Der Wind hat fast alle Wolken vertrieben und die Sicht auf das Meer und das Taygetosgebirge freigefegt. Ich stieg auf unsere Turmterrasse, um eine möglichst störungsfreie Sicht zu haben.

Das ganze Taygetosmassiv ist wieder in ene Schneedecke gehüllt. Das ist wunderbar, denn so werden auch die Quellen gespeist, während bei Regen alles den Bach runter geht. Herangezoomt:
Das Meer hat sich in eine helle Spiegelfläche verwandelt.
Auch hier eine störungsfreie Ansicht herangezoomt:
Heute ist hier in Griechenland der wichtigste Nationalfeiertag: der offizielle Beginn der „Revolution“ am 25.3.1821 gegen die osmanische Herrschaft und für einen unabhängigen Nationalstaat wird mit Umzügen und Militärshows gefeiert. Drum herrscht eine festliche Stimmung. Aber ein Frösteln angesichts des recht nahen kriegerischen Geschehens im östlichen Mittelmeer ist nicht zu verkennen. Der Libanon ist ja quasi gleich um die Ecke, und Zypern ist Heimatland. Gleich kommen einige befreundete Frauen. Wir wollen versuchen, uns über die Lage und unsere Stellung dazu mehr Klarheit zu verschaffen.
Könnte doch ein freundlicher Wind oder meinetwegen auch ein Sturm durch den kriegsverpesteten Raum fahren und für klare Sicht sorgen!


Das mit dem Wind kann ich nur unterstützen .. wäre schön, wenn die Kriege hinweggefegt werden könnten 🙂
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Oh welch ein wunderschöner Tag mit so herrlichem Weitblick auf das glänzende Meer und das Schneegebirge!
Als ich das sah und die ersten Zeilen las, habe ich es privat gleich mehrmals geteilt.
Als ich dann weiterlas und erfuhr, daß es Euer griechischer Nationalfeiertag ist
und daß dabei auch Panzer aufgefahren werden,
war mir nicht mehr so fröhlich zumute.
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Es scheint so, daß sich die Natur am Ende einer Phase noch einmal eindrücklich in unbeschreiblicher Schönheit zeigt,
damit wir solche Momente tief in uns aufnehmen:
Zur Stärkung und Erinnerung, wenn es dann anders kommt.
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Ich habe es auch bei mir angezeigt
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Könntest du deinen Draht zu den griechischen Göttern nicht bitte mal nutzen, um sie dazwischenfahren zu lassen? Kriege scheinen wirklich die neue Pest zu sein.
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„Wer es könnte
die Welt
hochwerfen
dass der Wind
hindurchfährt.“
Schrieb einst Hilde Domin
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Ah, ein blauer Himmel und eine gute Sicht sind immer willkommen.
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