Montag ist Fototermin: Schwarzweiß oder farbig?

Zur Entspannung möchte ich den Weststrand von Kalamata heute in Schwarz-Weiß präsentieren. Ja, richtig gelesen: Farben fordern mich heraus,  Schwarz-Weiß entspannt mich. Denn Schwarzweiß-Fotos haben etwas Aus-der-Zeit-Herausgehobenes.

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Du willst es aber lieber farbig? Kann ich dir einen Wunsch abschlagen? Nein. Hier also der Weststrand mit grob behauenen Felsbrocken zum Schutz der Küste und Blick auf die Ausläufer des Taygetos. Und wenn ich ehrlich bin: Ich lasse mich doch allzu gern von Farben an- und aufregen. Was eben noch eine ferne abstrakte Landschaft war, rückt mir nun gefühlsmäßig näher, wärmt und entzückt mich.

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Es würde mich interessieren zu erfahren, wie du den Unterschied zwischen farbiger und schwarzweißer Version erlebst.

Ich bringe gleich noch ein zweites Beispiel, diesmal vom Hafen von Kalamata. Ein Schiff in Schwarzweiß, in der farbigen Original-Fassung und schließlich farblich bearbeitet (Fehlfarben).

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Welches gefällt dir besser und warum? Ich bin gespannt auf deine Rückmeldung. Hab eine schöne Woche! Liebe Grüße zur Nacht.

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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41 Antworten zu Montag ist Fototermin: Schwarzweiß oder farbig?

  1. kunstschaffende schreibt:

    Liebe Gerda,

    gerade ist mein Video mit Schwarz/Weiß Impressionen fertig geworden und ich wollte ihn einstellen, da bist Du mir zuvor gekommen😕😁

    Das war dann wohl ………?

    Ich stelle ihn dann erst morgen ein.

    ❤Grüße Babsi

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  2. kunstschaffende schreibt:

    Der Westrand in Farbe gefällt mir besser, die schwarz/weiß Version wirkt auf mich zu plastisch.
    Das Schiff in schwarz/weiß und mit Fehlfarbe gefallen mir sehr gut!

    Die Perspektiven von beiden Fotos finde ich gelungen!

    ❤ Grüße Babsi

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  3. kunstschaffende schreibt:

    Wenn es Dich nicht stört, weil es das selbe Thema hat (Schwarzweiß)?

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  4. gkazakou schreibt:

    Interessant! Das SW wirkt auf dich also plastischer. Hm. Ich schau es mir daraufhin noch mal an.

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  5. kunstschaffende schreibt:

    Ja, da bin ich auch gespannt, ob es läuft! Wäre super, wenn Du mir bescheid geben würdest!

    Dann schlaf erstmal gut, liebe Gerda!

    ❤ Grüße Babsi

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  6. mmandarin schreibt:

    hallo liebe Gerda, ….habe mich schon gefreut, wieder etwas von dir zu sehen. Obwohl ich ja süchtig bin nach Farbe, komme ich ja auch selber immer wieder auf Schwarz-Weiss zurück. Es hat eine solche Intensität. Mich berühren die schwarz-weissen Fotos mehr. Alles Liebe Marie

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  7. jeannettepaterakis schreibt:

    Liebe Gerda ,mir gefällt das zweite Photo am Besten,weil mir die Natur am Besten gefällt und das Natürliche,deswegen bearbeite ich meine Photos fast nie🙂 Die herzlichsten Grüsse aus Chorafakia❤

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  8. karfunkelfee schreibt:

    Liebe Gerda,

    Schwarz-Weiß-Bilder bewirken bei mir ein zeitloses Gefühl. In diesen Bildern ist auch die Jahreszeit nicht eindeutig erkennbar. Schwarz-Weiß-Bilder hebeln das momentane Geschehen aus der Aktualität des Zeitgefühls heraus, Details, die in farbigen Bildern nicht so ins Auge fallen würden, Weil das bunte von den Konturen ablenkt. Porträts in schwarz-weiß Optik erscheinen mir manchmal jünger, weicher, fokussierter als Farbbilder.
    Genauso ergeht es mir hier bei Deinen Bildern. Wieso oft fällt es mir schwer, hier eine Bewertung abzugeben, weil ich finde, dass jedes Bild wieder andere Aspekte beleuchtet, dadurch jedes Bild für sich genommen eine andere Wirkung entfaltet. Das erste Bild der Bucht wirkt auf mich etwas düster, wie aus einer lange zurückliegenden Zeit, doch dabei episch, fern und unbegrenzt. Hier tritt dieses Unendlichkeitscharakteristikum für mich besonders stark heraus. Zwei hat aufgrund des Fehlens jeglicher menschlicher Produkte zwar auch noch diesen Charakter, doch es wirkt schon eher wie ein Urlaubsbild mitten aus dem Leben. Die Schiffsbilder hingegen ganz anders… Bei dem Schwarzweiß Bild wirkt das Schiff sehr präsent. Markant auch die Markierungslinie, die im zweiten, im bunten Bild zurücktritt, genau wie das Schiff, weil Gegenlicht vorherrscht. Das letzte Bild wirkt psychedelisch, surreal und seltsamerweise entsteht bei dem letzten Bild bei mir einen Eindruck großer flirrender Hitze.
    Einen lieben Gruß von der Fee ✨

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    • gkazakou schreibt:

      O danke dir von Herzen, du Fee der wohlgesetzten Worte und klugen Gedanken! Du siehst im ersten Bild also auch das Zeitenthobene, während das zweite im Strom der Gegenwart mitgeht. Flirrende Hitze im letzten, das leuchtet mir ein. Es ist wohl die Entfärbung der Welt, die bei übergroßer Hitze bemerkbar wird. Auch fiel mir die gezackte (flimmernde) Linie der Spiegelung erst bei diesem Bild ins Auge, bei dem die Farbkontraste minimiert sind.
      Hab einen schön warmen, nicht zu heißen Sommertag! Was macht das Fieber?

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  9. agnes p. schreibt:

    Liebe Gerda,

    auch auf mich wirken die schwarz-weiß Bilder mehr, obwohl mir das erste am besten gefällt. Das schwarz-weiße Schiffsbild wirkt tatsächlich etwas zu leblos-künstlich. Hier würde ich mich eher für die mittlere Variante entscheiden.

    Einen lieben Gruß
    Agnes

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  10. Christiane schreibt:

    Schwarz-weiß betont die Linien mehr, Farbe bringt andere Aspekte hinein. Die Frage geht damit an dich zurück nach deiner Bildkomposition, ob die spannend genug ist, dass sie schwarz-weiß Bestand hat.
    Was meinen ganz persönlichen Geschmack angeht: von Kalamata mag ich beide Varianten, ich empfinde s/w als distanzierter, härter, die farbige ist versöhnlicher, auch durch das, was wie ein Dunstschleier aussieht. Dagegen mag ich das Schiff als Bild nicht so richtig, aber wenn, dann die farbige lieber, und die Fehlfarben gehen hier gar nicht an mich. Bitte – ist nicht so ruppig gemeint, wie es vielleicht klingt.
    Liebe Grüße
    Christiane

    Gefällt 1 Person

    • gkazakou schreibt:

      Danke sehr, Christiane! Deine Rückfrage gibt mir ein ganz wichtiges Kriterium an die Hand: ist die lineare Bildkomposition (die Zeichnung) stark genug, so dass man gern auf die Reize der Farbe verzichtet? Was ja auch umgekehrt Sinn macht: ist die farbliche Komposition stark genug, so dass man die Farbe als notwendig empfindet? Wenn die Komposition nicht besonders gefällt, bleibt bestenfalls ein gewisses Interesse am Gegenstand (Schiff) erhalten. Ich werde mir daraufhin mal meine und anderer Leute Fotos durchsehen u entscheiden, welche wegen der Zeichnung, welche wegen der Farbe u welche nur wegen des Motivs interessant sind. Liebe Grüße! Gerda

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      • Christiane schreibt:

        Liebe Gerda, weißt du, wenn ich meine eigenen Fotos durchsehe und bearbeite, dann spiele ich auch oft mit Filtern rum, wandle in schwarz-weiß etc. Da ist mir dann irgendwann aufgefallen, dass ich mich ganz extrem an Linien orientiere, wenn die Filterwahl nicht dadurch bedingt ist, dass sonst auf dem Bild eine oder mehrere völlig unpassende Farben dominieren würden, die für mein Gefühl die Bildaussage total in den Hintergrund drängen. Manchmal entdecke ich auch erst beim Ansehen Bilderschätze … oder schmeiße Motive weg, weil mir die Komposition hinten und vorne nicht passt und auch durch Schneiden nicht zu retten ist. Ach, ein spannendes Thema!
        Dir einen vergnügten Dienstag und liebe Grüße
        Christiane

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    • gkazakou schreibt:

      Ich gestehe, dass das Meeresbild auch nicht das Original ist. Ich hab es oben beschnitten, da mich die Sonne störte….

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  11. putetet schreibt:

    Die Küste finde ich in Farbe und das Schiff in sw besser🙂 LG alexander

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    • gkazakou schreibt:

      Sieh mal an! Und warum? Falls du Lust hast, es mir zu verklickern. LG Gerda

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      • putetet schreibt:

        Ich gehe von der Bildwirkung aus. Die SW-Kontraste passen besser zum Schiff, während die harmonischen Farben den Küstenabschnitt besser wirken lassen. Ist aber nur mein subjektiver Eindruck🙂

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      • gkazakou schreibt:

        Hmm, ist Bildwirkung was Objektives, was man an bestimmten Eigenschaften des Bildes festmachen kann, oder ist es rein subjektiv, wie ein Bild auf Betrachter wirkt? urteilst du selbst intuitiv oder hast du es in langen Jahren der Praxis gelernt, eine Bildwirkung einzuschätzen? Vielen Dank für deine Bereitschaft zu antworten und liebe Grüße! Gerda

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      • putetet schreibt:

        Die Bildwirkung ist zunächst objektiv und an bestimmte Eigenschaften des Fotos gebunden unter Berücksichtigung gewisser fotografischer Gesetzmäßigkeiten. Dabei sollte der Blick auf das Hauptmotiv geleitet werden, damit er nicht wie ein PingPongBall hin und herspringt.
        Auch durch die Linienführung sollte der Blick auf das Motiv gelenkt werden. Ferner ist die Lichtführung von entscheidender Bedeutung.
        Bei Landschaftsaufnahmen – wie dein 1. Foto – ist das anders. Die müssen ansich angenehm wirken durch dezente Kontraste und harmonische Farben. Auch wenn ich mir den Zorn von SW-Freaks einheimse, halte ich von Landschaftaufnahmen in SW nichts. Dein Schiff ist sehr dominant und der Blick fällt sofort auf dieses Motiv. Da spielt die Linienführung keine Rolle. Wobei ich denke, dass die Farben von dem Motiv dennoch ablenken und daher halte ich es in SW für gelungener. Man kann bei SW-Aufnahmen die Kontraste auch verstärken, was ohnehin für solche Aufnahmen von Vorteil ist.
        Hier einige fotografische Fehler, die auch der Laie vermeiden sollte:
        – Füße bei Personen abgeschnitten.
        – Horizont ist schief.
        – Bildteilung in der Mitte (3:2 ist die Regel)
        – Horizont verläuft durch Augenebene von Personen.
        – Ein Laternenmast wächst aus dem Kopf.
        – Verkehrsschilder und Autos dominieren im Bild.
        – Der Hintergrund ist zu unruhig und lenkt vom Hauptmotiv ab etc. etc.
        Wenn man also einige Gesetzmäßigkeiten einhält, kann objektiv gesehen, schon eine gute Bildwirkung erzielt werden. Ob einem das Foto aber gefällt, ist immer subjektiv.
        Ich bin in der Fotografie eigentlich ein Spätentwirkler und habe mich erst mit Mitte 30 dafür ernsthaft interessiert. Dann sprang aber der Funken über und ich habe mein Wissen durch Lesen von Fachbüchern und Gesprächen mit Experten erweitert. Damit man so ein Hobby überhaupt betreiben und man gute Ergebnisse erzielen kann, gehört natürlich – wie bei jedem Handwerk – ein gewisses Grundtalent und vor allen Dingen Motivideen dazu. Ich glaube, meine Ideen gehen mir so schnell nicht aus, da ich noch immer Unsinn im Kopf habe😀 und so soll es auch bleiben!
        Ich könnte noch viel mehr und ausführlicher schreiben, aber das würde heute zu weit führen.
        Wünsche dir einen schönen Restabend.
        Liebe Grüße von Alexander

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    • gkazakou schreibt:

      Lieber Alexander, ganz herzlichen Dank für deine kleine Vorlesung in Sachen Bildwirkung. Ich freue mich, dass meine beiden Fotobeispiele so viele lehrreiche Kommentare auf sich gezogen haben. Das meiste über Bildaufbau ist mir von der Malerei her bekannt, aber beim Fotografieren knipst man halt manchmal einfach drauf los.
      Es stinmmt, die 2/3 oder genauer 5/8 Regel, die auf dem Goldenen Schnitt beruht, lässt ein Bild harmonisch erscheinen. Bei meinem Schiff stimmt es so ziemlich, auch Leitlinien existieren, aber harmonisch wirkt es trotzdem nicht, weil der große, zudem oben abgeschnittene Klotz nicht atmen kann. Außerdem ist seine innere Struktur „matschig“, wie Maren es in ihrem Kommentar so zutreffend ausdrückt. M.a.W., ein ziemlich schlechtes Bild, das durch die psychedelische Farbbearbeitung, durch die ich das Innenleben des Schiffs aufhellen und deutlicher strukturierten, zudem eine größere Leichtigkeit erzeugen wollte, verschlimmbessert wurde. Am besten wegschmeißen🙂
      Wünsche einen wunderschönen Tag! Gerda

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  12. Ulli schreibt:

    Liebe Gerda, ich bin ein großer Fan von Schwarz-weiß-Fotografien, weil sie Konturen, Licht und Schatten sehr deutlich werden lassen, besonders bei Porträts mag ich sie sehr, weil nichts mehr ablenkt. Aaaber, wenn ich heute ein Farbfoto in ein Schwarzweißes umwandele, dann ist es mir oft viel zu viel grau in grau, wie auch bei deinem ersten Bild. Früher ging ich mit einem Freund in sein Fotolabor, dort wedelten wir, brachten noch hier und da Licht hinein oder nahmen etwas weg, so entstanden sehr kontrastierte Bilder. ich habe es am PC noch nicht richtig raus, will es aber unbedingt lernen, sodass mir in der digitalen Fotografie tatsächlich meist die farbigen besser gefallen. Ein wunderbarer Schwarz-weiß-Fotograf ist übrigens Hobokollektiv, du findest ihn auf meinem Blogroll.
    Bei dem Schiff gefällt mir das mittlere Bild am besten, das erste ist mir wieder zuviel grau in grau, die „Fehlfarben“ sind zwar spannend, verschlucken aber auch so einiges.
    Ob Fehlfarben oder Schwarz-weiß oder farbig, das fotografierte Objekt spielt dabei ebenso eine Rolle, was will ich, will ich es so zeigen, wie es ist oder will ich es betonen oder verfremden, das sind dann so meine Fragen.
    herzliche Grüße aus der Mittagspause
    Ulli

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    • gkazakou schreibt:

      Ganz herzlichen Dank für dein Pausenopfer! Ich stimme dir zu, dass die Umwandlung in SW nicht mit der Dramatik der echten SW Fotografie zu tun hat, die ich sehr liebe, aber nicht beherrsche. Ich bin ja keine Fotografin. Es bleibt die Frage nach dem Motiv u den für die gesuchte Aussage geeigneten Stilmitteln. Morgen ist dein letzter Tag in der Küche? Liebe Grüße Gerda

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      • Ulli schreibt:

        Yes, liebe Gerda, morgen Mittag fällt der Löffel- puh, heute wars haarig, aber so what: GESCHAFFT – Gäste zufrieden, was will ich mehr? Und ich bin ruhig geblieben, das ist die Kür …
        öhm ja … genau schwarz-weiss😉
        ich lächle dir zu und grüsse dich herzlich
        Ulli

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    • gkazakou schreibt:

      ich lächle zurück und wünsch dir eine erholsame Nacht.

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  13. San-Day schreibt:

    Schwarz-weiß würde ich wählen bei diesen Bildern, da ich hier einfach eintauchen kann.

    Liebe Grüße
    San

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  14. Pingback: Dienstag, den 30. August 2016 | Kulturnews

  15. Myriade schreibt:

    Hmmmm, also das Schiff gefällt mir nicht, weil es oben so abgeschnitten ist, dass das Motiv überhaupt nicht zur Geltung kommt.Die farbliche Version sieht für mich aus als würde ein Filmschiff vor einer gemalten Kulisse stehen.
    Die Küste wirkt für mich in beiden Bildern wie du sagst „aus der Zeit herausgehoben“. Die Farbversion finde ich lebendiger.
    Und wer erklärt mir, was Fehlfarben sind ?

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    • gkazakou schreibt:

      Danke herzlich. Fehlfarben? Das sind in dem Fall gefälschte Farben. Kommt wohl aus dem Textildruck, wo Köeidunggsstücke aussortiert werden müssen, weil die Farbe nicht stimmt.
      Das abgeschnittene Schiff – du bist die erste, die das bemängelt. Ich stimme dir aber zu, denn das Bild bietet ja außer dem Schiffsmotiv nichts Interessantes. Da hätte es schon ganz sein müssen. Tja, ging leider nicht wegen des Abstands.
      Für mich ist das jetzt sehr interessant, die verschiedenen Einwendungen zusammenzubringen u daraus zu lernen. LG Gerda

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  16. Maren Wulf schreibt:

    Du zeigst interessante Beispiele, Gerda. Von der Bucht, da mag ich beide Varianten, die schwarz-weiße und die farbige. Das Schiff – geht für mich nur in SW. Das erste farbige Bild empfinde ich im Mittelteil als zu matschig, sorry, ich hätte auch kontrastarm sagen können. Da bietet das schwarz-weiße mehr Tiefe. Erstaunlich, erstaunlich, weil es ja kein originäres SW-Bild sondern die Umwandlung einer (der) Farbaufnahme ist. Hach, machmal fehlen sie mir schon sehr, die sw-analogen Zeiten… (Nebenbei scheint mir das schwarz-weiße Schiff nicht mehr in warmen sondern in Polar-Gewässern zu ankern.) Das farbig bearbeitete Schiff… ganz ehrlich: so gar nicht meins. Liebe Grüße!

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    • gkazakou schreibt:

      Liebe Maren, die beiden mäßig gelungenen Fotos haben mir eine Menge an lehrreicher Information eingebracht. Herrlich dein Ausdruck „matschig“! Das ist doch mal ein handfestes Kriterium, um schlechte von guten Fotos zu unterscheiden. Ich liebe ja Matsch, sowohl unter den Füßen als auch auf meinen gemalten Bildern – ja leider. Auf Fotos ist er aber sicher fehl am Platze. Mit einem iphone kann man ja dies und jenes Motiv festhalten, aber Tiefenschärfe bringt es nicht so. Zu SW hat Ulli Richtiges gesagt: bei Farbfotos, die nachträglich in SW umgewandelt werden, fehlen die Kontraste, die ja den größten Teil des Charmes von echten SW-Fotos ausmachen.
      Hab nochmal Dank und einen Tag mit herrlichen Bildern! Gerda

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  17. gkazakou schreibt:

    Ich hab mal, soweit das ging, die Bilanz gezogen. Manche von euch haben nicht bewertet. Hier das Ergebnis der Wertungen:

    Weststrand farbig +,+,+,+,+,+
    Weststrand SW +,+,+,+,-,-
    Schiff farbig +,+,-
    Schiff sw +,+,+,+,-
    Schiff Fehlfarben +,-,-
    Die Wertungen sind ein Indiz, aber wofür? Für die Qualität eines Bildes? Oder für die Wirkung, die es auslöst? Für die Kriterien, die ein Betrachter anlegt?

    Mir fielen zwei Haupt-Gesichtspunkte auf.
    Die Fotografen unter euch fragen sich: Was will ich aussagen, und welche Mittel taugen dazu?
    Der Betrachter fragt sich: was bewirkt ein Foto bei mir, welche Gefühle löst es bei mir aus?

    Wenn beide zur Deckung kommen – also wenn es mir gelingt, genau die Gefühle beim Betrachter auszulösen, die ich als Fotograf im Sinn hatte -, dann ist ein Foto als gelungen zu bezeichnen. Einverstanden?

    Ich bedanke mich noch einmal herzlich für all eure Kommentare, die mir in ihrer bunten Mischung eine Menge Information gegeben haben !
    Habt einen wunderbaren, erlebnisreichen Monat September! Gerda

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