Tägliches Zeichnen: Am Bahnhofsmuseum

Ein bisschen zeichnete ich wieder, während ich meinen Mann den Einkauf erledigen ließ. Er macht das gerne, das Einkaufen, ich nicht so, und mit Maske schon gar nicht. In der Zwischenzeit schlenderte ich zum nahegelegenen Eisenbahnuseum, setzte mich auf die Stufen eines Waggons und zeichnete eine Ecke des alten Stationsgebäudes und einen schmucken Zug davor.

Ich versuchte es zunächst wieder mit durchgezogener Linie, gab dann aber auf, weil mir das Ganze zu komplex wurde. Und so ist die Zeichnung ein hybrides Ding aus durchgezogener Linie und Licht-Schatten-Zeichnung geworden.

Ich färbte die Zeichnung dann in zwei digitalen Schritten etwas ein, damit der Spaß „zum Zuge kommt“. Es war nämlich ein schöner Tag, und ich hatte gute Laune.

 

 

 

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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27 Antworten zu Tägliches Zeichnen: Am Bahnhofsmuseum

  1. kopfundgestalt schreibt:

    „mit Maske schon gar nicht…“

    Manche Freunde von uns kehren um, weil manche Märkte brass voll mit Autos stehen. Da gehen wir selbst mit Maske nicht rein. Freunde auch nicht, sagte ich schon, die fahren heim.

    GERDA, kauf dir doch eine SCHÖNE Maske, die kleidet. Wenns sonst nix is. 😉

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    • gkazakou schreibt:

      Nee, ich bleibe lieber draußen und zeichne Züge. Eine dieser grässlichen „Alltagsmasken“ habe ich in der Tasche, ich trage sie auch, wenn ich unbedingt muss, aber ich späziere meist über unbelebte Straßen und Plätze. Eigentlich dürfte ich ohne Maske und Erlaubnisschein überhaupt nicht zirkulieren. Gestern haben wir uns sogar mit Essen und Wein aus der Garküche ans Meer gesetzt, schön weit weg von Straße und Straßenkontrollen. Wenn ich so aufs glänzende Meer schaue, meinen Liebsten neben mir (der ansonsten ein strenger Regelbefolger ist), gelingt es mir, diesen ganzen Irrsinn ein Weilchen zu vergessen.

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      • kopfundgestalt schreibt:

        Gerda wie sie leibt und lebt. 😃
        Wenn dich sonst nix aufregt, ist es ja gut.
        Wünsche viele solcher Feste am Meer , mit all dem, was dazugehört.
        Meer gesunder, da bin ich sicher. Leider können meine Frau und ich gerade nicht dort sitzen…

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    • gkazakou schreibt:

      Was heißt „Wenn dich sonst nichts aufregt“? Du meinst, es sei allein die Maske, die mir zuwider ist? Nein, das wäre eine Fehldeutung. Die Maske ist ein Symptom für die Art, wie der heutige Mensch mit den wirklich sehr gravierenden, ja die gesamte menschliche Entwicklung bedrohenden geistigen und daraus folgenden materiellen Verwerfungen umgeht.

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    • gkazakou schreibt:

      ein Beispiel: gleichzeitig einen Kriegsapparat aufzubauen, der alles Leben auf dem Planeten auslöschen würde, falls er in Gang gesetzt würde, und gleichzeitig so zu tun, als ob ein paar qualvoll sterbende Alte das Weltgewissen rührte. Natürlich kann ich hier nur andeuten, was ich meine. Es ist ein riesiges Thema, hat zu tun mit unserer Art, zerstörerische wirtschaftliche, politische und militärische Prozesse, indem wir davon profitieren (!), mitzutragen und zu glauben, unsere Mitmenschlichkeit durch ein paar nette Worte und Gaben wiederherstellen zu können.
      Wenn Covid überhaupt etwas ist, dann vor allem ein Hinweis darauf, wie wir dem Leben und Sterben tatsächlich gegenüberstehen: als Hosenscheißer. Und wir denken, uns durch das Tragen einer Maske retten zu können vor dem, was wir tagtäglich an Elend und Tod in der Welt mitverantworten. Aber alles, was hinausgeht, kommt auch zurück – nicht direkt, aber in veränderter Form, wie das Echo dem Schrei, wie die Farbe dem Licht, wie der Sturz dem Stoß antwortet.

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      • kopfundgestalt schreibt:

        Wieso bringst Du das nicht ständig ein, sondern immer nur „die Maske“, sozusagen als Stimmenfang?!

        Hosenscheisser: Ja.
        Aber wer will schon mit reduzierter Kraft und Möglichkeiten weiter leben wollen, wenn es einen trifft?
        Gestern gehört, daß Chick Corea aufgrund eines Schlaganfalls seine eine Hand nicht mehr benutzen kann. Verständlich irgendwo, daß er keine einhändigen Konzerte geben mag.

        Die Maske ist in meinen Augen ALLEIN Verantwortung anderen Menschen in deinem direkten Umfeld gegenüber. DARUM geht es.
        Du selbst kannst für DICH anders entscheiden und dem Tod bzw. Gebrechen gelassener gegenüberstehen. Das ist geschenkt, ist dein gutes Recht. Aber Du lebst nun mal in einem Gewebe. Verantwortung.

        Das was Du über die Welt an sich schreibst, hättest Du zu jeder Zeit ihrer Existenz schreiben können. Zu jeder Zeit, immerfort.

        Man hat ja erforscht und das wesst Du, daß schon vor abertausenden von Jahren Überfälle stattgefunden haben, die eine ganze Gruppe vernichtet haben.
        Also alt und immerfort da – und sogar nicht nur dem Menschen eigen!!

        Alles, was hinausgeht, kommt zurück …
        Genau so sehe ich es auch.

        Liebe Grüsse
        Gerhard aus dem fernen Unterfranken

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  2. Verwandlerin schreibt:

    Ich liebe einfach Gebäudezeichnungen! Zusammen mit Baumzeichnungen sind sie mein absoluter Favorit.

    Und Spaßbilder – in welcher Form auch immer – sind eh prima!

    Ganz liebe Grüße!

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  3. Ingrid Spieker schreibt:

    Am Freitag spazierten Gertruida und ich durch den schönen Park mit dem Eisenbahnmuseum und waren deinem Blickwinkel sehr nahe * Unsere gute Stimmung spiegelt der lebhafte Spaß-Zug wider *
    Eindrucksvolle Verwandlungen nicht nur auf deinen Bildern 🌈

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    • gkazakou schreibt:

      Och, schade, dass ich euch nicht gesehen habe! Ja, der Park ist reizend, ich bin sehr gerne zu jeder Jahreszeit dort. Besonders freue ich mich über Gertruidas gute Laune! Danke! Schöne Tage euch!

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  4. Linsenfutter schreibt:

    Schöne Adventsgrüße nach Griechenland.
    LG Jürgen

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  5. Johanna schreibt:

    Lebendig, beweglich, fröhlich 😊

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  6. kowkla123 schreibt:

    wünsche ein schönes Fest trotz alledem, Klaus

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  7. TeggyTiggs schreibt:

    …im Grunde gefallen mir alle Zeichnungen, bevorzugen tue ich dennoch die mittlere, da ist das Chaos geordnet und noch so viel Bewegung drin, dass ich genug zu schauen habe…überhaupt steckt in dem alten Zug noch jede Menge Energie…

    …ich wünsche Dir einen schönen vierten Advent!

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  8. Deine eingefärbten Zeichnungen sind wunderschön, liebe Gerda. Die unbearbeitete mochte ich gar nicht so, aber dann, mit der Einfärbung, da kam ans Licht, was Du wolttest 🙂 und was wirklich toll .
    Liebe Grüße von Bruni

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