Das Ding

Thema beim Mitmachblog ist in der kommenden Woche „das Ding“. Noch weiß ich nicht, um was für ein Ding es sich handelt, aber eine erste bildliche Annäherung fand ich schon unter meinen Zeichnungen:.

 

Es gibt da Menschen, die ihres Weges ziehen. Die Frau im Zentrum scheint einen schwarzen Tschador zu tragen und über einen weiten Platz, der halb im Schatten liegt, auf mich zuzuschreiten. An ihr vorbei und in die entgegengesetzte Richtung eilt schnellen Schritts ein Mann. Rechts und links von ihnen gibt es Personen, die stehen und schauen. Und dann gibt es eben, übergroß und ein wenig bedrohlich, das Ding.

Foto 2aa

Wenn ich nur wüsste, worum es sich bei dieser Szene handelt!  Was für ein Ding ist es?

Wenn du die Geschichte dahinter kennst: bitte, schreib sie mir auf!

 

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Kunst zum Sonntag, Leben, Zeichnung abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

13 Antworten zu Das Ding

  1. gkazakou schreibt:

    Hat dies auf MitmachBlog rebloggt.

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  2. Ulli schreibt:

    Liebe Gerda,

    schade ist es, dass ich das Bild nicht vergrössern kann. Versuche ich es trotzdem:

    Das Ding hat ein Gesicht, zum anderen wirkt es auf mich wie ein Felsblock. Ich denke an die Dinge, auch Menschen, die sich wie ein Felsblock auf unseren Weg legen, die uns herausfordern sie als Hürde anzunehmen, uns Gedanken darüber zu machen, wie wir sie überwinden können. Manche Dinge kann man umrunden, andere muss man erklettern und hinten, möglichst heile, wieder runterrutschen, bei anderen braucht man Hammer und Meissel, um ein Tor zu öffnen und manchmal reicht ein Sesam-öffne-dich. Und für jede und jeden ist so ein Ding anders, der Eine dreht einfach um und läuft aus dem Bild heraus, für die andere ist es gross und schwer.

    herzliche Grüsse zum Sonntagabend
    Ulli

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  3. gkazakou schreibt:

    Danke dir, Ulli. Ich werde deine Antwort durchdenken. Dies war erst der Startschuss zum Thema Ding. Es folgen weitere Beiträge, denn es interessiert mich sehr. Ich habe das Bild absichtlich so klein gehalten, um der Fantasie freien Raum zu geben. Gute Nacht dir!

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  4. karfunkelfee schreibt:

    Sieht aus wie ein unschlüssiges Angst-Ding. Was wird es wohl tun, frage ich mich. Bemerken es die anderen? Sie scheinen unbeteiligt, ohne erkennbare Beziehung zueinander. Beobachtet das Ding die Personen? Fragen zu der Geschichte. Tolles Bild…
    Herzliche Grüße von Stefanie Karfunkelfee

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    • gkazakou schreibt:

      Gute Fragen! Ich notiere mir als Stichworte: Beobachtet das Ding die Menschen, so wie Big Brother in Orwells Roman 1984? Bemerken es die anderen? Beziehungslosigkeit der Passanten.

      Gefällt 3 Personen

      • karfunkelfee schreibt:

        Oder wartet es beobachtend ab, bis es ein geeignetes Opfer findet? Die Frau in der Burka und der in die Gegenrichtung driftende Mann sind am substanziellsten, wirken am zielstrebigsten. Eher auch abwartend erscheint mir hingegen die nur konturiert angerissene Figur vor dem Angstding. Der Rücken ist leicht vornüber gebeugt, die Figur strahlt etwas Zielloses und Diffuses aus. Worüber denkt sie wohl nach…?

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  5. gkazakou schreibt:

    Ui, das Personal beginnt zu leben! Wunderbar! ich muss aufpassen, dass es jetzt nicht in meine Träume gerät!

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    • karfunkelfee schreibt:

      Deine Bilder erzählen mir diese Dinge….ich habe das Bild gestern immer wieder mit Zeitabstand auf mich wirken lassen. Es strahlt auf mich etwas Unheilschwangeres aus, es befindet sich eine Spannung zwischen den wie unbeteiligt agierenden Figuren. Das ‚Ding‘ könnte auch ein Schatten sein, doch…dazu ist erscheint es mir zu massereich. Es nimmt eine abwartende Haltung ein, es scheint, obgleich unbeteiligt wirkend, auf etwas zu lauern. Die massigen Schultern sind nach vorn gezogen.

      Die Haltung der schemenhaften dünnen Figur vor dem ‚Ding‘ ist übrigens genau die gleiche wie die des ‚Dinges’…
      Mit sagt das Bild als Botschaft:
      Richte Deinen Blick auf das, was unscheinbar bleiben will. Du kennst das wahre Ausmaß seiner Unscheinbarkeit nicht. Gehe Deinen Weg nach Deiner Auffassung frei, zielstrebig mit entspannten Schultern. Doch achte dabei darauf, unbeteiligt am Wegrand Stehende gut im Blick zu behalten, denn Du weißt nicht was sie vorhaben oder vor Dir verbergen…

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  6. bruni8wortbehagen schreibt:

    Sie beschreiten einen Weg, der ihnen allen viel abfordert und jeder geht anders damit um.
    Alle aber erkennen dieses Dings da rechts, übergroß, dunkel und schwer hängt es in den Gedanken und manifestiert sich in einem dunklen, dusteren Gebilde.
    DIE FURCHT vor dem Unwägbaren der Zukunft, die Furcht, wie wird es werden, wo gelangen wir hin, was ist dort mit uns, dürfen wir leben oder sterben wir doch noch?War am Ende alle Mühsal vergebens?

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  7. bruni8wortbehagen schreibt:

    Ich bin sehr gespannt!

    Gefällt 1 Person

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