„Momentan steht es mit der Hoffnung nicht so dolle ….“ (Melina)

„Momentan steht es mit der Hoffnung nicht so dolle …“ , schreibt mir Melina vom Innenreisewege-Blog. Und ja, man kann es so sehen.

Aber zwangsläufig ist es nicht. Man kann es auch anders sehen. Denn die Hoffnung ist ein schwer fassbares Ding. Was ist Hoffnung? Eine Erwartung, dass sich alles zum Guten wendet? Oder eben die Hoffnung, dass sich alles zum Guten wendet, obgleich die Erwartung einem sagt: das wird nix? Betten wir unsere Hoffnung in rote Blüten …

dürfen wir lächeln und uns auf die Schultern klopfen: es wird schon werden. Dann wachsen ihr Flügel und sie lächelt breit zurück.

Also pass auf, dass du deine Hoffnung sanft bettest! Wie die Redensart sagt und Bert Brecht dichtet. „Denn wie man sich bettet, so liegt man.“

Und wenn du gar nicht weiter weißt, übergibt deine Hoffnung dem Narren, denn wenn irgendwer, dann ist es er, der den Weg kennt zu Nike, dem Sieg.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter alte Kulturen, Collage, Erziehung, Fotocollage, Legearbeiten, Meine Kunst, Willi abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

11 Antworten zu „Momentan steht es mit der Hoffnung nicht so dolle ….“ (Melina)

  1. Erst wenn wir alle Hoffnungen aufgeben können wir finden, was (uns) wirklich trägt.
    Schöne Bilder 🌟👍🏻

    Gefällt 1 Person

  2. Leela schreibt:

    und um auch den Hoffnungslosen Mut zu machen, ein wohlbekanntes Zitat von Vaclav Havel:
    „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. “

    Gefällt 3 Personen

  3. Mitzi Irsaj schreibt:

    Schön über die Hoffnung zu lesen. Auch die Zitate in den Kommentaren.

    Gefällt 1 Person

  4. nandalya schreibt:

    Das Wort Hoffnung hat einen auf mich stets passiv wirkenden Unterton. Der Bauer „hofft“ darauf, dass sich keine Schädlinge auf seinen Feldern ausbreiten. Er könnte aber auch mit diversen Mitteln dafür sorgen, dass das nicht geschieht. Gleiches gilt für all die passiven Menschen, die wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange sitzen und darauf hoffen, dass sie nicht zubeißen wird. Es liegt an jedem selbst aktiv dafür zu sorgen, dass seine Hoffnung Früchte trägt.

    Gefällt 2 Personen

  5. Jules van der Ley schreibt:

    Die ihr eintretet, laßt alle Hoffnung fahren!
    Die Göttliche Komödie, Hölle III, 9
    Dante Alighieri

    Dagegen steht deine heitere fotografische Spielerei mit dem Zettelfigürchen Elpis, liebe Gerda. Sie erinnert mich an Jörg Immendorfs lustige Fluxusaktion „Den Eisbären mal reinhalten“
    auf der documenta 4. Immendorff hatte einen Eisbären aus Plastik auf einen Besenstiel gesteckt und rief: »Mal den Eisbären reinhalten!« Es gibt davon eine Fotoserie, wie er den Eisbären in Fensternischen und um Mauerecken hält, die ich aber gerade nicht finde. Künstlerische Spielerei bietet allemal Gründe, hoffungsfroh zu sein.

    Gefällt 2 Personen

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