötig, denn es vergehen viele Tage und Nächte, bis die Zeit reif ist und unsere neugierige Tiu-Ti herausschlüpfen wird. Hier seht ihr die beiden in wechselnden Rollen. Mal ist es Tag und die Sonne steht hoch am Himmel, mal dämmert es. Dann sinkt die Sonne ins Meer, Nachtgewölk bezieht den Himmel und der Mond steigt empor.

Für die Wolken habe ich zwei weitere Bilder zerschnitten: das eine war ein altes Aquarell, das andere eine neuere Zeichung mit Graphitstift.

Habt Spaß!

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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27 Antworten zu Wie sehen die Kleinsten: Tiu-Tis Ei wird bebrütet

  1. Arabella schreibt:

    Solche Farben machen Mut:-)

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  2. Ulli schreibt:

    Beautifull, liebste Gerda, und ja, Freude macht es auch die Bilder zu betrachten. So schön, wie die Tages- und Abendstimmungen herüberkommen!
    Ich grüsse dich herzlich vom alten Berg mit zarter Mondsichel- ich habe übrigens mal von einer Griechin gelernt, dass man sich beim Anblick der ersten zunehmenden Mondsicher etwas wünschen darf, kennst du das auch? Die selbe Frau hat auch einmal sehr vehement bei einer Autofahrt durch einen kleinen Ort darauf bestanden, dass ich jetzt sofort anhalten müsste- auf dem gegenüberliegendem Gehsteig war ein Schornsteinfeger, ich hielt, sie sprang aus dem Auto und umarmte den schwarzen Mann, der mindestens so verdutzt wie ich war- sie lachte und strahlte: nun wird alles gut!
    also … es grüsst dich Ulli, die olle Plaudertasche 🙂

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  3. gkazakou schreibt:

    danke, Ulli, für deinen munteren Kommentar. Das mit dem Wünschen kenne ich nicht, aber für mich ist die feine Mondsichel jedesmal ein Glücksbringer. Sie macht mich so froh, und ich denke tatsächlich immer: „Jetzt wird alles gut“. Heute habe ich sie nicht gesehen, denn sie steht zu niedrig am Abendhimmel und wird verdeckt von Bäumen und Häusern. Danke, dass du sie mir ins Bewusstsein bringst. Alsdann! Gerda

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    • bruni8wortbehagen schreibt:

      Ich konnte sie gestern und heute Abend schon bestaunen, diese wundervolle messerscharf in den Nachthimmel geschnittene Sichel, und ich tat es ausführlich und staunte, weil ich sonst den Mond hier ums Haus herum so oft suchen muß, denn er scheint sich vor mir gerne zu verstecken 🙂

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  4. Myriade schreibt:

    Ganz bezaubernd, die Sonne erinnert auch an ein riesiges Ei, ein Vogelparadies

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  5. kunstschaffende schreibt:

    Also mir gefällt das Erste, weil das zukünftige Elternpaar zusammen ist! Es ist eine bunte Stimmung, die ein Familienleben einläutet! Die Kleinen werden begeistert sein!

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    • gkazakou schreibt:

      Lieben Dank, Babsi. Ich möchte eigentlich beide behalten, denn beide Eltern sind am Brütgeschäft beteiligt, und beide brauchen mal Pause. Auch gefällt mir der Wechsel der Tageszeiten, damit deutlich wird, wie lange das Brüten dauert.

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      • kunstschaffende schreibt:

        Ja klar, dass gehört zur Geschichte der zukünftigen Eltern, dass habe ich garnicht bedacht! Du hattest es auch erklärt. Ich habe zusehr darauf geachtet, welches mir am Besten gefällt.
        Es sind sehr gelungene Darstellungen und mich würde interessieren, wie viele es wohl werden? Erzählen sie eine ganze Geschichte?

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    • gkazakou schreibt:

      Ja, Babsi, es ist eine ganze Geschichte, „Die Geburt der Welt aus dem Ei“, also die erste Episode, wo Tiu-Ti die Mama fragt, „wie alles begonnen hat“. Ich schreibe die Geschichte ein bisschen um, so dass der Papa eine stärkere Rolle bekommt. Wieviele Bilder es am Ende werden, weiß ich noch nicht. Vielleicht acht, oder zwölf.

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  6. mmandarin schreibt:

    Liebe Gerda… ganz schön aufregend deine Geschichte und fröhlich. Auch zuversichtlich…..will hoffen, das es nicht neun Monate braucht, bis das Küken sich herauspickt. Bin schon so gespannt.😉 Marie

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    • gkazakou schreibt:

      Wenn ichs nur wüsste, liebe Marie! Nicht umsonst sagt man „Guter Hoffnung“, Man hofft. Und hilft notfalls ein wenig nach, aber …. Aber immer heißt es doch: Befrei die Puppe nicht vor der Zeit, zieh nicht am wachsenden Blümchen, öffne nicht das Ei, bevor es von Innen geöffnet wird mit einem leichten Klick und Krack. 🙂 Gerda

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  7. finbarsgift schreibt:

    Zauberhaft schön, liebe Gerda,

    in den multivariaten Farben des Frühlings, der hier im Ländle gerade ausbricht, als hätte er noch nie geblüht!!

    Liebe Morgengrüße vom Lu

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  8. Mein Name sei MAMA schreibt:

    Da fiebert man mit den werdenden Eltern ja richtig mit und harrt gespannt, wann es im Ei zu klopfen und knacken beginnt 🙂

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    • gkazakou schreibt:

      O, das freut mich nun aber sehr, dass du als professionelle Mama gespannt bist. Was sagen denn deine Küken? Oder sind sie an derlei Fragen nicht (mehr) interessiert?

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  9. alltagschrott.ch schreibt:

    Wunderbare Farben und bezaubernde Beschwingtheit.
    Herzlich. Priska

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  10. kowkla123 schreibt:

    von mir für dich beste Grüße, erhole dich gut

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  11. putetet schreibt:

    Echt schön gemacht und wundervolle Farben, die perfekt zur Jahreszeit passen 🙂
    LG Alexander

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  12. bruni8wortbehagen schreibt:

    Es wird eine so schöne Legebild-Bilderbuch-Geschichte werden, der keiner widerstehen kann, liebe Gerda.
    Was ich bisher sehe ist einfach toll. In den vor dem Nest abwartenden Vater bin ich fast ein bissel verliebt, so wunderschön ist er Dir geglückt. Er sitzt so aufmerksam und geduldig, daß es mich entzückt.

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  13. bruni8wortbehagen schreibt:

    *lächel*, diese Geschichte hat halt jedes Lob, gleich welcher Art, sehr verdient, liebe Gerda.
    Sie sieht so liebevoll aus und hört sich auch so an und in jedem Bild zeigt es sich.

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