Werden Boote gebaut oder geboren?

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Schiffswerft (c) Gerda Kazakou

Vor einiger Zeit malte ich ein Bild, das ich „Schiffswerft“ nenne.  Es hat einen Stammplatz im Atelier an der Wand, denn ich mag es und schaue es mir gelegentlich an.

So auch gestern.

Da bekam ich Lust, es mit einem neuen Bild im selben Format zu probieren. Das Ergebnis nenne ich „Schiffswehen“: das Mutterschiff gebiert ein Babyschiff. Ein wenig schmerzhaft, der Prozess, aber sieh selbst! Hier kannst du einen Blick in den Kreißsaal werfen.

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und hier siehst du das Neugeborene. Ist es nicht reizend?

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Ich lasse es jetzt noch ein wenig beim Mutterschiff ausruhen, doch schon bald wird es allein schwimmen können. Dann beginne ich meine Ostreise erneut. Auf einem geborenen  Boot werde ich meine Ziele sicher erreichen, nicht wahr?

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Schiffswehen (c) Gerda Kazakou

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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22 Antworten zu Werden Boote gebaut oder geboren?

  1. putetet schreibt:

    Mir gefällt es auch, insbesondere die schönen harmonischen Farben🙂 LG Alexander

    Gefällt 3 Personen

  2. afrikafrau schreibt:

    welch eine kraftvolle Linienführung…ja und die Farben………

    Gefällt 2 Personen

  3. Ulli schreibt:

    Liebe Gerda, ich wollte dich schon fragen was aus deiner Ostreise geworden ist, nun weiss ich es, ein Schiff musste erst geboren werden und was für ein feines, das wird dich tragen!
    Liebe Grüsse aus der Mittagspause (läuft alles wie geschmiert😉 )
    Ulli

    Gefällt 1 Person

  4. kunstschaffende schreibt:

    Sehr schön und ja es muss sehr stabil sein, denn der Osten ist stürmisch, rau und gefährlich!
    Das wird spannend!

    Liebe Wochenende Grüße
    Babsi

    Gefällt 1 Person

  5. gkazakou schreibt:

    Nee, da liegst du gar nicht richtig, liebe Babsi. Ich sehe ja von Griechenland aus nach Osten, zur Kleinasiatischen Küste hinüber. Die Ostsee und die Baltischen Länder interessieren mich auf dieser Reise nicht, denn ich will ja (in Gedanken, nicht tatsächlich) nach Ephesus, wo Heraklit gelehrt und Paulus gepredigt und Johannes das Evangelium geschrieben hat, und das liegt in der heutigen Türkei. Womit ich nichts gegen die Ostsee sagen will, denn ich stamme ja von da. Vielleicht geht unsere nächste wirkliche Reise nach St Petersburg. Das wäre dann tatsächlich der Osten, den du im Sinn hast. LG Gerda

    Gefällt 2 Personen

  6. Maren Wulf schreibt:

    Schiffe, nichts als Schiffe… Gerade war ich mit dem faszinierenden Jean-Baptiste Charcot in der Antarktis, jetzt wohne ich hier einer Schiffsgeburt bei. Die „Werft“ hat für mich übrigens viel von einer Brücke. Insofern: Kein Zweifel, du wirst dein Ziel schon erreichen.🙂

    Gefällt 2 Personen

  7. Monika schreibt:

    Liebe Gerda,
    (panta rhei), alles fließt, ist in Bewegung. Nichts ist wie es scheint und doch scheint es, als ob es ist. Wenn die Wahrheit, keine Wahrheit, wenn eine Mauer, nichts – festes – ist. Wenn die Zeit, nicht Tag und Nacht und unten nicht oben. Sowie umgekehrt. Wenn eine Frage keine Frage, sondern ein Punkt, von wo aus ein Strich ins scheinbare Unendliche geht; Form und Gestalt annimmt, die niemals gekannt und erkannt, eine Antwort ist.
    Wenn…!.. Denke….ich..!?
    Geboren, oder gebaut. Ich denke nicht, dass das Schiff geboren wurde. Ich denke, dass die Idee ein Schiff auf eine Leinwand zu bringen – eine Geburt – war. Dieses Schiff (Boot) wird dich nicht dorthin bringen, wohin du willst. Ich denke, du musst selbst in den Fluss steigen, um dich von den Strömungen treiben zu lassen.
    LG.Monika

    Gefällt mir

  8. bruni8wortbehagen schreibt:

    Ein tolles Bild hast Du gemalt. Ich würde es auch immer wieder ansehen wollen.
    Und dann eine Schiffsbabygeburt, was für eine feine Idee und so niedlich ist das Kleine,
    Das Mutterschiff wird sehr stolz sein. Kann sie stillen? *g*

    Nun muß es noch wachsen, bis Du losfahren kannst🙂

    Was meinst Du, wie lange braucht es, um die richtige Größe für Dich zu haben und die Standfestigkeit, um evtl. stürmische Böen auszuhalten?
    Es sollte ausgewachsen sein und ein bissel Übung mit der Frau Mama.

    Liebe Abendgrüße von Bruni

    Gefällt 1 Person

    • gkazakou schreibt:

      Liebe Bruni! Mutterschiffe sollten eigentlich stillen können, oder? also ich konnte stillen.🙂
      Meistens nennt man Mutterschiffe ja so, weil sie wie die Entenmutter vor dem Geschwader herziehen, meist allerdings zu unfreundlichen Zwecken (Kriege, Eroberungen etc).
      Wie lange das Kleine braucht, um die richtige Größe für mein Unternehmen zu haben, fragst du? Tja, wenn ich das wüsste! Ich werde mal unter „Wal“ recherchieren, da bekomme ich vielleicht die nötigen Auskünfte. Weil die ja auch lebendgebären.
      Wegen der Standfestigkeit mache ich mir keine Sorgen. Ein geborenes Boot ist ein lebendes Boot, und als solches dürfte es allen Wettern gewachsen sein.

      Hier zieht sich grad ein Unwetter zusammen, also wird es heute Nacht wohl sowieso nichts mit der Ausfahrt. Es sei denn ….
      Dir eine wunderschöne Woche!

      Gefällt 1 Person

  9. bruni8wortbehagen schreibt:

    *lach*, ich konnte es auch… lange🙂
    Ich glaube, bei Wal nachzuschlagen, ist eine gute Idee *g*
    Das könnte doch in etwa passen.
    Du meinst, es müßte allen Wettern gewachsen sein, also mit allen Wassern gewaschen🙂 ?

    Dann wird es auf jeden Fall bald losgehen, vermute ich.
    Bin schon sehr gespannt

    Liebe Abendgrüße von Bruni

    Gefällt 1 Person

  10. Pingback: Jona, der Wal und ich | GERDA KAZAKOU

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