Streifenwälder

Ich streife durch den Wald  – der Wald wird mir zum Streifenbild. Streifenwälder. Was ist es, das mich so fasziniert? Ist es das rhythmische Gleichmaß mit den kleinen Variationen, ihre Musikalität? ist es die Tiefenstaffelung, ist es der Hell-Dunkel-Kontrast – ich kann es nicht sagen. Doch etwas zwingt mich, sie immer wieder und wieder zu fotografieren und zu zeichnen.

Verschneit

 

Zypressen

Stämme imLicht, Wald als Schatten

Gespiegelte Bäume

Tiefstehende Sonne, Stämme und Schatten

Verbrannte Baumstämme

Zeichnungen.

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Bald nehme ich Abschied von Pinien und Zypressen. Dann werden vielleicht an die Stelle der Streifenwälder Meer und Olivenhaine treten – wer weiß das schon.

 

 

 

 

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Fotografie, Leben, Meine Kunst, Natur, Psyche, Umwelt, Zeichnung abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

33 Antworten zu Streifenwälder

  1. mydailypainting schreibt:

    Bei dir ist schon viel mehr Licht. Sehr inspirierend deine Bäume!

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  2. finbarsgift schreibt:

    Zauberhaft, deine Streifenwälderfotos. Wie ähnlich und doch so verschieden sie sind …
    Liebe Grüße zur Nacht vom Lu

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  3. PEPIX schreibt:

    Die Streifenwälder begegnen mir im Moment auch ständig. Ich finde sie auch herrlich!

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  4. afrikafrau schreibt:

    Muster – Streifenmuster- ein interessante Thema, sehr inspirierend-
    überall zu entdecken……

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    • gerda kazakou schreibt:

      Ja, wenn man erst mal anfängt, drauf zu achten. Ich freu mich, dassesdir auchso geht. Ich habe in diesem Monat noch viele andere Streifenmotive aufgenommen – Lichtstreifen auf Wegen und am Himmel, Zäune und ihre Schatten, Gardinenfalten …ich finde all das sehr faszinierend und weiß gar nicht genau, worin die Faszination liegt.

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  5. schreibenwaermt schreibt:

    Sehr schöen stimmungsvolle Bilder. Der verschneite wald gefällt mit besonders gut.

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  6. schreibenwaermt schreibt:

    Ich wollte übrigens gestern Abend einen kleinen Kommentar abgeben und habe aus Versehen mit meinen Wurstfingern Deinen Blog abbestellt. Wieder abonnieren ging nur mit Passwort. Die vergesse aber immer. Diese modernen Schlautelefone überfodern mich irgendwie. Jetzt sitze ich am Computer und hoffe es ist alles wieder beim Alten. Schönen Tag noch.

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  7. PPawlo schreibt:

    Ja, der Winterwald hat so manche Faszination zu bieten. Streifenwälder liebe ich auch sehr!
    Was für ein reichbestückter, verzaubernder Beitrag! Die beiden letzten Baumbilder sind dabei etwas ganz Besonderes! Einen faszinierenden Tag! Ganz herzlich, Petra

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  8. Ulli schreibt:

    Wunderbar rhythmisch sind deine „Streifenwälder“ – nie selbig, nur ähnlich und immer ist es das Licht, dass bestimmend wirkt.
    herzliche Morgengrüße an dich,
    Ulli

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  9. mmandarin schreibt:

    Und erstmals sieht es ähnlich aus, wie hinter unserem Haus. Schnee habt ihr auch nicht alle Tage, oder? Warum wird es nie langweilig Bäume zu betrachten? Gibt es darauf eine Antwort? Liebe Grüße von Marie

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  10. kowkla123 schreibt:

    deinen Wald zu durchstreifen war echt schön, was ich dir noch sagen wollte, passe auf dich auf und erkälte dich nicht, Klaus

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  11. gerda kazakou schreibt:

    Danke, Klaus. Pass auch auf dich auf.

    Liken

  12. puzzleblume schreibt:

    Ein schönes Wort- und Bilderspiel, mit dem eigenen, aktiven Streifen dich miteinzubeziehen.

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  13. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Du bist ein Schattenstreifen im Licht. Liebe Gerda, wie gut sagst Du das, wie gut verstehe ich es. Sind wir denn überhaupt mehr inmitten der unendlich schönen und gewaltigen Natur?
    Am schönsten finde ich die Streifenbäume mit Schnee, aber auch Licht und Schatten verändern die Szenerie und jede von ihnen hat ihren sehr eigenen Reiz.
    Wie schön ist es, daß Du uns das alles zeigst.

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  14. pflanzwas schreibt:

    Eine tolle Baumsammlung hast du schon zusammengetragen. Spannende Skizzen! Mir gehts wir dir. Wahrscheinlich ist es das Rhythmische oder es sind die Muster, mich sprechen solche Ansichten auch immer sehr an. Streifenwälder, ja, das paßt. Auch Masten, die wie Striche in der Landschaft stehen und ähnliche Formen, sprechen mich an. Schon komisch.

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    • gerda kazakou schreibt:

      Danke, ich freu mich,dass ich nicht allein bin mit diesen Fragen. Es ist wirklich merkwürdig. Man könnte ja auch Stäbe vom Käfig assoziieren („Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, das er nichts mehr hält….“ (Rilke)), aber es ist ganz im Gegenteil eine Freude, eine Freiheit in diesen sich wiederholenden variierenden Mustern.

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      • pflanzwas schreibt:

        Ich hatte schon mal mit jemanden ein Gespräch zu dem Thema. Ganz genau kann ich mich nicht mehr erinnern, aber es kam zur Sprache, daß unser Gehirn auf Rhythmus und Wiederholungen bwz. Muster gut reagiert. Es ist etwas vertrautes. Es ist aber auch stimulierend finde ich. Ja, die Gitterstäbe wären irgendwann ermüdend, aber in der Natur ist alles nicht so perfekt, was die Regelmäßigkeit wieder interessant macht. Außerdem kommen weitere organische Formen der Blätter und Baumkronen hinzu. Es ist Wiederholung ohne eintönig zu sein….ich kanns nicht wirklich sagen.

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    • gerda kazakou schreibt:

      Rhythmus und Wiederholung – ja, das wird es sein. Wir sind halt immer noch Kinder. Rhythmus und Wiederholung macht uns glücklich, zB der Refrain im Kinderlied, oder die dreimalige Wiederholung im Märchen – und dazwischen immer neue erzählerische Episoden. Es ist jedesmal wie ein Heimkommen, um neu aufzubrechen. Wie Ein- und Ausatmen. So ist es auch beim Waldspaziergang.

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