Blick auf Akroyiali (Bleistift-Kuli-Skizze, Licht-Schatten-Fotografie und Bearbeitungen)

Heute habe ich nur eine Skizze der Küste gemacht, wie sie sich von einem Felssockel an der Sandova-Bucht aus darbietet. Ich liebe diesen Platz, von dem aus der Ort Akroyiali (leuchtende Küste) zu sehen ist. An der unzugänglichen Steilküste haben zahlreiche Uferschwalben ihre Nester gebaut, man sieht sie von Ferne hin und herflitzen und in den Löchern verschwinden, die sich in der lehmig-gelben Steilwand öffnen.

Die bewegliche Linie des Kulis, die den Bewegungen der Küste, des Wassers, der Bäume  spielerisch folgt, und der farbliche Kontrast von Bleistift und Kuli zeigen sich in der digitalen Bearbeitung noch deutlicher.

Ein zweites Mal fotografierte ich das Original im Licht-Schatten-Spiel des Aprikosenbaums. Dadurch entsteht derEindruck, als zögen Wolken über die Landschaft hinweg.

Durch die unterschiedliche Ausleuchtung ergeben sich weitere interessante Effekte.

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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9 Antworten zu Blick auf Akroyiali (Bleistift-Kuli-Skizze, Licht-Schatten-Fotografie und Bearbeitungen)

  1. Ule Rolff schreibt:

    Besonders schön, wenn Mitteltöne und Schatten diese Duotonung haben (sind ja auch wieder meine Komplementärfarben 😎).
    Du gibst landschaftliche Stimmungen wirklich wunderbar mit deinen Stiften wieder.

    Gefällt 3 Personen

    • gerda kazakou schreibt:

      „Duotonung“ ist ein interessanter Begriff. Die Tönung der Bilder ist das Ergebnis der doppelten Medien (Kuli-Bleistift) und des Lichteinfalls beim Fotografieren. Ich tue nichts weiter, als sie zu verstärken bzw die Farbskala zu verschieben. Die Filter, die ich benutze, haben auf die Farben keinen Einfluss.

      Gefällt 3 Personen

      • Ule Rolff schreibt:

        Mir scheint eine Tendenz zu bestehen, dass die Farben sich an Schattenkanten trennen. Wahrscheinlich enthält Schatten ein spezifisch anderes Spektrum als unverschattete Bereiche. Und die Verschiebung scheint als parallele Verschiebung und nicht als gegenläufige zu geschehen. Deine Farbexperimente fesseln mich immer wieder, vermutlich auch, weil ich bei der Bearbeitung meiner Fotos seit einer Weile mit ähnlichen Effekten spiele.

        Gefällt 2 Personen

    • gerda kazakou schreibt:

      ich denke auch, dass es sich um eine parallele Verschiebung handelt. Was du über das unterschiedliche Farbspektrum im Licht- und Schattenbereich sagst – das werde ich mir mal genauer ansehen müssen.

      Gefällt 2 Personen

  2. Ulli schreibt:

    Ich konnte heute wieder unter einem Bild kommentieren, juchhu … ich habe ja immer so meine Favoriten und konnte es nun markieren – insgesamt eine tolle Arbeit, liebe Gerda!

    Gefällt 1 Person

  3. Katrin - musikhai schreibt:

    Ich finde es immer erstaunlich, wie Farbe (und sei es auch nur schwarz / grau) ein Bild verändern kann!

    Gefällt 1 Person

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