He, Nachbar! Hörst du nichts? (digitale Spielereien mit Steinen, Muscheln und Borke)

Wenn du deinen pechschwarzen Kaffee aus einer knallgelben Tasse trinkst und über dir ein nicht minder knallblauer Himmel leuchtet, dann kann dich schon mal der Spieltrieb packen.  Zumal wenn das Spielzeug in greifbarer Nähe liegt.

Da werden dann aus Steinen, Muscheln und einem Borkenstück schon mal zwei Nachbarn, die sich über das Weltgeschehen unterhalten.

Oder sie stehen einfach nur beieinander und horchen auf das Grundrauschen der Welt  – jeder mit seinem Ohr.

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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24 Antworten zu He, Nachbar! Hörst du nichts? (digitale Spielereien mit Steinen, Muscheln und Borke)

  1. kopfundgestalt schreibt:

    Grundrauschen? Grund zu lauschen…

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  2. Werner Kastens schreibt:

    Ich weiß, ist nicht Dein Ding, trifft aber Deine Ansage:

    grins

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    • gkazakou schreibt:

      Ja, Gerhard,, ich weiß. Ich trag sie allerdings auch, weil ich schwerhörig bin. Geht oft zusammen 😉

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    • gkazakou schreibt:

      Passt schon, lieber Werner, danke. Atmosphäre und Geräusche (Musik?) sind eindrucksvoll inszeniert und geben ganz gut die Weltlage wieder. Die Menschen werden wieder zu wilden Zyklopen, jeder mit seinem eigenen Auge, teils um zu sehen, teils um auf sich aufmerksam zu machen, nach dem Motto: „jeder für sich und Gott gegen alle“ (Werner Herzogs Kaspar-Hauser-Film. 1974). Das Grundrauschen der menschlichen Aktivitäten verdeckt die Sphärenklänge.

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      • Werner Kastens schreibt:

        Es wird kompliziert, liebe Gerda.
        Du bringst meine Gedanken wieder einmal auf einen schwierigen Pfad:
        Mein Empfinden (meine Wahrheit) zu dem Song war, wir haben die Erde unbewohnbar gemacht und leben nun im Dunkeln.
        Dein Empfinden, Deine Beziehung/Wahrheit war: wir alle sind einäugige Zyklopen, die erhellen oder selbst auf sich aufmerksam machen wollen …, mit dem Hintergrundbezug zu dem Film über Caspar Hauser, denn ich nicht hatte, weil nicht kannte.
        Jetzt kenne ich ihn und könnte mein/e Empfinden/Beurteilung/Wahrheit revidieren.
        D.h. meine alte Wahrheit könnte für mich gar nicht mehr wahr sein?
        Wo bewegen wir uns und wie wichtig sind/bleiben persönliche/“zweite“/andere Wahrheiten für den gleichen Bezug?
        Wie kann der Er-Kenntnisstand die Wahrheit beeinflussen/verändern?
        Können wir echte Erkenntnisse/Wissen/Urwissen/Unwissen (?) einfach so abtun, vergessen, überschreiben?
        Wohin führt uns das im Endeffekt?
        Können wir niemals Allwissend sein und damit alles „endgültig“ bewerten? Gibt es also für uns nie die eine „absolute“ Wahrheit?
        Also lebenslanges Lernen – aus dem Kellerloch heraus – ohne je das Ziel zu erreichen?
        Wettlauf wie Achilles und die Schildkröte?

        Oder wie Karl Marx sagte: das Sein verstimmt das Bewußtsein?

        LG Werner

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    • gkazakou schreibt:

      Lieber Werner, deine vielen Fragen, für die ich herzlich danke, will ich jetzt gar nicht versuchen zu beantworten. Mir ist grad nicht philosophisch zu Mut. Im nächsten Winter – gern. 😉

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  3. kunstschaffende schreibt:

    Kann es sein, wenn das Gehört nach lässt, sich die seherische Wahrnehmung verstärkt! Bei Dir liebe Gerda, habe ich oft dieses Gefühl! Diese Wahrnehmung in Kunst umzuwandeln ist eine außergewöhnliche Gabe, so finde ich! 🤔😁👏👏👏👌👍

    Liebe Grüße Babsi

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  4. www.wortbehagen.de schreibt:

    Bezaubernd, Dein Spiel mit den Dingen am Morgen, liebe Gerda,
    und wie verblüffend, das Spiel mit den Farben. Beim mittleren, dem knallbau unterlegten, erinnern mich Deine Steine an Pralinen *g*

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  5. frauholle52 schreibt:

    Das gefällt mir ausnehmend gut und das Schönste ist ja, das kann ich auch! Werde gleich mal damit anfangen auszuprobieren! Liebe Grüße aus dem Norden! Regine

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