Aus aktuellem Anlass: Contro le Guerre

Überblendung von Foto und Zeichnung (Bruno Martinazzi „Contro la guerre“)

Aktuell ist dies Plakat in unserem Wohnzimmer leider immer. Nun aber ist der eine Krieg in aller Munde. Ich schaue auf die Bilder, lese die Geschichten und schaudere. Krieg in den Köpfen, Krieg in den Gemütern, Krieg in den Herzen. Krieg Mensch gegen Menschen. Man hat für oder gegen, pro oder contra zu sein. Man bekennt sich.

(Leider erinnere ich mich nicht, wo ich dies Foto fand)

 

Also bekenne auch ich:

Ich bin für das Leben und gegen den Krieg

Contro le Guerre

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Fotografie, Katastrophe, Krieg, Kunst, Leben, Politik, Psyche abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

12 Antworten zu Aus aktuellem Anlass: Contro le Guerre

  1. Verwandlerin schreibt:

    Was mich sehr erschreckt, ist der Hass, der aus vielen Menschen hier herausbricht, was ja auch dein Foto zeigt. Um es klar zu sagen: Hass kann keinen Frieden säen.

    Gefällt 6 Personen

  2. Linsenfutter schreibt:

    Was im Moment vor sich geht, kann man kaum begreifen. Es sprengt alles Dagewesene und Betroffenheit ist nicht das richtige Wort. Unfassbar ist besser.

    Gefällt 2 Personen

  3. Gisela Benseler schreibt:

    Das Photo der Lokomotive mit weiblichen Zügen ist soooo ausdrucksvoll, im Hintergrund Du und das Eulenfenster, also Dein persönliches Bekenntnis. Wo ist Deine Zeichnung? Die sehe ich nicht.

    Gefällt 1 Person

  4. Friedrich schreibt:

    Ich kann nicht so richtig erkennen, was Putins Befürworter in diesem Geschäft nicht kaufen dürfen.

    Gefällt 1 Person

  5. elsbeth schreibt:

    „FÜR das Leben und GEGEN den Krieg“…gegen jeden !!! JA, Gerda .Genauso!
    Auch gegen das Kriegsgeschrei eines neuen Russenhasses.
    Für das Leben der mit diesem beispiellosen Inferno überzogenen Menschen in der Ukraine.
    Für das Leben der russischen Soldaten,
    die gerade von ihrer eigenen Regierung in diesem Krieg verheizt werden.
    Für das Leben der Russen, die gegen diesen Krieg AUFSTEHEN und verhaftet werden…
    wie gerade die 77jährige Künstlerin Osipova.
    Für das Leben !

    Und— für diese überwältigende Solidarität von Menschen JEDEN ALTERS,
    die spontan HELFEN, wo sie nur können. Menschen –darunter auch Russen !!–
    die den mit Zügen hier in Berlin ankommenden Flüchtlingen Schlafplätze, Essen, Trinken…
    ganz einfach Hilfe anbieten.
    Auf gemalten Pappschildern, in verschiedenen Sprachen.
    Menschen, die mit Privatautos an die Grenzen nach Polen, Rumänien, Tschechien u.u.u..fahren, Medikamente, Sachspenden aller Art abgeben —und Flüchtlinge in ihre Länder mitnehmen.

    Auch wenn jetzt niemand sagen kann, wann , wie das Ende dieses Krieges aussehen wird ???
    All dies sind Zeichen echter Menschlichkeit — und der Hoffnung.

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  6. Ja Menschlichkeit ist keine Frage der Schuld! BaSch

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  7. Roswitha schreibt:

    ich erinnere mich an einen bösen spruch von 1983, als die friedensdemos waren: gott erhalte reagan, sofort! nun könnte man sagen: gott erhalte putin, sofort! gläubige menschen regten sich damals auf, aber wir jungen leute sagten, das wäre doch ein guter wunsch für christen, geboren aus unserer ohnmacht. gruss roswitha

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    • gkazakou schreibt:

      Ich hatte und habe solche Wünsche nicht geäußert, liebe Roswitha. (Wieso eigentlich Reagan? Wegen seiner Förderung der antikommunistischen Aufstände in Afrika und Lateiamerika?)
      „Gott erhalte uns Trump“ würde ich ja noch verstehen, denn er behauptet, unter ihm hätte es den Krieg nicht gegeben. Und also frage ich mich: musste Trump weg, damit der Krieg stattfinden konnte? Hat Trump recht? Worin besteht der Unterschied zwischen Biden- und Trump-Politik gegenüber Russland?

      Gefällt 1 Person

  8. Peter Klopp schreibt:

    Mit dem Protest bin ich ganz mit dir, liebe Gerda!

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