Dora zum SiebenundzwanzigstenFünften: Nachtfahrt

Die Tage sind sommerlich-heiß. Das Meer lockt nicht nur zum Schwimmen, sondern auch zum Bötchenfahren. Doch das Boot, das ich für Dora mal baute, ist längst in seine Bestandteile zerfallen.

 

Was tun? Ein neues muss her. Als Baumaterial dienen die eingefärbten Glasscherben, die nun schon ein Weilchen an die Stelle der papiernen Schnipsel getreten sind.

Als das Bötchen fertig ist, betrachte ich es mit einigem Bedenken: „Und nun? Die Sonne geht schon unter, eine Menge großer Felsen liegt vor der Küste, wie soll ich da ins Freie gelangen?“ – „Keine Sorge!“ kräht Dora fröhlich. „Ich bin der Leuchtturm und leuchte dir!“

 

Na, dann steht meiner Nachtfahrt ja nichts mehr im Wege. Adieu für jetzt!

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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2 Antworten zu Dora zum SiebenundzwanzigstenFünften: Nachtfahrt

  1. Gisela Benseler schreibt:

    Dora als Leuchtturm, – man möchte es glauben.🌟✨

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  2. Eine gute Nachtfahrt, liebe Gerda. Lass Dir von Dora hell leuchten, damit Du den Weg hinaus findest 🙂

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