In der Taverne werden immer als erstes das Papier-Tischtuch, die gefüllte Wasserkaraffe, die Wassergläser, der Serviettenständer mit Salz- und Pfefferstreuer und der Brotkorb mit Brot und Bestecken gebracht. Ich liebe dieses Ritual sehr. Am schönsten ist es, wenn das Sonnenlicht durch die geputzten Wassergläser fällt und ich die Lichtreflexe auf dem Tischtuch beobachten kann.
Bis das Essen kommt, ist genug Zeit, um ein bisschen zu spielen und zu beobachten. Wie kommt wohl das komplizierte Lichtmuster zustande? Die Gläser sind ja ganz einfach quergestreift!
Ich gieße in das eine Glas Wasser und stelle es neben das andere. Das entstehende Lichtspiel erstaunt mich: Das Wasser bricht das Licht in weichen Wellenlinien und bringt das komplizierte Muster des Glases zum Verschwinden.
Auch fällt mir die starke Fokussierung des Lichts im Wasser auf. Ich stelle ein Weinglas dazu und finde hier sogar noch eine stärkere Fokussierung:
Die Colaflasche, die mein Mann bestellt hat, bündelt das Licht noch mal in anderer Weise.
Ich kann mich an solchen Lichtspielen nicht sattsehen. Fast wie Weihnachten! Dies ist mein heutiger Beitrag zu Amoraks Dezember-Challenge.


Spannend und sehr schön, ich kann mich für solche ‚Spiele‘ auch sehr begeistern.
Hab einen gemütlichen Abend, liebe Gerda 🕯✨️🕯✨️🕯
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Danke, Ulli!
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Wunderschöne Beobachtungen!
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Ohne zu zögern, habe ich es spontan bei mir angezeigt. Es ist einfach gerade so schön und „erhellend“. Und so etwas braucht mensch gerade sehr.
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Tolle Spiegelungen!!
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Ich liebe es!
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wow 👍😅❣️
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I love these, Gerda!
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Lichtglasspiele mag ich sehr.
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Super, diese spiegelungen! Verblüffend, diese intensiven Muster , die hier zu sehen sind.
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Toll, diese spiegelungen und man kann sie nicht übersehen, so deutlich sind sie.
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Schöne Lichtspiele gibt es überall, die hier gezeigten sind besonders schön, aber besonders ist alles, was man bewußt beobachtet,
sagt Eckhard
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