Athen-Monastiraki am Nachmittag

Ich besuche eine Freundin, die im Athener Zentrum wohnt. Anschließend bummele ich allein durch die Straßen und Gässchen des Monastiraki. In der Ferne der Akropolisberg.

Blickt man in die andere Richtung: andere antike Ruinen, dahinter die anarchischen Neubauten.

Jeder Athenbesucher kennt diese Plätze. Ich naürlich auch. Immer wieder zieht es mich hierher. Es fühlt sich richtig für mich an, entspricht meinem Lebensgefühl: diese aufgerissene Geschichte, die darüber sich türmende Neuzeit, die sich des Alten bedient und deren Charme vor allem darin besteht, dass sie JETZT ist, und dass ich in ihr lebe.

Vor der alten Moschee neben der römischen Agora  gibt es den üblichen in China gefertigten Schnickschnack zu kaufen.

Auf dem Platz vor der Metro Monastiraki stehen und gehen wie immer viele Menschen herum, die auf irgendetwas zu warten scheinen. Auf Godot vielleicht?

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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7 Antworten zu Athen-Monastiraki am Nachmittag

  1. Gisela Benseler schreibt:

    Gerda, wo steckt Dora?

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  2. wildgans schreibt:

    Danke für das fein beschriebene Stadtbild!
    In Städten gGing ich auch so gerne alleine herum, man muss sich nach niemandem richten, kann sich einfach treiben lassen…

    Gefällt 1 Person

  3. Alexander Carmele schreibt:

    „Schnickschnack“ Wunderbar! Wie lange habe ich das Wort schon nicht mehr gehört und erst gelesen! Vielen Dank für die Impressionen. Und ja, sie warten bestimmt auf Godot 🙂

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  4. In Gedanken mache ich Deinen Stadtbummel mit und besuche die Freundin mit dem neuen Kätzchen 🙂
    Ich bummele so gerne durch ein Stadtviertel, in dem ich immer wieder etwas für mich Neues entdecke…

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