7.1.2021 Mit Will.i vom Hörgerät-Techniker zum Rohrstapel – ein Ausflug

Heute morgen war ich übellaunig. Missmutig schaute ich raus: grau. Doch es half nichts, Ich musste in die Stadt, um mein Hörgerät reparieren zu lassen. „Will.i“, sage ich, „du kannst genauso gut zu Hause bleiben.“  Doch natürlich will er mit und sitzt bereits im Auto, als ich noch meine Brille suche.

10 km Fahrt, Parkplatz, o Wunder, es gibt einen freien Platz.

Ich finde schnell das Gebäude, in dem mein Hörgeräte-Techniker Nikos  neuerdings sein Büro hat, und wir steigen die Treppen hoch. Auf halber Treppe zwei enge Büroräume, hinter einem Schreibtisch eine traurige Gestalt mit Maske. Es riecht nach kaltem Zigarettenrauch. Ja, eine Treppe höher, bedeutet mir die Gestalt auf meine Frage hin. Im engen Flur zu Nikos Büro sitzt ein maskierter Uralter, dahinter steht eine maskierte Frau, wir stellen uns hinter sie, auch ich mit Maske. Will.i scheint bedrückt, sagt kein Wort, fragt mich nicht mal, warum ich eine Maske aufgesetzt habe, schaut sich nur mit großen Augen um. „Kannst du nicht fragen, ob wir die Hörgeräte dalassen können?“ flüstert er schließlich. Ja, können wir, und in einer Stunde können wir sie wieder abholen.

Diesmal nehmen wir den Fahrstuhl. Nur raus! Schön wärs ja jetzt, sich in ein Cafe zu setzen oder in einer Buchhandlung herumzustehen und in Büchern zu blättern. Geht aber nicht, ist alles zu. Bleibt nur die schäbige Grünanlage neben dem Zementkanal, in den man den Fluss Neda eingesperrt hat. Tatsächlich gibt es Wasser und sogar einen kleinen Wasserfall über einer hässlichen Staustufe. Will-i belebt sich, sein Eifer wirkt ansteckend, meine Laune hebt sich. Auch am Himmel zeigt sich das erste Blau. Gemeinsam betrachten und kommentieren wir die kleinen Wellen und Strömungsbilder am Grund.

Und während wir an diesem traurigen Flussbett entlangspazieren, erzähle ich ihm von der Neda, wie hübsch und schön sie ist dort oben in den Bergen. Und dass sie später, wenn Schneeschmelze ist, auch recht wild sein kann. „Und wann gehen  wir dahin?“ fragt Will-i begierig. „Mal sehen, bald, irgendwann…“ „Irgendwann – wann ist das?“ „Na, wenn du so scharf darauf bist, vielleicht am Sonntag?“ „Abgemacht!

Eine gute Idee, lieber Will.i! Allein wäre ich wohl kaum drauf gekommen. Gut, dass du mich dran erinnert hast, dasss man nicht nur träumen, sondern auch tun kann. (Ein Nebenflüsschen der Neda im Juli : https://gerdakazakou.com/2018/07/20/natur-pur-gestern-imtaygetos/)

Jetzt aber gelangen wir an eine Stelle, an der riesige Rohre gestapelt sind. Will-is Interesse ist sofort hellwach. Er inspiziert sie gründlich, schaut hindurch, kriecht sogar in eine hinein, klopft dran, freut sich an den Tönen, fragt mich aus: „Wozu sind die? Und was ist das? Dichtungen? Die sind ja schon ganz angenagt! Warum liegen die hier rum? Schau, das Gras ist schon drum herum gewachsen.“ –  „Wozu die sind? Na, Abwasserrohre werden es sein, keine Ahnung, wie lange die hier schon liegen und wozu sie mal dienen sollten. Vermutlich ist ihnen das Geld ausgegangen“ – „Ihnen?“ – „Na, denen, die sie bestellt haben.“ – „Und wer hat sie bestellt?“- „Vermutlich die Gemeinde“.  – „Gemeinde?“ – „Ja, die Stadt, das Rathaus, der Bürgermeister“. – „Wer denn nun?“- „Der zuständige Vizebürgermeister, denke ich“.   „Sollen die jetzt immer so rumliegen? Warum gehen wir nicht hin und fragen ihn, wozu sie dienen?“  – „Ach Will.i, ich kann doch jetzt nicht dahin …“ – „Warum nicht?“ – „Da ist doch jetzt niemand, und selbst wenn, zuständig ist ja sowieso keiner“.  -„Und du willst das einfach so lassen?“ – „Ja, warum nicht? Stört es dich denn?“

In meinem Herzen aber denke ich: Eigentlich hat er ja recht. Ich könnte ja der Gemeinde schreiben und dem Lokalblatt auch, denn diese Rohre müssen ein kleines Vermögen gekostet haben, und wenn wir Geld für unser Behinderten-Projekt haben wollen, gibt es keins. Vielleicht schreibe ich, vielleicht bekomme ich eine Antwort. Aber ich sage es Will.i nicht, sonst fängt er an zu drängeln und fragt mich tagtäglich, ob ich den Brief schon geschrieben habe.  Uff! Immer soll ich alles selbst tun.  Ist denn niemand sonst da?

Und weil wir alle so denken – oder fast alle, denn Will.i denkt anders -, sieht es eben in der Welt so aus, wie es aussieht.

Hier gab es mal eine Eisenbahnlinie über die Neda….

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Alltag, die griechische Krise, Erziehung, Fotografie, Leben, Materialien, Politik, Technik, Umwelt, Willi abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

59 Antworten zu 7.1.2021 Mit Will.i vom Hörgerät-Techniker zum Rohrstapel – ein Ausflug

  1. lachmitmaren schreibt:

    Das passt jetzt nur bedingt zu deinem Text … Aber ich bin gerade so wütend, dass ich es einfach erzählen muss: Gestern rief mich eine Freundin an. Und erzählte von einer Freundin von ihr, die im Herbst eine geplante orthopädische OP hatte. Man sagte ihr, sie werde im Krankenhaus auf Corona getestet. Eine Stunde nach dem Test wurde sie operiert. Nach der OP erklärte man ihr, der Test sei positiv gewesen. Sie hatte keinerlei Symptome, fühlte sich sehr fit und war sehr erstaunt. Sie wurde daraufhin gefragt, ob sie kurz vorher eine Grippeschutzimpfung bekommen habe, was sie bejahte. Ja, dann könne so ein Test schon mal falsch positiv sein(!). Aber bei positivem Test besteht die Pflicht, die Patienten auf die Corona-Station zu bringen. Also wurde sie in das Zimmer einer schwerkranken Frau gelegt, die mit sehr hohem Fieber im Delirium durch das Zimmer wankte, hustete und sich ständig erbrach (bei den Symptomen könnte ich mir vorstellen, dass sie eine Influenza hatte, aber die ist bekannterweise ebenfalls sehr oft tödlich). Die Versuche der Freundin in ein anderes Zimmer zu kommen, blieben erfolglos. Es kam dann noch eine ältere Dame mit Husten in das Zimmer dazu. Nach zwei Tagen hatte die Freundin ebenfalls 40 Fieber, worauf sie Himmel und Hölle in Bewegung setzte, in diesem Zustand nicht in diesem Krankenhaus zu bleiben. (Sie hatte dann Zuhause vier schwere Wochen.) Der älteren Dame wird das nicht möglich gewesen sein, und wer immer das Pech hatte, das frei gewordene Bett zu bekommen, war sicher auch nicht besser dran.
    Ich frage mich, wie viele ältere Menschen in den Altenheimen im Herbst möglicherweise das Pech hatten, nach einer Grippeschutzimpfung positiv getestet zu werden, daraufhin ins Krankenhaus eingeliefert zu werden und dort mit schwer Kranken zusammen gelegt zu werden.
    Und wenn der PCR-Test auf Grippe ebenso anschlägt, wie auf Corona, worauf ja ohnehin Vieles hindeutet, dann werden auch noch Grippekranke mit Coronakranken zusammengelegt, was die Prognose für beide nicht verbessern dürfte.
    Alles wird hier im Land dicht gemacht, aber da, wo die eigentlichen Probleme liegen: In dem Test, der zu Diagnosezwecken nicht geeignet ist,- und darin, dass es den Krankenhäusern räumlich nicht möglich ist, schwer Erkrankte von anderen zu isolieren, da schaut niemand hin!

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  2. gkazakou schreibt:

    Vielen Dank, Maren, dass du mir dies erzählst. Es ist himmelschreiend und leider ein weiteres Beispiel dafür, wie die hohen Infektions- und Sterbezahlen zustandekommen. Wenn Grippe-Geimpfte positiv getestet werden, wenn Grippe- und Covid-Erkrankte sich gegenseitig anstecken, wenn hoch-infektöse mit symptomfreien Patienten zusammengelegt werden, weil es an Einzelzimmern fehlt, wenn dann die Infizierten aus den Krankenhäusern fliehen oder aus Platzgründen entlassen werden und zu Haus womöglich wieder andere infizieren…. so kann man sich schon ein Horrorszenarium ausmalen. – Hinzu kommen all die anders Erkrankten, die sich nicht mehr zu Ärzten trauen – aus Angst, man könnte sie testen, positiv befinden und in eine Covid-Abteilung sperren. Ich selbst bin vor zwei Wochen gestürzt und hätte mir unter normalen Umständen den Rippenbogen röntgen lassen, habe immer noch starke Schmerzen. Aber in ein Krankenhaus gehe ich unter den gegebenen Umständen nicht.

    Offenbar darf man solche Argumente aber nicht mehr vorbringen, ohne dass der Geifer der Eiferer einen trifft. Schau mal hier: http://achim-spengler.com/2021/01/07/notate-44/ . Manche Chef-Inquisitoren sind nicht mal dann zufrieden, wenn ich Kunst mache oder Nandalya Haikus schreibt. Wir sollen nicht einfach nur schweigen, wir sollen Big Brother LIEBEN!

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    • lachmitmaren schreibt:

      Das klingt nicht gut, dass du immer noch so starke Schmerzen hast. Rippenprellungen heilen leider oft langsam und selbst bei einer gebrochenen Rippe kann man nicht viel machen, außer versuchen, es möglichst ruhig zu stellen. Ich drücke die Daumen, dass es schnell besser wird!!!
      Bezog sich dieser eigenartige Beitrag, auf den verlinkt hast, tatsächlich auf dich? Leider sterben ja jeden Tag in Deutschland nicht 1.000 Menschen, sondern rund 2.900 . Seit Jahren, und das hat nichts mit Corona zu tun. Wer trauert um diese? Wer stellt sich ihre hohe Zahl vor? Wer versucht, Bedingungen in Deutschland zu schaffen, die nicht übertragbare Erkrankungen wie Herz-Kreislaufleiden und Krebserkrankungen reduzieren helfen könnten?
      Wer …?
      Wer schaut etwas genauer hin? Außer Will-i…🙂😉??

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    • kopfundgestalt schreibt:

      Wer ist hier der Eiferer;-)

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    • elsbeth weymann schreibt:

      Liebe Gerda, mit angebrochener Rippe ist nicht zu spaßen. Ich versehe aber VOLLKOMMEN, dass Du nicht zum Röntgen gehst. Täte ich jetzt (!) auch nicht. Gibt es irgendjemand in Deiner Nähe, der Dir einen „Dachziegelverband“ machen könnte? Also : ein elastisches großes, aber schmales Pflaster, worüber dann vorsichtig dachziegelartig das nächste geklebt wird, so dass das Atmen spürbar erleichtert wird, nicht so weh tut, weil mehr Halt da ist. Was auch hilft ist Aconitum napellus. Das ist diese unglaublich blaublühende Pflanze: heißt Eisenhut. In irgendeiner Form. Am besten natürlich als Schmerzöl. Du hast ja eigenes wunderbares Olivenöl. Vielleicht gibt es eine andere auf der Mani wachsende schmerzstillende Pflanze, die Du dem Olivenöl beimischen kannst ?! Gute Besserung ! Und trotzdem die Tiefenatmung nicht vermeiden !!
      Will.i wird Dir helfen !!

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      • gkazakou schreibt:

        Hab herzlichen Dank, Elsbeth, für deine hilfreichen Hinweise! Ich schau mal! Habe vor, eine Freundin zu besuchen, die sich in vielen Heilmethoden und Kräutern auskennt. Will.i wird aufpassen, dass ich es auch tue und nicht nur „vorhabe“! 😉

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      • kopfundgestalt schreibt:

        Dann machs!!

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      • kopfundgestalt schreibt:

        Ich habe seit 2 Jahren Neurodermitos in den Händen, was mir das Töpfern erschwert.
        Ohne Termin müsste ich mind. 3 Stunden warten, das wollte ich auch nicht.
        Vor einem halben Jahr (!!) bekam ich einen Termin am 28. Jänner, da gehe ich dann hin.

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      • kopfundgestalt schreibt:

        Und wenn ich dort in den Wartezimmern indiskutable Zustände vorfinde, gehe ich wieder. Einfach so.

        MAN wird zu Hautärzten geschickt, die dann sagen: Ich kann nix machen ausser ne Salbe (die ich um die Ecke bei DM kaufen kann). Aber wieso nennen sie sich Hautärzte=??

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  3. Gisela Benseler schreibt:

    Na, Will-i möbelt Dich ja richtig auf!😊

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  4. lachmitmaren schreibt:

    Das klingt nicht gut, dass du immer noch so starke Schmerzen hast. Rippenprellungen heilen leider oft langsam und selbst bei einer gebrochenen Rippe kann man nicht viel machen, außer versuchen, es möglichst ruhig zu stellen. Ich drücke die Daumen, dass es schnell besser wird!!!
    Bezog sich dieser eigenartige Beitrag, auf den verlinkt hast, tatsächlich auf dich? Leider sterben ja jeden Tag in Deutschland nicht 1.000 Menschen, sondern rund 2.900 . Seit Jahren, und das hat nichts mit Corona zu tun. Wer trauert um diese? Wer stellt sich ihre hohe Zahl vor? Wer versucht, Bedingungen in Deutschland zu schaffen, die nicht übertragbare Erkrankungen wie Herz-Kreislaufleiden und Krebserkrankungen reduzieren helfen könnten?
    Wer …?
    Wer schaut etwas genauer hin? Außer Will-i…🙂😉??

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, auf Nandalya bezog er sich ganz offenbar, Ob auch auf mich? Ich hatte vor etwa zwei Wochen dort einen bösen Kommentar geschrieben und eine noch bösere Antwort erhalten. Seither habe ich nicht mehr kommentiert.
      Will-i ist wirklich ein Hinschauer. aber für dieses Thema ist er noch zu klein, er versteht es nicht. Es ist zu abstrakt. Unter 1000 Toten kann er sich gar nichts vorstellen, auch nicht unter 2600. Und noch hat er kein Sterben miterlebt.

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  5. Lopadistory schreibt:

    Ich finde den oder das „Will.i“ an Deiner Seite eine ganz tolle Idee🙂Liebe Grüße Lore

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, liebe Lore! Auf einmal war sie da, die Idee, und nun muss ich mit ihr leben und sehen, was sie taugt 😉 So wie dieses Jahr: auch mit dem muss ich ja leben und weiß noch nicht, was es taugt. Und wie ich damit zurechtkomme. Und was ich vielleicht beitragen kann, dass es ein gutes Jahr wird. 🙂

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      • kopfundgestalt schreibt:

        Aber wie willst DU beitragen, in welcher Form!?

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      • Das taugt sehr viel, weil es zum Nachdenken und Mitdenken und Hinterfragen animiert!
        In England schießen die angeblichen Infektionszahlen durch dir Decke, in England hat man als erstes mit der Impfung begonnen. Bei uns erhöhen sich die Infektionszahlen und die geimpften alten Menschen in den Pflegeheimen sind nach der Impfung Corona Positiv, was muss eigentlich noch alles schief laufen, bis die Schlafenden MENSCHEN aufwachen und merken daß hinter dem Ganzen System steckt.
        Bei uns und auch in Österreich werden Krankenhäuser geschlossen, in einer Jahrhundert Pandemie! Fluglinien und andere Großkonzerne werden gerettet, aber Krankenhäuser werden geschlossen! Ist das alles ein Witz oder was! Die Inzidenzzahlen basieren auf einen fragwürdigen PCR Test, der weltweit eingesetzt wird! Eine Diskussionskultur gibt es nicht mehr, nur noch Einheitsbrei! Wir, die wir anders denken werden diffamiert, beleidigt und beschimpft! Es gibt nur noch pro Corona, Corona und Corona! Was sonst noch so auf der Welt geschieht ist kein Thema mehr außer Trump und Amerika. All diese Dinge und noch viel mehr sollten doch zum Hinterfragen auffordern! Mich macht es zumindest stutzig!

        Warum schreibe ich daß hier, weil ich froh bin, daß ich einen Menschen wie Gerda kenne, mit dem ich meine Zweifel und Gedanken teilen kann! Selbst wenn wir nicht einer Meinung wären, könnten wir respektvoll miteinander diskutieren, da bin ich mir sicher!!!

        Die Welt ist nicht bedroht von Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen. ( Albert Einstein)

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      • gkazakou schreibt:

        Danke, Babsi. Ich kann dir nur zustimmen. Diskussionen sind zu Alpträumen geworden. Kaum äußert man eine Ansicht, fühlen sich Menschen angesprochen und verletzt, die man überhaupt nicht gemeint hat, man wird verantwortlich gemacht für Tote, weil man andere Ursachen und andere Wirkungen sieht, man wird geradezu zum Mörder erklärt… Das geht heute sehr schnell, und sogar auch unter Menschen, die sich sonst durchaus verstanden haben. Und das ist sehr merkwürdig und schmerzhaft.

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    • gkazakou schreibt:

      Lieber Gerhard, ich trage immer bei, in der einen und anderen Form. Wie du auch. Wie jeder Mensch. Wie es in diesem Jahr werden wird? Nun, es wird sich zeigen.

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      • kopfundgestalt schreibt:

        Das ist zu wenig, liebe Gerda.
        WIE willst Du profund beitragen? Und trägt es dann wirklich bei, fördernd meine ich?

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      • gkazakou schreibt:

        Ich finde, dass du für dich selbst beantworten solltest: Wie DU beiträgst. Wie ICH beitrage, ist mein Problem, nicht deins.

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      • kopfundgestalt schreibt:

        Du verstehst nicht.

        Wenn User mich und meinesgleichen als Schlafschafe bezeichnen und Du das stehen lässt und sogar vielleicht befeuerst, dann bin ich eben aussen vor.

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      • gkazakou schreibt:

        „Du als user“, lieber Gerhard, kannst ein Wort auf dich beziehen oder kannst es auch lassen. Warum fühlst du dich angesprochen? Bist du ein Schlafschaf? (übrigens finde ich diesen Ausdruck witzig. Ich denke, es ist eines der Schafe, die man sich vorzählt, wenn man nicht einschlafen kann. Ich hätte wirklich manchmal ganz gern ein solches Schlafschaf zu meiner Verfügung).

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      • kopfundgestalt schreibt:

        DU, als Manager deiner Seite, kannst auswählen, was Du duldest.
        Du duldest Beleidigungen gegen Leute, die sich sorgen.

        Solcherlei Ausdrücke wie Schlafschaf finde ich NICHT witzig, denn mein Kenntnisstand von Dingen ist nicht die eines Schafs.

        Wenn DU willst, können wir uns auch per mail austauschen.
        Wenn du WILLST.

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      • gkazakou schreibt:

        Lieber Gerhard, ich frag noch mal: Warum beziehst du das Wort auf dich? Hat jemand in meinem Kommentarstrang behaupet, dass Gerhard ein Schlafschaf ist? Ich wüsste nicht. Wenn doch, hätte ich das zensiert. Denn persönliche Beleidigungen dulde ich nicht. Und ich will auch keinen Mailaustausch mit dir, das ist mir jetzt zu viel. Jedenfalls nicht über solche Themen. Gerne lerne ich von dir mehr über Insekten, freue mich an deinen keramischen Arbeiten, lese, was du zu diversen auch naturwissenschaftlichen Themen beizutragen hast, aber diese persönliche Art von Austausch, die du suchst, will ich nicht bedienen. Gute Nacht. Gerda

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      • kopfundgestalt schreibt:

        Niemand hat mich persönlich benannt, das wäre auch zu deftig simpel.
        Austausch willst Du mit mir nicht, das ist dann somit gesagt!

        Ich danke Dir.
        Vielleicht hast Du auchh andere Themen von mir als IKriechtiere und Töpfe bemerkt, das wäre schön.

        Solange Du nicht sagst: Ich sehe mir immer gerne Deine Katzen an, dann ist es gut.

        Gute Nacht Dir!

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      • gkazakou schreibt:

        Ja, ich habe auch andere Themen bemerkt, Gerhard. Und ich finde, dass wir durchaus einen Austausch haben und haben solllen. Drum habe ich dir auf alle deine heutigen Kommentare geantwortet, so gut ich konnte. Einen Mail-Austausch aber möchte ich jetzt nicht, ich habe dies Bedürfnis nicht.
        Im übrigen finde ich es überhaupt nicht abwertend, dass ich mich auf deine Insekten-Fotos beziehe. Ich habe davon sehr profitiert und habe sie zum Teil, wie du weißt, auch in Zeichnungen umgesetzt. Nun aber erst mal ein Päuschen, bitte. Hier ist gleich Mitternacht.

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      • kopfundgestalt schreibt:

        Es wäre ine Angebot gewesen, mit dem wir beide hätten wachsen können.

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      • Lieber Gerhard,
        die QUERDENKENDEN, nicht Corona Verweigerer, werden sogar als Nazis beschimpft, da ist dass mit dem Schlafschaf doch richtig kuschelig! Und Du musst Dich ja auch nicht angesprochen fühlen, ich tue es auch nicht, nur weil ich querdenke.
        Meine Güte, wenn ich daran denke, wie wir früher diskutiert haben, da ging es heiß her! Und danach haben wir gelacht und waren trotzdem weiterhin Freunde! Diese Zeit wünsche ich mir manchmal wirklich zurück!
        Sei herzlich gegrüßt Babsi

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      • kopfundgestalt schreibt:

        habe das falsch zugeordnet.

        Das iat also dein Problem ureigenst?!
        Beispiel:
        Du sagst einem Übergewichtigen: Esse doch weiter, es tut Dir doch gut. Es macht deinen Tag schön.

        Ich würde dann aber sagen: Es wäre ihm geholfen, nach den Gründen seines Übergewichts zu schauen. Und würde deine Intervention anzweifeln.

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      • gkazakou schreibt:

        worauf bezieht sich das? Ich sage einem Übergewichtigen überhaupt nix, und selbstverständlich gebe ich ihm keine Ratschläge. Jeder kann so übergewichtig sein wie er will. Wenn er in meine Therapiestunde kommt und mir sagt, dass er unter seinem Gewicht leidet, dann werde ich versuchen, ihm zu helfen, den Grund zu finden, der ihn dazu bringt, mehr zu essen als er möchte. Oder ich schicke ihn zu einem Ernährungsberater. Sehr oft kennen die Betroffenen die Gründe, aber sie ziehen es vor, sich weiter so zu verhalten und sich zu beklagen. Weil es viel mühsamer und schmerzhafter ist, die Gründe anzugehen.

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  6. Johanna schreibt:

    Hmm das Jahr hat ja mit viel Energie begonnen 😅 … und das Gefühl, dass wir uns nun an die praktischen Lösungen machen müssen. Da passt der frische, neue Blick von Will-i 🌤

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Johanna. Der Blick von Will.i ist,so meine ich, ein notwendiges Korrektiv für Menschen, die dazu neigen, Gedanken für Taten zu halten. In der 3-diemsionalen Welt braucht es unbedingt auch den Will.i-Blick auf die Dinge.

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      • Johanna schreibt:

        Stimmt Gerda, und Du lässt Dich ja mutig auf diese Herausforderung ein…
        ja Taten, was sind wirklich Taten? Worte ja auch, Gedanken allerdings auch, bzw das Ändern der inneren Einstellung kann ja grossen sichtbaren Effekt haben… ja und tatsächliche Taten natürlich auch. Ich denke, es gehört doch irgendwie zusammen. Für mich zumindest 😅

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      • Würde man sich nicht hinterfragen und sich Gedanken machen, dann würde man vielleicht ganz anders handeln! Gutes Beispiel dafür ist Dein Sturz Gerda, da hast Du nämlich aus gutem Grund eine Entscheidung getroffen!
        Ich glaube auch, daß wir durch uns Gedanken machen und Hinterfragen mit unseren Entscheidungen dann etwas bewirken!
        Es gibt viele, die Corona Zuhause ohne ärztliche Begleitung, bei milden Symptomen, durchgestanden haben, ohne das Gesundheitssystem zu belasten, wie ja immer argumentiert wird!

        Gefällt 2 Personen

      • gkazakou schreibt:

        Liebe Babsi! Ich danke dir für alle deine guten Kommentare hier auf der Seite! Liebe Grüße! Gerda

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    • gkazakou schreibt:

      Ja, freilich gehört es zusammen, Johanna. Taten ohne Sinn und Verstand gibts genug, Ich bin auch einverstanden, dass Gedanken als feinstoffliche Taten starke Wirkung ausüben können. Doch offensichtlich bedarf es auch des Tätigwerdens im Grobstofflichen, um aus gutem Geist geborene Taten Ausgleich zu schaffen für die vielen zerstörerischen Taten. Ein bisschen habe ich den Verdacht, dass die, die sich auf die Wirkungskraft der Gedanken berufen, einfach nur fbequem sind und den Zusammenstoß mit der Wirklichkeit scheuen. .

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  7. Dein Willi.i ist eine Erfrischung, liebe Gerda. Er mischt uns ein wenig auf, aber daß Du gestürzt bist, das macht mir Sorgen. Ich hätte mich an Deiner Stelle röntgen lassen, um zu wissen, was wirklich ist….
    Es ist schwierig in den Krankenhäusern, ich habe es selbst miterlebt und Personal, das vorzüglich und anderes, das unmöglich war. Die Ärzte, vorallem junge, machten einen tollen Job, auch wenn sie mich verrückt machten mit ihnen Mutmaßungen auf Grund der Befunde, die sie von mir hatten. Richtiges und Flasches habe ich erlebt und war heilfroh, als ich wieder zuhause war…

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  8. Johanna schreibt:

    Ja das mag natürlich stimmen… ich denke, dass die kindliche Direktheit (wie bei Will-i) durch die zunehmende Komplexität, die wir als Erwachsene erleben, verunsichert oder relativiert wird… wahrscheinlich muss da jeder bei sich mal ehrlich nachfragen 😅

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  9. Johanna schreibt:

    Entschuldige, dies war als Antwort zu Deinem letzten Kommentar an mich gedacht… habe wohl an der falschen Ecke geantwortet oder einfach dicke Finger 😂

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