„Am Golde hängt, zum Golde drängt doch alles“, so erkennt Gretchen, als sie dem von Mephisto überreichten Schmuck und somit auch dem Bewerber Faust ihr Herz und ihre Türe öffnet.
Dass Gold selbst dem Einfallslosen noch eine Chance bietet, bemerkte ich heute. Ich ging ins Atelier, um, vielleicht, etwas zu malen. Aber mir wollte nichts einfallen. Also schüttete ich Gold-Pigment auf die zuvor maltraitierte Leinwand und arbeitete damit weiter.
Auch einer großen Zeichenpappe ließ ich Gold zukommen. Sie dankte es mir und glänzte zurück.
Schließlich griff ich zur bewährten Kohle und zeichnete eine herrschaftliche Gestalt auf Papier.
Inzwischen reifte auch die Idee: ich würde die goldenen Bilder und die Kohlezeichnung ganz oder teilweise miteinander überblenden.






wolltest Du etwas bestimmtes darstellen, liebe Gerda?
Ich schwanke zwischen einer Olivenöl-bauchigen Flasche, die sehr groß zu sein scheint und einer Figur, die sich dahinter gut versteckt …
Das Goldene hätte mir gereicht – es fing so schön an, aber was goldig scheint, muß ja nicht immer echt sein und Du bist einer ganz anderen Fährte gefolgt, oder?
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Ich suche halt immer noch Bedeutung….
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