Sommer-Etüden IV: Meeresblick

Vor Jahren, als ich meinen kleinen Malblock und den Aquarellkasten überall mit mir herumtrug, entstanden gelegentlich schnelle Farbskizzen von Landschaften. Durchblicke aufs Meer liebe ich auch heute noch besonders. Sie geben mir an heißen Tagen die Illusion von Schatten und frischer Brise.

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Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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13 Antworten zu Sommer-Etüden IV: Meeresblick

  1. Nadia Baumgart schreibt:

    Das gefällt mir sehr, Gerda! Ich mag diese spontanen Skizzen, die eine Landschaft erahnen lassen!

    Gefällt 3 Personen

  2. Mitzi Irsaj schreibt:

    Sehr schöne Bilder.

    Gefällt mir

  3. kunstschaffende schreibt:

    Oh Gerda, dass ist wunderbar! Ich finde gerade diese Abstraktion oder dieses reduzierte herrlich!

    LG Babsi

    Gefällt 2 Personen

  4. juergenkuester schreibt:

    Das Thema Landschaft treibt mich momentan ihr im Norden auch um.

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  5. juergenkuester schreibt:

    Leider gelingen mir nur wenige skizzenhafte Arbeiten, die über das Postkartenklischee hinausgehen. Wie war denn Dein Ansatz damals? Liebe Grüße Juergen

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    • gkazakou schreibt:

      Ansatz? Keine Ahnung, Jürgen. Ich hab meist den momentanen Eindrücken und Stimmungen nachgegeben, glaube ich. Ganz am Anfang dachte ich mir Landschaften aus, aber dann folgte eine lange Phase, wo ich „vor der Natur“ malte, wobei ich sogenannte „malerische Themen“ meist vermied. Manchmal versuchte ich mich in Baumstudien a la Cezanne, dann wieder kopierte ich Bilder von Rouault, die ich für meine eigenen hielt, dann wieder gabs Noldesches auf verfließendem Grund. Eine Zeitlang nahm ich eine Feder und Tinte und kolorierte solche Zeichnungen mit Aquarellfarben – diese Bilder waren am ehesten Postkarten-ähnlich, und so gab ich diese Technik bald wieder auf. Ich wechselte dann zu Akryllpigmenten, Kleister, Pappen größeren Formats, dicken Pinseln – um das Klein-klein zu vermeiden (du siehst ein paar davon unter „Samothrake, mon amour“). Eigentlich trieben mich bei den Landschaften dieselben Themen vor sich her wie auch sonst beim Malen: Komposition, Zeichnung und Struktur, Farbkontrast und Modulation etc. Und immer wieder:Expression innerer Zustände.
      Ich bin gespannt auf deine Versuche. Warum sie nicht zeigen, auch wenn sie dich noch nicht befriedigen? Ich zeige ja laufend Bilder längst vergangener Zeiten und finde das recht informativ auch für mich selbst.

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      • juergenkuester schreibt:

        Liebe Gerda!
        Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
        Malerische Fragen treffen bei diesem Thema nicht mein Interesse und auch das Experimentieren mit verschiedenen Techniken oder Zeichenmaterialien sind mit’r nicht so wichtig. Ich kann aber Deine Interessenslage und Vorgehensweise gut nachvollziehen.
        Die Landschaft als Gegenstand der kreativen Auseinandersetzung ist ja nun wirklich nichts, was neu erfunden werden kann. Da gibt es ja so vieles, was andere schon geschaffen haben. Und dennoch will ich genau das möglichst nicht wiederholen. Es geht also um Eigenes.
        Zum zweiten sehe ich stets einen engen Zusammenhang zwischen der Landschaft und dem Menschen in ihr oder als ihr Betrachter. Die Serie von Skizzen, die momentan entstehen und das aufgreifen, was ich hier in Norwegen sehe, laufen bei mir daher unter dem Titel „Szenarium“. Später sollen daraus Holzschnitte werden.
        Zeigen kann ich diese Arbeiten noch nicht – dafür läuft dieser schwierige Prozess momentan noch zu intensiv, zu unkontrolliert und zu offen. Und ich bin auch noch nicht im Reinen damit. Man muss ja nicht alles sogleich zeigen, eventuell später.
        Liebe Grüße Juergen

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    • gkazakou schreibt:

      Ich verstehe jetzt besser, was du mit Ansatz meinst, aber meine Antwort bliebe wohl dieselbe.
      Richtig ist unbedingt: Solange eine Suchbewegung läuft, sollte man die Ergebnisse für sich behalten. Verzeih mir meine Neugierde. Ich selbst zeige momentan ja auch nur alte Sachen, weil sich das Neue noch gestalten will..
      Viel spannende Arbeit wünsche ich dir und dazu auch gute Erholung in Norwegen. Gerda

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  6. Pingback: Studieren heißt kopieren: Landschaften nach Georges Rouault | GERDA KAZAKOU

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