Schneegebirge und glänzendes Meer

Der Wind hat fast alle Wolken vertrieben und die Sicht auf das Meer und das Taygetosgebirge freigefegt. Ich stieg auf unsere Turmterrasse, um eine möglichst störungsfreie Sicht zu haben.

Das ganze Taygetosmassiv ist wieder in ene Schneedecke gehüllt. Das ist wunderbar, denn so werden auch die Quellen gespeist, während bei Regen alles den Bach runter geht. Herangezoomt:

 

Das Meer hat sich in eine helle Spiegelfläche verwandelt. Auch hier eine störungsfreie Ansicht herangezoomt:

Heute ist hier in Griechenland der wichtigste Nationalfeiertag: der offizielle Beginn der „Revolution“ am 25.3.1821 gegen die osmanische Herrschaft und für einen unabhängigen Nationalstaat wird mit Umzügen und Militärshows gefeiert. Drum herrscht eine festliche Stimmung. Aber ein Frösteln angesichts des recht nahen kriegerischen Geschehens im östlichen Mittelmeer ist nicht zu verkennen. Der Libanon ist ja quasi gleich um die Ecke, und Zypern ist Heimatland. Gleich kommen einige befreundete Frauen. Wir wollen versuchen, uns über die Lage und unsere Stellung dazu mehr Klarheit zu verschaffen.

Könnte doch ein freundlicher Wind oder meinetwegen auch ein Sturm durch den kriegsverpesteten Raum fahren und für klare Sicht sorgen!

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About gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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7 Responses to Schneegebirge und glänzendes Meer

  1. Avatar von steinegarten steinegarten sagt:

    Das mit dem Wind kann ich nur unterstützen .. wäre schön, wenn die Kriege hinweggefegt werden könnten 🙂

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  2. Oh welch ein wunderschöner Tag mit so herrlichem Weitblick auf das glänzende Meer und das Schneegebirge!
    Als ich das sah und die ersten Zeilen las, habe ich es privat gleich mehrmals geteilt.
    Als ich dann weiterlas und erfuhr, daß es Euer griechischer Nationalfeiertag ist
    und daß dabei auch Panzer aufgefahren werden,
    war mir nicht mehr so fröhlich zumute.

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  3. Es scheint so, daß sich die Natur am Ende einer Phase noch einmal eindrücklich in unbeschreiblicher Schönheit zeigt,
    damit wir solche Momente tief in uns aufnehmen:
    Zur Stärkung und Erinnerung, wenn es dann anders kommt.

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  4. Ich habe es auch bei mir angezeigt

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  5. Könntest du deinen Draht zu den griechischen Göttern nicht bitte mal nutzen, um sie dazwischenfahren zu lassen? Kriege scheinen wirklich die neue Pest zu sein.

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  6. Avatar von Ulli Ulli sagt:

    „Wer es könnte
    die Welt
    hochwerfen
    dass der Wind
    hindurchfährt.“

    Schrieb einst Hilde Domin

    Gefällt 1 Person

  7. Avatar von Peter Klopp Peter Klopp sagt:

    Ah, ein blauer Himmel und eine gute Sicht sind immer willkommen.

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