Prolog zu einer Froschkönig-Extra-Etüde, die leider nicht zustande kam, samt Frosch-Collage

Zu einer Extra-Etüde hats diesmal nicht gereicht, denn es ist heiß, ich musste mit Tito schwimmen gehen, dann auch noch 350 km Autobahn fahren, um nach Athen zu gelangen, wo ich nun bin, um meiner Wahlpflicht nachzukommen. Wir haben, wie ihr inzwischen wisst, vorgezogene Nationalwahlen.

Jedenfalls konnte ich meine Extra-Etüde für Christiane nicht beenden, es blieb bei einem Prolog und zwei Bildchen, die ich mit einer eben dafür entwickelten neuen Technik erstellte: grobe Kuli-Zeichnung auf durchscheinendem Papier – diese auf anderer Zeichnung liegend abgelichtet und digital bearbeitet –  Legebild-Frosch digital ausgeschnitten und eingefügt bzw einen Frosch aus dem Untergrund entnommen und umrahmt.

Vielleicht hast du, liebe Leserin, lieber Leser, einen Einfall, wie diese Etüde weiter- und ausgehen könnte?

Etüden-Prolog:

Frosch Kunibert, der träumte tief

Während er im Weckglas schlief

Du willst wohl wissen, was er träumte?

Von einem Teich, den Schilfrohr säumte,

und Wasserrosen  schwammen drauf

da saßen Fröschlein drauf zu Hauf

sehr süß klang ihr Gequak-Gesang

der da in seine Träume drang

und ihn sehr glücklich glucksen ließ

denn große Wonnen dies verhieß.

Er war der König, das war klar,

in diesem Teich, der trübe war.

Was die Wahlen mit den Königsträumen des Frosches Kunibert zu tun haben? Nun, ihr ahnt es: Griechenland ist einem Weckglas nicht unähnlich, das andere auf ihr Regal gestellt haben…..

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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18 Antworten zu Prolog zu einer Froschkönig-Extra-Etüde, die leider nicht zustande kam, samt Frosch-Collage

  1. Christiane schreibt:

    Ich habe leider keinen Vorschlag, wie du die Geschichte weiterspinnen könntest, aber ich mag die Bilder dazu. Sehr spannend.
    Aber: neue Woche, neue Wörter. Es sei nur mal erwähnt.
    Liebe Grüße
    Christiane

    Gefällt 3 Personen

    • gerda kazakou schreibt:

      Ich weiß, Christiane, dass ich den Zug verpasst habe. das ist auch der Grund, warum ich nur den Prolog verfasst habe. Ich hatte mich an den 2-Wochen-Rhythmus gewöhnt. Die neuen Wörter hoffe ich reechtzeitig verwenden zu können.

      Gefällt 1 Person

  2. Anna-Lena schreibt:

    Bei der Dringlichkeit, die das off-Leben fordert, finde ich deinen Etüden-Prolog großartig. Es zeigt deinen guten Willen 🙂 .

    Gefällt 2 Personen

  3. Werner Kastens schreibt:

    Wie es weiter gehen könnte?
    Weckglas umschmeißen, vorsichtig über den Scherbenhaufen rauskrabbeln, die Nase in den Wind und dem Duft der Seerosen folgen, das Königreich Vatracho ausrufen, ein Überflugverbot für Störche erlassen und mit viel Nachwuchs für den Bestand der Dynastie sorgen.

    LG Werner

    Gefällt 3 Personen

  4. Myriade schreibt:

    Doch König hin und König her
    So war doch die Entscheidung schwer
    Ob bleiben sollte er im Glas
    oder denn einfach bloß fürbass
    die Welt für sich entdecken sollt
    denn manchmal, so ganz ungewollt
    entdeckt Frosch neue Königreich´
    um dort zu lassen seinen Laich
    etc.
    das macht Spaß 🙂

    Gefällt 3 Personen

  5. bluebrightly schreibt:

    Your frog is so lively, I think he’s ready to jump, but needs to think about it a little more. The election is done, so now let’s hope his dreams come true. Such beautiful colors! Your sharp design sense and your mastery of so many techniques, from basic drawing to digital manipulation, really came together here,. I love that little guy!

    Gefällt 1 Person

    • gerda kazakou schreibt:

      and I love your comment, dear Lynn. The elections have given a very wise balanced result, I am happy with that. Thank you,

      Gefällt mir

    • gerda kazakou schreibt:

      yes, dear Lynn, balanced. We have a new strong enough government of one party (conservatives), and a strong enough opposition of another party (socialists). Before it was the opposite. I like this change. Its like walking: left foot, right foot, Better than leaping on one foot all the time…. For a society it is nessecary that all parts feel that they are represented. Otherwise we have hate and desperation and developments to the extremes.

      Gefällt mir

  6. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    So, wie es ist, ist es gut, liebe Gerda. Deine Etüde wurde nicht fertig. Na und? Schwund gibt es immer, aber der gute Wille zählt. Da liege ich auf der gleichen Linie wie Anna-Lena.
    Du zeigst viel für das viele, das auf Dich heranstürmte!

    Gefällt mir

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