Tägliches Zeichnen: die Bucht, die Küstenfelsen

Heute abend, nun wieder allein, weihte ich einen neuen Skizzenblock mit zwei Zeichnungen ein.

Das Meer, leicht bewegt, läuft hier auf einen Kieselstrand auf. Die Bucht wird durch einen Felsriegel abgeschlossen. Eine abgestorbene Tamariske und ein Mensch bilden den Vordergrund. Die charakteristische Reihe von Pinien, die die Steilküste krönt, musste mit aufs Bild. Ich benutzte daher die Doppelseite des aufgeklappten Skizzenbuches und erhielt so ein quadratisches Format.

 

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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21 Antworten zu Tägliches Zeichnen: die Bucht, die Küstenfelsen

  1. OIKOS™-Editorial schreibt:

    Manchmal wünsche ich mir auch eine einsame Bucht. 😉 Schöne Zeichung! LG Michael

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  2. Gisela Benseler schreibt:

    Sehr ausdrucksstark.

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  3. Stefan Kraus schreibt:

    Ist die Komposition Zufall? Deine zeichnerischen Bewegungen haben einen starken Linksdrall (auch der Mensch), die Objekte (Wellen, Felsen, Ast Vordergrund, erstes Bild auch das Dunkel) stemmen sich nach rechts entgegen… Das erschafft eine tolle Dynamik, die der (scheinbaren) Ruhe des Motivs widerspricht und in das Feuer eines Dialogs eintritt…
    (Entschuldige, ich liebe gute Komposition, und das hier ist so etwas, da geht’s mit mir durch)

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    • gkazakou schreibt:

      Wieso entschuldigst du dich, Stefan, wenn du mir eine so starke Rückmeldung gibst? Ich danke dir sehr dafür. Zu deiner Frage: ich nehme das in die Zeichnung auf, was ich vor mir sehe – egal wie komplex oder zufällig es zu sein scheint. Beim Zeichnen dann versuche ich die innere Ordnung, den Rhythmus „dessen was ist“ zu verstehen und wiederzugeben.
      Ich denke, dies Vorgehen ist in der Kunst eher ungewöhnlich, mir aber sehr wichtig. In der Regel organisiert der Maler das Feld, entweder indem er eine Szene aufbaut oder indem er Vorhandenes „übersieht“, weil es ihn stört. Ich aber will nichts weglassen und will auch die sichtbare Welt nicht neu komponieren, sondern sie zeichnend durchdringen, um zu verstehen, was ich sehe. Das ist mein Ziel, das mal besser, mal weniger gut gelingt. Die einzige Freiheit, die ich mir bewusst nehme, ist die Rahmung: ich wähle einen Ausschnitt aus dem Vor- und Ummichliegenden, um ihn zu zeichnen.
      Ganz anders gehe ich bei freien Bildgestaltungen vor. Aber die stehen hier ja nicht zur Debatte.

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  4. In Deinen Zeichnungen sehe ich eine große Dynamik und ich stelle mir vor, wie schnell Du mit Deinem Zeichenstift übers Papier fährst! Raus kommen eindrucksvolle Momentaufnahmen, die jedes Foto an Spannung übertreffen! Wenn ich mir Deine Zeichnungen direkt vors Auge hole, sehe ich wilde Striche und wenn ich sie mit Abstand ansehe, dann sehe ich die Schönheit des Augenblicks, den Du festhältst! Das ist die Kunst der Kunst!

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  5. finbarsgift schreibt:

    Zwei wirklich wunderschöne Zeichnungen… bravo Gerda!
    Herzliche Abendgrüße vom Lu

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  6. Myriade schreibt:

    Schön ist es, einen neuen Skizzenblock einzuweihen, das leere Papier nach eigenen Vorstellugen zu gestalten. Obwohl ich mir ja nicht so sicher bin, ob das Papier nicht auch eigene Vorstellungen hat 😉

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  7. pflanzwas schreibt:

    Fantastische Zeichnungen! Die Bewegtheit darin ist toll.

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  8. Ganz wundervoll ist Deine Zeichnung mit den Pinien, liebe Gerda. Die Doppelseite hat sich gelohnt. Ich könnte mir diese Zeichnung unentwegt wieder ansehen, so sehr beeindruckt sie mich.

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