Leerstehendes Fabrikgebäude am Hafen (tägliches Zeichnen)

Wieder ging ich in  einer Pause zum fast leeren Hafen von Kalamata, um eine Skizze zu machen.  Ich zeichnete das riesige seit langem leerstehende Klinkergebäude mit dunkel klaffenden Fensterhöhlen, dessen frühere Funktion ich nicht kenne. Rechts daneben ein würfelförmiges Kaufhaus, das  Massen preiswerter Haushaltsgeräte und Kinderspielkram anbietet. Und davor ein Boot der Hafenbehörde.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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9 Antworten zu Leerstehendes Fabrikgebäude am Hafen (tägliches Zeichnen)

  1. OIKOS™-Editorial schreibt:

    Auch wenn es immer traurig ist so alte Gebäude zu sehen, so trägt es dennoch zur Nostaligie bei. Hier „auf dem flachen Land“ wird seit einigen Jahren alles „platt gemacht“, was nicht sofort wieder verwertbar ist. Falls verwertbar dann neue „Außenschale“ aka WDVS und schon ist der Charme weg. ;-( LG Michael

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Michael. Hier gibt es an leerstehenden Gebäuden jeder Art keinen Mangel. Ich mag sie auch, ästhetisch betrachtet, sehr. Leider verbirgt sich dahinter eine andere Realität: der wirtschaftliche Niedergang.
      Die Neigung in Deutschland, Fassaden zu glätten und zu schönen, ist mir immer schon unangenehm aufgefallen. Wenn keine Heilung mögllich ist, ziehe ich offene Wunden vor. Da weiß man, woran man ist. Und man weiß, woran man arbeiten muss.

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  2. finbarsgift schreibt:

    Feine Zeichnung…
    Herzliche Grüße zur Nacht vom Lu

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  3. Ingrid Spieker schreibt:

    Gerda mou * Deine Zeichnung des Fabrikgebäudes am Hafen von Kalamata verstärkt meinen jahrelang gehegten Wunsch * aus der imposanten Ruine ein vielfältiges Kulturzentrum entstehen zu lassen * Wie könnte die Idee beflügelt werden???

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Ingrid. Hab grad gar keine beflügelnden Ideen. Aber dein Hinweis erinnert mich an das leerstehende Mouson-Gebäude, grad gegenüber meiner Wohnung in Frankfurt. Leider erlebte ich nicht mehr, wie es zu einer tollen Kulturszene wurde. Wie es dort unter Lockdown-Bedingungen wohl jetzt aussieht?

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  4. Eine vollkommene sehr gelungene Zeichnung, liebe Gerda. Gefällt mir sehr!

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