Tagebuch der Lustbarkeiten: Wandern

Darf man sieben Kilometer bergauf-bergab-Gehen schon als Wandern bezeichnen? Nun, wie auch immer: Ich war heute mal wieder unterwegs, die Straße zum Nachbardorf hoch, dieses umrundend, und über Feldwege zurück. Das Schneegebirge lockte. Denn auch über Griechenland ist eine Kältewelle hingezogen und hat, welch Glück! unser Taygetos-Gebirge mit Neuschnee bedeckt.

Bis ins Gebirge hätte ich nicht wandern können, aber zum Glück hat das Handy ja eine Zoom-Einstellung, die das räumlich Ferne optisch naherückt.

Viele Lustbarkeiten sind mit solcher Sonntagswanderung im kalten Februarlicht verbunden. Zum Beispiel der Anblick von Blüten am verwilderten Mandelbaum, dessen vorjährige Früchte nicht geerntet wurden.

Oder die mit kleinen weißen Margariten überblühte Wiese zwischen alten Olivenbäumen, dahinter ein wildes Zypressenwäldchen …. 

und immer wieder, immer erfreulich, der weite Blick über Land und Meer.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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22 Antworten zu Tagebuch der Lustbarkeiten: Wandern

  1. finbarsgift schreibt:

    Wundervoll, deine Wanderung plus Landschaftsfotos! 🌟
    Herzliche Sonntagsgrüße vom Lu

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  2. Linsenfutter schreibt:

    Sehr schön. Viele wären froh, das machen zu können.
    Gruß aus Hamm.

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  3. wildgans schreibt:

    Das fünfte Foto gefällt mir besonders, das werde ich mir für eine Weile als Bildschirmhintergrund nehmen…

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  4. Mitzi Irsaj schreibt:

    Schöne Eindrücke die du mir ins graue München schickst. Und ja…7 km sind natürlich eine Wanderung 😉

    Gefällt 2 Personen

  5. Gisela Benseler schreibt:

    Traumhaft schön sind Deine Einblicke in die griechische Landschaft, Gebirge und Meer ….

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  6. Melina/Pollys schreibt:

    Also für mich sind 7 km schon eine Wanderung! Außer ich vergesse die Zeit und die kann man in Deiner Gegend sehr wohl vergessen – so schön!!!

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  7. PPawlo schreibt:

    Einfach herrlich!

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  8. Ganz wundervoll sind Deine Bilder von der sonntäglichen Wanderung.
    Außer Dir war kein Mensch unterwegs? Kaum zu glauben. Vielleicht war es allen zu kalt?

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Bruni. Wanderer findest du hier selten, wenn, dann sind es Ausländer. Die griechischen Wanderer fahren erstmal mit einem Jeep oder so weit hinauf, haben dort dfann auch Ziele, zB einen Bipfel oder einen Wasserfall, eine Quelle … ich aber mag am liebsten Wege gehen, wo ich kein Auto brauche, und entdecken, was am Wege liegt. Seit gestern ist es aber auch mir zu kalt und zu nass.

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  9. Ich würde schon von Wandern sprechen. Es gibt eben unterschiedliche Arten zu wandern: Kilometer schinden, den Gedanken nachgehen, sie mit dem sinnlich wahrgenommenen verbinden, neue Wege finden… Vieles lässt sich auch miteinander verbinden. Ich wandere heute meistens auch nur noch 20 bis 25 km am Tag. 🙂

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  10. ach, wunderbar! Was Du als wandern empfindest, darf es doch sein…

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  11. Marco R. schreibt:

    Eine schöne Strecke 👍 Und egal wie viele Km man geht, Wandern ist wenn man es macht 💪👍

    Viele Grüße
    Marco

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