Tavernenbesucher (tägliches Zeichnen)

Ein bisschen konnte ich heute im Tavernenhof zeichnen – oder eher kritzeln, denn ich hielt den Block unter dem Tisch, damit man mein Tun nicht bemerkte. Für mich reicht es, denn es geht mir darum, mit dem Stift meine Beobachtung und Erinnerung zu schärfen. Was ich gezeichnet habe, ist in meinem Gedächtnis eingebrannt. Auch habe ich Anteil genommen an den Menschen, die ich sonst nur oberflächlich beachtet hätte, habe ihren kommunikativen Stil, ihre Selbstdarstellung wahrgenommen. Ich „kenne“ die Frau mit der Sonnenbrille und ihren Partner jetzt ein wenig. Die anderen blieben anonym.

Farbverstärkt sieht die Zeichnung dann so aus. Mir gefällt, wie dadurch die Beziehungen im Raum verdeutlicht werden.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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10 Antworten zu Tavernenbesucher (tägliches Zeichnen)

  1. PPawlo schreibt:

    Immer wieder mag ich deine Tavernenbilder! Liebe Grüße, Petra

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  2. rabirius schreibt:

    Schönes Bild – in Farbe und Schwarz Weiß.

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  3. Gut gekritzelt ist total motiviert.

    Gefällt 1 Person

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