Heute zeichnete ich wieder mit beiden Stiften. Der Kuli diente vor allem der Umrisszeichnung, der Bleistift hatte eine Hilfsfunktion: Schatten, kleinere Muster. Wieder beobachtete ich, dass sich die Kuli-Linien beim Einsatz von Filtern und bei Farbverstärkung nicht verändern, sie bleiben einfarbig – ganz im Gegensatz zum „weißen“ Papier des Skizzenbuches und zu den Bleistiftlinien, die sich in vielen Farben zeigen.
Ich habe also jetzt die Möglichkeit, dieses Wissen systematisch einzusetzen. Vielleicht tue ich es auch. Sinnvoll ist das allerdings nur, wenn ich die Bearbeitungen als anvisiertes Ergebnis betrachte.
Zwei riesige Pinienstämme. Hier sieht man in der farbigen Variante deutlich die blauen Linien des Kuli. Die andersfarbigen Linien sind vom Bleistift.
Doppelstämmiger Baum, auseinandergebrochen. Weniger deutlich, aber doch erkennbar ist die blaue Linie des Kuli.
Kiefernwald mit langen Schatten. Da ich die Farben verschoben habe, kommt die Kulilinie nicht blau, sondern grau-braun heraus. In den farbigen Abschnitten erkennt man deutlich die größere Farbigkeit des Bleistifts.
Wurzelmännchen. Der Kuli erlaubt eine klare Umriss-Skizzierung der Rebstöcke, der Bleistift gibt – zusammen mit der ungleichmäßigen Ausleuchtung des Papiers – die Farbigkeit. Für Kinderbuch-Illustrationen ließe sich das sicher nutzen.









Ich liebe diese Zeichnungen und die Veränderung daran. Besonders die Wurzelmännchen haben es mir angetan 😊 liebe Grüße
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ganz herzlichen Dank! das hör ich sehr gern. 🙂
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Guten Morgen, Gerda, deine Form der Bearbeitung stellt mich zwar immer noch vor ein Rätsel, aber ich finde sie grandios – hier erzählen z.B. erst die Wurzelmännchen von den harten Kontrasten des Winters, um dann zu rufen: Frühling, Frühling wird es nun bald – das Pinienbild, mit seinen starken Schatten und der durch sie enstehenden Geometrie, spricht mich sehr an, emotional ist es der gespaltene Baum – ich finde, dass in allem ein großes Potential für weitere Arbeiten liegt.
Hab einen schönen Tag, hier wird es schon hell, es geht voran! Ulli
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Herzlichen Dank, Ulli. Potential für weitere Arbeiten…. ich weiß nicht… Im Moment ist dies tägliche Skizzieren in Kleinformaten ganz nach meinem Maß.
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Anstifterblog, das hier!
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Oooo, das würde mich seehr freuen, liebe Sonia. Wie gern ich anstiften möchte!
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Liebe Gerda, mir gefallen deine Bearbeitungen sehr gut. Hast du mal überlegt, die Bilder bei einem online Fotoshop entwickeln zu lassen?
Oder zeigst du uns eine digitale Ausstellung mit deinen Favoriten?
Liebe Grüße von Susanne
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Online-fotoshop? Keine Ahnung, ich schau mal. Die Idee, mal meine favoriten zusammenzustellen, hatte ich auch schon,danke für die Ermunterung, Susanne!
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Gerne, liebe Gerda, tolle Lösungen findest du beim Experementieren.
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Vier tanzende Wurzelstämmchen. Der linke singt dazu. Bezaubernd!
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🙂 🙂
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Wieder mal toll und natürlich, die Wurzelmännchen, so putzig wie in allen Deinen Skizzen, liebe Gerda. Ich kann mir sehr gut ein Buch von Dir vorstellen *Tipps für skizzierende Menschen* in einem Fachverlag
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Du willst mich unbedingt berühmt machen, Bruni! Wie den alten Golwitzer, den Frau Wildgans erwähnte? Aber eine gute Idee ist es, über die ich mal nachdenken sollte: „mach dir deine Kunst selber“
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könnte es nicht eine Marktlücke sein – gerade in Deiner speziellen Art mit den erklärenden Worten Schritt für Schritt und den Bearbeitungen, die so viele gar nicht kennen.
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