Außenraum – Innenraum (zwei Zustände, zwei Bilder)

Ende Oktober.

Es tagt. Daußen leuchtet der Himmel, das Meer lockt. Komm her zu mir, tauche ein! ruft der Außenraum. Ja, sage ich.

Es dunkelt. Der Innenraum wartet mit Büchern, Stiften, Feuerstelle. Komm her, tauche ein! raunt er. Ja, sage ich.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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5 Antworten zu Außenraum – Innenraum (zwei Zustände, zwei Bilder)

  1. wildgans schreibt:

    Der Innenraum scheint sehr behaglich!
    Meint Sonja

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  2. elsbeth schreibt:

    Oh ja, das kenne ich auch !!!…zwar leider nicht das Meer, aber die Krumme Lanke, jetzt im Oktobersommer…und dann das sichtbare (!)Feuer im Kachelofen…schauen, lesen, Musik hören — oder machen, reden, reden…
    Wenn… wenn da nicht die SEHR reale andere Wirklichkeit wäre…Iran, Russland, Ukraine, USA ..u.u.???? Bei aller Skepsis gegen JEDE Art von Berichterstattung, Augenzeugen u.u.u. ergeben sich Bilder, Fragen, Fragen, wenig Gewissheiten.
    Dann denke ich an meine Großmutter Jg. 1900 ..2 KRIEGE, Weltwirtschaftskrise, NS Zeit –Nachkriegselend…Wirtschafts“Wunder“…Kalter Krieg, Wettrüsten u.u….Was trug diese Menschen, die während der eigenen Lebenszeit dies ALLES sehr konkret erfuhren ( nicht nur in den Nachrichten) ?Leitspruch meiner Großmutter ? …ich weiß es nicht. Aber sie sagte manchmal “ Liebe ist ein Tätigkeitswort „. Das mag nach Poesiealbum klingen. Aber es betraf und betrifft doch viele Menschen. Auch jetzt. Heute. Und das gibt mir Hoffnung…. Grüße nach Hellas ! Sehr herzlich Elsbeth

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    • gkazakou schreibt:

      „Liebe ist ein Tätigkeitswort“ – sehr schön! Ich stimme deiner Oma da unbedingt zu. Was die Meschen früher alles als „Normalität“ hinnehmen mussten, ist uns Friedensgewohnten ja fast unvorstellbar, selbst wenn wir, wie du, noch Bombennächte oder wie ich Hunger und Vaterlosigkeit erlebt haben. Es gab eine Zeit, da glaubten die meisten, der Krieg sei eine Sache, die Europa nicht mehr betreffe, man habe gelernt. Wer kann sich heute ernsthaft vorstellen, dass junge Deutsche begeistert losrennen, um Franzosen abzumurksen?

      Es gab auch eine Zeit, wo sich niemand vorstellen konnte, dass plötzlich die Grenzen dicht wären und du nicht mal mehr von einem Ort zum anderen fahren dürftest, dass die Spielplätze und Parks geschlosssen und der Besuch in öffentlichen Räumen nur mir Maske und Impfausweis möglich wäre. Und doch war es dann auf einmal so. Schnell ändern sich die Verhältnisse – manchmal über Nacht.
      Möge der Friede bei uns erhalten bleiben und sich dort, wo Krieg tobt, schnellstens wieder einstellen!

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