Wovon ich träume (3)

Von einem großen Mond träume ich, der sein weißes Licht besänftigend wie Schnee auf die müde Erde sinken lässt.

Und dazu Beethovens  „Mondschein“ Klaviersonate“  No. 14, Op 27/2 – I. Adagio sostenuto

in der Interpretation von Igor Levit. 

 

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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28 Antworten zu Wovon ich träume (3)

  1. versspielerin schreibt:

    wunderbar… 🙂

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  2. Gisela Benseler schreibt:

    Wie ein voller Mond oder wie Schnee…. Doch das ist kein Leichentuch, sondern nur eine Zeit der Ruhe, worunter neue Saat keimt. Die Monscheinsonate spielte ich so gern ( leider ist das Klavier verstimmt, und keiner kommt jetzt ) . Den Klavierspieler sah und hörte ich einmal im NDR. Sehr beeindruckend. Doch bei Dir kann ich es weder sehen noch hören, leider.

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  3. afrikafrau schreibt:

    wunderbar, träume mit dir- diese Sonate war eines meiner Lieblingsstücke, als ich noch Klavier spielte, aber so schön hat es bei mir sicher nicht geklungen.

    Gefällt 2 Personen

  4. Gisela Benseler schreibt:

    Jetzt habe ich – über Reader – doch das Video sehen und (leise) hören können. Ja, darüber bin ich nun sehr froh. Und Dein Kunstwerk ist ja auch wieder wundershön, Gerda.

    Gefällt 1 Person

  5. Ule Rolff schreibt:

    Deine Träume sind offenbar entschieden angenehmer als meine, wenn sie dir solche bezaubernden Bilder eingeben. Was du mit den Schnipseln für Stimmungen zauberst, ist wirklich unglaublich, liebe Gerda.

    Gefällt 4 Personen

  6. gkazakou schreibt:

    Danke für deinen lieben Kommentar, Ule. Das hier sind bewusst herbeigeführte Tagträume, Beschwichtungung gegen den Zustand der Entnervung, in dem ich mich leider die meiste Zeit befinde und der es mir unmöglich macht, den Frühling in seiner Schönheit aufzunehmen. Ich fühle mich seelisch eingeschnürt, als ob ich keine Luft mehr bekommen könnte, und steure dagegen an. Ich muss meine Beklemmung in den Griff kriegen, denn der Zustand dauert ja wohl noch ne ganze Weile an. Mit dem Humor klappt es grad nicht so. Also bin ich dazu übergegangen, Traumbilder zu machen, unterwegs mit Tito lauthals zu singen (leider singe ich schlecht) und eben habe ich sogar endlich mal wieder gezeichnet. ich muss mir meine eigene Normalität schaffen und ausweiten, damit ich nicht vollends eingeschnürt werde. Einen Garten habe ich hier leider nicht. . Liebe Grüße!

    Gefällt 2 Personen

    • kopfundgestalt schreibt:

      Jeder auf seine weise muss damit zurecht kommen.
      Gestern, auf einer Wiese, nahm ich tiefe Atemzüge. Das half etwas. Ich bin bei meinen Tierchen, auch das hilft.

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      • gkazakou schreibt:

        Ja, Gerhard, so ähnlich mache ich es auch. Es ist ein Überleben. aber es bleibt mühselig.

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      • kopfundgestalt schreibt:

        Ich stellte mir schon oft eine Existenz im Gefängnis vor oder im Heimarrest. Wir haben es aber weit komfortabler!!
        Wie war es denn zu Ost-Zeiten? Ich traf einst im Urlaub jemand, der einfach so für unbestimmte Zeit im Gefängnis landete.
        Dass das nicht gelogen war, dafür sorgten Details.
        Der erzählte das oft in immer lauter werdenden Ton, oft abends, wenn man sich zu ihm setzte. Schliesslich setzte sich kaum mehr einer zu ihm. Oder hörte nicht zu.

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      • gkazakou schreibt:

        O ja, Gerhard, selbstverständlich haben wir es komfortabler. wir werden komfortabel dem Ende entgegensiechen, wenn wir uns nicht aufraffen, unsere Freiheit neu zu definieren und zu leben. Und ja, wer immer wieder von seinem vergangenen Trauma erzählt, wird fpr seine Mitmenschen langweilig.
        Davor sollten auch wir uns hüten. Drum zeichne ich wieder.

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      • kopfundgestalt schreibt:

        Es war auch immer so eruptiv! Eruptive Empörung.
        Die hilft keinem.

        Fröhliches Zeichnen, ich werde demnächst auch etwas veröffentlichen 🙂

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  7. Ulli schreibt:

    Besänftigung für die müde Erde und die erschöpften Gemüter, ja, das ist ein schöner Traum, zusammen mit diesem wunderbaren Mondlicht. Danke Gerda.
    Liebe Grüße zur guten Nacht
    Ulli

    Gefällt 2 Personen

  8. Maren Wulf schreibt:

    Sehr wohltuend – dein Legebild ebenso wie die Musik!

    Gefällt 1 Person

  9. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Du hast schöne Träume, liebe Gerda.
    Vom Mond träume ich leider nie. Ich bin schon froh, wenn ich gar nicht träume.
    Das ist geruhsamer…

    Gefällt 1 Person

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