Sehnsucht nach reinen Farben (Aquarell)

Ein heißer Athener Tag geht zu Ende. Der Himmel ist wieder zu, die durchsichtige Bläue der Shut-down-Tage ist einer Abgas-getrübten Suppe gewichen. Da nur wenige die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen mögen, wo Maskenzwang besteht, sind die meisten mit ihren eigenen PKWs oder mit Taxen unterwegs. So auch wir heute, wegen einiger unaufschiebbarer Erledigungen, Schweiß überströmt im chaotischen Verkehr.

Da dachte ich an ein kleines Aquarell, das ich vor ein paar Tagen heraussuchte. Anlass war eine Diskussion bei Joachim Schlichting über die Farben Rot und Grün, und wie sie sich bei Überlagerung zeigen.

Und so zeige ich heute also dies kleine Aquarell von 1992, das sich seine anfängliche Frische bewahrt hat. Ein Frühsommerbild am Meer. Gelb, Rot und Blau, die sich durch Überlagerung oder Vermischung zu Grün, Violett und Goldocker verdichten.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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20 Antworten zu Sehnsucht nach reinen Farben (Aquarell)

  1. Ulli schreibt:

    Solche klaren Farben, plus ihrer Vermischung sind mir immer wieder sehr lieb!
    Herzlichst, Ulli

    Gefällt 4 Personen

    • gkazakou schreibt:

      Danke, Ulli. Es braucht ein heiteres, leichtes Gemüt, um sie malen zu können. Ob ich es wohl noch mal fertig bringe?

      Gefällt 4 Personen

      • www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

        In der mani wird es Dir wieder gelingen, liebe Gerda!
        Es ist ein wunderschönes Aquarell mit starken Farben. Ein sehr gekonntes Bild.

        Gefällt 1 Person

    • gkazakou schreibt:

      danke, Bruni, man wird sehen. Dies ist auf Samothrake entstanden, wo ich viele Sommer verbrachte.

      Gefällt 2 Personen

      • www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

        Wie groß ist es eigentlich? Es muß Dir dort gut gefallen haben.

        Gefällt 1 Person

      • gkazakou schreibt:

        Samothrake ist klein, aber hoch, der zentrale Berg erreicht 1550 m, er springt sozusagen aus dem Meer anderthalb Kilometer in die Luft. Ja, ich habe die Insel sehr geliebt, war 20 Jahre lang jeden Sommer dort, immer zu Fuß, denn ein Auto hatten wir noch nicht. Strände gab es kaum, auch keine Straßen, dafür viel Wind und Wasserfälle, wilde Ziegen und ein paar bedeutende Tempelruinen.

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  2. finbarsgift schreibt:

    Wie schön … mit einem Hauch von Macke, der durchschimmert.
    Herzliche Abendgrüße vom Lu

    Gefällt 2 Personen

  3. Ule Rolff schreibt:

    Wie heiter dieses Aquarell wirkt. Darin hast du den Blick auf das Meer immer bei dir.

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  4. Johanna schreibt:

    Ja das Gefühl kann ich Dir nachempfinden…

    Gefällt 1 Person

  5. kowkla123 schreibt:

    ich sag dir, lebe das Leben und grübele nicht so viel, es bringt sowieso nichts, Klaus

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  6. rotewelt schreibt:

    Ich atme auf. Ja, das gibt’s auch noch, danke dir!

    Gefällt 1 Person

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