Meinungsumfrage zum Sonntag: Sicherheitsarchitektur/Krieg (Erweiterung des Debattenraums)

a)  vollkommen richtig

b)  vollkommen falsch

c)  etwas dazwischen  (was?)

d)  es kommt drauf an, wer es gesagt hat.

Frage 2:

Ist eine „Sicherheitsarchitektur“ auch heute noch machbar, oder ist ein allgemeiner Krieg die einzige verbliebene Lösung?

a) Ja: sie ist machbar,

b) Nein: Ein allgemeiner Krieg ist die einzige verbliebene Lösung

Falls a) „europäische Sicherheitsarchitektur ist machbar“– durch/mithilfe

1) Auflösung der NATO

2) Aufnahme auch Russlands in die NATO

3) nationale Verteidigungsarmeen und Nichtangriffspakte

4) allgemeine Abrüstung

5) anderes

 

    falls b) „Krieg die einzige Lösung“. Beendigung des Krieges nach/mit

1) Auslöschung der Menschen auf beiden Seiten des Konflikts ………

2) bedingungslose Kapitulation einer Seite …..

3) Friedensvertrag und Aufbau einer europäischen  Sicherheitsarchitektur….

4) anderes,

DANKE FÜR DEINE BETEILIGUNG AN DER UMFRAGE.

 

 

 

 

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Architektur, elektronische Spielereien, Erweiterung des Debattenraums, Geschichte, Katastrophe, Krieg, Legearbeiten, Politik abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

20 Antworten zu Meinungsumfrage zum Sonntag: Sicherheitsarchitektur/Krieg (Erweiterung des Debattenraums)

  1. 1.Frage – b
    Ja ist machbar- a)-2

    Eine Großmacht zu demütigen und auszuschließen hat gezeigt, was passiert.

    Ich bin der Meinung, daß Waffen und Aufrüstung immer irgendwann zum Krieg führen werden. Man muss schließlich testen wer die besseren Waffenstärke besitzt.

    Nur durch Diplomatie und Friedenspackte und Abkommen, wenn man sie dann auch einhält, ist Frieden möglich!

    Aggression erzeugt Gegenagression! Provokation erzeugt Gegenprovokation und schlussendlich ESKALATION!

    Gefällt 3 Personen

  2. Gisela Benseler schreibt:

    Zu Frage 1: Das halte ich für wahr, leider.

    Gefällt 1 Person

  3. afrikafrau schreibt:

    Liebe Gerda – verstehe deine Ängste sehr gut- du hast den Krieg miterlebt- mit diesen Art Fragen wirst du sie nicht bewältigen- wir alle haben Angst- denke aber diese Fragen -bzw. Antworten darauf sind sehr suggestive Fragen, die nur auf etwas bestimmtes abzielen- deshalb gebe ich darauf keine Antworten..Unsere berechtigten Ängste sind real, rütteln uns auf, regen uns auf .
    Die Propaganda-Maschinerie läuft auf Hochtouren von allen Seiten – jeden Tag – rate dir sie nicht zu lesen, das verstellt den eigenen Blick, das eigene Nachdenken. Das tut uns nicht gut, die Ängste
    werden nicht weniger. Haben wir Angst, werden wir Allem zustimmen, wenn wir uns darin verfangen.Persönlich denke ich, dass wir nicht ganz machtlos sind, indem wir solchen “ Artikeln“
    keinen Raum geben.Es kostet und unsere Kraft, die wir nicht verschwenden sollten,
    Den Frieden in uns selbst, mit uns selbst und miteinander suchen, was schwer genug ist, Die Welt wird sich weiter drehen, wie auch immer..
    , .

    Gefällt 4 Personen

  4. Gisela Benseler schreibt:

    Zu Frage 2: Ich halte eine friedliche Lösung weiterhin für möglich. Wie? Durch Achtung des Gegenübers. Jetzt z. B. Lawrow sagte gerade, daß sich Rußland aus Kiew weitgehend zurückzieht und sich vor allem auf den Donbaß konzentrieren will. Das wird als Unvermögen oder Schwäche ausgelegt seitens Moskau, kann aber auch etwas anderes bedeuten: Daß Selenski durch sein entschlossenes Handeln doch Eindruck und Respekt bei Putin hinterlassen hat, ebenso wie der Zusammenhalt und die Hilfbereitschaft im Westen. Das menschliche Denken und Verhalten bleibt nicht unbemerkt.

    Gefällt 1 Person

  5. lachmitmaren schreibt:

    Eine „Sicherheitsarchitektur“ kann nicht der richtige Weg sein, um mit Veränderungen umzugehen, sondern spiegelt eher den verzweifelten Versuch, am Alten um jeden Preis festhalten zu wollen. Vielleicht tut es der Menschheit sehr viel besser, Altes, das sich als schädlich erwiesen hat, nunmehr zu verabschieden, um so Neues leichten Herzens willkommen heißen zu können. Denn vielleicht kommt die vielen so selbstverständliche Annahme, dass das Neue nur „schlecht“ für uns sein könne, genau aus dem Alten, an dem die „Sicherheitsarchitekten“ uns so gerne festhalten würden?

    Gefällt 6 Personen

  6. sonnenspirit schreibt:

    Ich finde das Wort von der Sicherheitsarchitektur bereits falsch. Wie man weiss, werden Gebäude in Japan flexibel gebaut, um Schwankungen durch die stets präsenten Erdbeben ausgleichen zu können. So etwas wäre vielleicht Sicherheitsarchitektur. Ich glaube, dass es Absprachen im Hintergrund gibt, und so manche, die laut schreien gegen Krieg und sich empören, profitieren weiter und weiter. Die haben ihre Sicherheit. So einfach mit Für und Wider gibt es keine Auflösung. Gut und Böse ist kein realer Richtwert.

    Gefällt 1 Person

  7. Elke H. Speidel schreibt:

    Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Und es ist nicht möglich, dass Krieg ist und keiner hingeht. Im Krieg geht immer jemand „hin“, und immer mehr als eine*r, denn sonst ist es kein Krieg, sondern ein simpler Mord. Ich bezweifle auch, dass es einen Krieg geben kann, bei dem niemand mitmacht – die Gefahr ist zu groß, dann von hinten erschossen zu werden. Es gibt keine gerechte Welt. Und keine Sicherheit. Und keine Freiheit. Nur ein paar kleine Sicherheiten und ein paar kleine Freiheiten, die wir mühsam versuchen, in einer Balance zu halten.
    Übrigens: Ja, ich werde weiter Maske tragen, nur zur Erinnerung. Ich werde auch weiter Abstand halten, besonders zu Leuten, die keine Maske tragen. Ich hoffe, das wird nicht demnächst verboten (was ich mir leider vorstellen könnte), und falls es das wird, gehe ich wohl in den zivilen Ungehorsam.

    Gefällt 1 Person

    • gkazakou schreibt:

      Ich las, dass es jetzt in Moskau „aus Sicherheitsgründen“ tatsächlich verboten wurde, in U-Bahnen und an anderen öffentlichen Stellen Masken zu tragen. Bei Zuwiderhandeln werden Geldstrafen fällig. Vor Covid galt auch bei uns in Griechenland ein „Vermummungsverbot“ – es kann also wiederkommen. Ich lache. Was kann man sonst tun als lachen? (Dein ziviler Ungehorsam, liebe Elke, würde sicher auch nur solange reichen, bis die Strafen drakonisch werden. Ich habe, trotz meiner Abneigung, an Stellen, wo es vorgeschrieben ist, immer brav die Maske aufgezogen, damit niemand meinetwegen in die Bredouille kommt).

      Gefällt mir

  8. friedrichhodler schreibt:

    So lange unsere Welt nach den bisherigen Spielregeln erhalten wird, ist „Sicherheit“ für uns nur Makulatur, jederzeit veränderbar. Klingt pessimistisch – und die Hoffnung auf Besserung? O je.
    Mir fällt dazu Adornos „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“ ein. Neulich wies mich ein Freund hin auf Römer 12: „Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“

    Gefällt 1 Person

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