Regen Anfang Juli ist hier im Südpeloponnes extrem selten. Heute aber begann es zur Mittagszeit zu regnen. Wir saßen unter dem Vorbau unserer Taverne und waren geschützt. Die anderen Gäste beeilten sich, mithilfe der Kellner ihre Tische unter den Vorbau zu transportieren und sich dort einzurichten, während die Regentropfen dichter auf den gepflasterten Hof fielen.
Die Atmosphäre entspannte sich, und mir schien, dass die Menschen stiller und gelassener wurden. Erquickend war es, die vorher so schwüle, nun erfrischte Luft tief einzuatmen und den Tropfen zuzuschauen, die Kreismuster in den schnell sich bildenden Pfützen erzeugten. Das Licht wechselte in schnellem Rhythmus, denn immer wieder öffnete sich die Wolkendecke ein wenig und ein Blau schimmerte im Grau der Pfützen.
Der Tag endete prächtig in feurigem Rot.

Da wird man still und entspannt. Die frische Luft nach der Hitze, das ruhige Rauschen, die schönen Lichtreflexe und Muster im sich sammelden Wasser ~~~~~ und die schönen. lieben Gesichter der Menschen, die uns wichtiger werden.
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Die Menschen aber werden lernen, die Natur wichtiger zu nehmen.~~~~~
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Das feurige Rot des Sonnenunterganges im Meer zum Schluß ist wieder so versöhnlich.
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Frohes Regnen!
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