Kunst am Sonntag: Pat Andrea und family

Athen ist gesteckt voll mit kleinen privaten Galerien, die noch immer die schöne Sitte haben, tagsüber für jederman geöffnet zu sein. Bzw die seit Ende  des letzten lockdown wieder geöffnet sein dürfen. Und so verband ich meinen Athen-Bummel auch diesmal mit einem kleinen Galeriebummel.

Als erste steuerte ich die Galerie Alma gleich neben dem Hauptkrankenhaus und der Metrostation Evangelismos an. Die ausstellenden Vier, deren Stil mir ähnlich vorkam, entpuppten sich als nahe Verwandte. Pat Andrea, Jg 1942, Sohn des holländischen Künstlerpaars Metty Naezer und Kees Andrea, figuriert hier als der Älteste und, wie ich meine, Stilgebende.

Die nächste Generation – Cristina Ruiz Guinazu und Mateo Andrea – bleibt dem stark grafisch-symbolistisch geprägten Vorbild verhaftet, findet dabei aber zu neuen thematischen Schwerpunkten.

Christina Ruiz Guinazu, Jg 1951, geboren in Argentinien, wo sie lebt und arbeitet.

Mateo Andrea, Jg. 1983, ebenfalls in Argentinien geboren

Die Jüngste, Azul Andrea, Jg 1988, ebenfalls in Argentinien geboren, arbeitet mit Installationen. Keine Fotos gemacht.

Alle vier Knstler haben eine internationalle Präsenz.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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13 Antworten zu Kunst am Sonntag: Pat Andrea und family

  1. Verwandlerin schreibt:

    Wundervolle Eindrücke. Bei uns kann man auch tagsüber in die Galerien rein und gucken.

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  2. Gisela Benseler schreibt:

    Schön, daß die Museen in Athen für Dich nun offen sind. Du sprichst über ähnlichen Stil, was wohl stimmt. Ich meine Inhalte und mag daher eher die 2. Künstlerin.

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  3. Gisela Benseler schreibt:

    Ob ich sie als Künstlerin mag, ist wiederum eine Frage für mich.

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, auch da stimme ich zu. So ganz meins ist es nicht. Aber ich zeige halt auch gern Sachen, die ich interessant finde, ohne dass sie mir unbedingt gefallen müssen.

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    • gkazakou schreibt:

      Das ist eine interessante Beobachtung, Gisela. Du sagst, du magst nur das aufnehmen, was dir zusagt, was dir richtig und gut erscheint. Und dass es da einen Unterschied zwischen uns gibt. Das stimmt. Ich versuche, auch das aufzunehmen, was mir nicht so zusagt, was aber existiert und Lebensausdruck anderer Menschen ist. Ich stimme dir auch zu, dass mit der Form auch der Inhalt aufgenommen wird – beides lässt sich nicht trennen – , und dass man von der „Moral“ nicht absehen kann. Das ist richtig. Um andere zu verstehen, muss ich aber von meinen Vorstellungen und meinem So-Sein jedenfalls zeitweise Abstand nehmen können. Ich teile viele deiner Vorstellungen und ästhetischen Vorlieben nicht – aber ernst nehmen möchte ich sie doch, denn du drückst dich in ihnen aus.

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  4. Interessant ist die Sprache dieser Künstlerfamilie auf jeden Fall, aber sie spricht mich nicht wirklich an, Gerda

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