In der Nacht regnete es etwas, und so hat sich die Atmosphäre im Garten deutlich verändert. Für morgen sind Unwetter angesagt, heute aber war es sehr friedlich und leicht melancholisch.
Gelb leuchtende glatte und braun verfärbte verkrumpelte Feigenblätter bedeckten den Boden, und die Quitten sind zwar nicht sehr prächtig, aber reif.
Der Feigenkaktus hat sich mit einer reizenden Perlenschnur herbstfein gemacht.
Farbenfroher Zerfall auch auf meinen Kalenderblättern vom 10-11. Oktober.
Für das erste Kalenderblatt benutzte ich ein echtes Feigenblatt, das ich zerriss und mit Klebeband auf der farbigen Fläche befestigte. Die Farbe dieses Naturblattes ist von einem wunderbar satten, sanften Honiggelb, wie man auf dem Detailfoto hoffentlich erkennen kann.
Ein anderer Bildausschnitt betont den Unterschied zwischen dem knallgelben Papierschnipsel und dem honiggelben Blatt. Mit einem Kohlestrich habe ich zudem die Blattadern teilweise hervorgehoben.







Es gibt wenn jetzt das Thema Gelb und seine Töne zur Sprache kommt, Schwebfliegen mit einem cremegelb, das stark absticht gegenüber dem üblich-satten Gelb. Diese cremefarbenen sehen adelig aus. Dann gibt es welche mit weiß, das offenbar ebenso schützt. Hauptsache Streifen.
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