Haus in der Bucht (tägliche Zeichnung). Dinge und Ideen (Buchalov)

Eine Weile grübelte ich über einer Liste, die Jürgen Küster aka Buchalov kommentierend zu „im Atelier“ erstellt hat. „Ebenen, die sich verbergen„.

Dann aber hielt ich es für eine bessere Idee, zum Abendschwimmen ans Meer zu spazieren und noch ein wenig zu zeichnen. Was? Na, das über der Bucht aufragende Haus, aus Naturstein gebaut auf gewachsenem Fels, nun zerbröckelnd und sein Inneres schattenhaft darbietend, unterspült und umspielt von den heute nur leichten Wellen des Meeres.  

Wenn du Lust hast, suchst du eine Verbindung zwischen Jürgens Liste und den Zeichnungen:

Dinge – Erwartung – Formen – Experimente – Idee                                             

oder umgekehrt:

Idee – Experimente – Formen – Erwartung – Dinge

Natürlich lässt sich die Liste der Ebenen modifizieren, aber immer verläuft der Prozess zwischen den Polen „Dinge und Ideen“. In der Dingwelt spüren wir den „dahinter liegenden“ Ideen nach, ziehen sie hervor und benutzen sie dann unsererseits, um neue Dinge, zB eine Zeichnung, zu schaffen. So ungefähr.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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16 Antworten zu Haus in der Bucht (tägliche Zeichnung). Dinge und Ideen (Buchalov)

  1. juergenkuester schreibt:

    Die Idee, schwimmen zu gehen, war sicherlich eine Gute, Liebe Grüße

    Gefällt 3 Personen

  2. In Deiner Zeichnung, sehe ich irgendwie die Suche nach Dingen, die einmal in diesem Haus gewesen sein könnten, so, wie in Deinem Atelier! Deswegen, die Idee für die Zeichnung kam vielleicht durch die Dinge in Deinem Atelier!🤗😁
    Auch wenn es nicht stimmt, die Vorstellung gefällt mir!😉

    Gefällt 2 Personen

  3. nandalya schreibt:

    Das wäre mein Ansatz: Dinge – Idee – Experimente – Formen – Erwartung

    In nüchterne Worte übersetzt: Bei der Ansicht von Dingen kommt mir die Idee und ich experimentiere um etwas zu formen, was ich vielleicht so nicht erwartet habe. Aber das sind nur morgendliche Gedanken. In zwei Stunden sehen die vielleicht schon wieder anders aus. 😉

    Gefällt 1 Person

  4. Gisela Benseler schreibt:

    Schöne Zeichnungen, leicht und locker. Das erfreut. Sind es nun zuerst die Ideen oder die Dinge? Ich kann es nicht wirklich wissen. die Künstlerin selbst wird es am besten wissen, was sie bewegte: eine Idee oder die Dinge. Aber Goethe hat dazu wohl Wichtiges und Richtiges, Klärendes und Wegweisendes gesagt.

    Gefällt 1 Person

  5. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Das Schwimmen am Abend ist die Entspannung, die dem Tag folgen sollte, damit Deine Ideen den Dingen Form geben können und das Experimentieren danach gelingen kann.
    Dieses alte zerfallende Haus, direkt am Meer, regt unsere Fantasie sehr an und in Deiner Zeichnung sehe ich das Leben darin fast wieder auferstehen. Drinnen Geräusche, ein Klappern, ein Duft und ich frage mich, was sie wohl gekocht haben mag.

    Gefällt 1 Person

  6. Ulli schreibt:

    Dem kann man nachsinnieren oder … schwimmen gehen 🙂

    Gefällt 1 Person

  7. Ule Rolff schreibt:

    Diese Liste mit dem (ehemaligen) Haus in Verbindung zu bringen, ebenso mit deinem Zeichnen des Hauses, mit dem du seinen Zustand festschreibst und es vor weiterem Verfall bewahrst, schlägt einen weiten Bogen. Ich stelle mir vor, dass sich irgendwann jemand an diesem Platz überlegt hat, dass es wunderbar sein müsste, hier ein Haus zu bauen und hier zu leben. Hyperion war ja nicht der Typ, der Häuser baute, aber vielleicht hat er den Bewohner hier besucht? Wenigstens in Gedanken … wer weiß, was in diesem Haus gelesen wurde …

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