Juniverse 18.6.: Postkarten-Nostalgie

Mit der Post kamen sie

Die bunt bedruckten, liebevoll ausgesuchten

Mit Briefmarken aus fernen Ländern beklebten

Lebenszeichen

Von lieben Menschen

Ihre Grüße, kurz nur und flüchtig hingeschrieben

Auf einem Kaffeehaustisch oder

Vielleicht beim Warten auf einen Bus, irgendwo,

Ich las sie gerne

Lese sie immer noch gern

Halte sie in meinen Händen,

Und betrachte die Lebensspuren von Menschen

Die längst sich verloren in den Weiten

Der Erde und der himmlischen Räume.

 

Bunt bedruckt, mit Marken beklebt,

der Postbote hat sie einst gebracht.

Dies ist ein Beitrag zu #Juniverse, das von https://www.silbenton.de/ gehosted wird. Jeden Tag ein Gedicht, zu den folgenden vorgegebenen Wörtern.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Architektur, Dichtung, Fotografie, Geschichte, Leben, Malerei, Meine Kunst, Psyche, Reisen, schreiben, Schrift, Spuren abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

14 Antworten zu Juniverse 18.6.: Postkarten-Nostalgie

  1. Leela schreibt:

    manche Postkarten sind auch mit mir mitgewandert. Es ist sehr schön, sie zu betrachten und sich in Erinnerungen zu verlieren.
    Ein tolles Bild…

    Gefällt 2 Personen

  2. wildgans schreibt:

    Postkarten, so was Wundervolles! Eine Weile habe ich bei postcrossing.com mitgemacht. War mir dann aber zu anonym, chaotisch unpersönlich. Also die Sache beendet, und nun bekommen liebe Freunde oder Bekannte ab und zu eine Karte aus meinem reichhaltigen Archiv, oder eine collagierte Bastelkarte.
    Nachtgruß von Sonja

    Gefällt 1 Person

  3. Gisela Benseler schreibt:

    Oh ja, ganz ähnlich gehtbes mir. Sich von diesem allen zu trennen, fällt mir schwer. Und nun warves doch zu etwas Gutem nütze. Das Säulen-Aquarell ist sicher von Dir, Gerda?

    Gefällt 1 Person

  4. Gisela Benseler schreibt:

    ☆geht es mir… ☆ war es doch…

    Gefällt 1 Person

  5. Bei mir landen schöne Postkarten seit Jahrzehnten als Lesezeichen in Büchern. Auf diese Weise stoße ich immer mal wieder auf solche Erinnerungsstücke und stelle mir die frühere Situation vor auf die die jeweilige Karte anspielt. Der Anlass, ein bestimmtes Buch ausgewählt zu haben, tritt dabei manchmal in den Hintergrund.

    Gefällt 1 Person

  6. OIKOS™-Editorial schreibt:

    Alte Postkarten ansehen ist immer was Schönes! Deine Interpretation in Bild 2 – Ist es doch oder? – wäre aber mal ein echt extravagantes Postkartenmotiv. LG Michael

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Michael. Stimmt, das zweite Bild, ein Aquarell, bietet sich als Postkarte an. Es zeigt den Reste eines Tempels auf der Insel Samothrake, die ich viele Jahre immer wieder besuchte.

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  7. Irgenwann ließ es nach, das Postkartenverschicken. Schade drum.
    An meinem Kühlschrank, mit Magneten befestigt, hängen immer noch welche, und manchmal bin ich überrascht, woher sie kamen und von wem sie waren 🙂

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  8. Verwandlerin schreibt:

    Ich liebe Postkarten und hatte in meinem Jugendzimmer eine ganze Wand damit vollgepinnt.

    Gefällt 1 Person

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