Ping Pong 077

077 PING

ULLI AN GERDA → SO VIELES GILT ES ZU BEHÜTEN …

 

PONG 078

GERDA AN ULLI → … BIS ES GILT, ES FREIZUGEBEN

(Die Foto-Stills habe ich vom Video einer Installation gemacht, die ich vor ein paar Jahren in Exarchia (Athen) sah. Leider habe ich den Namen des Künstlers vergessen.)

PING 078

GERDA AN ULLI → WENN DU DAS TRAURIGE GRÜBELN LÄSST …..

(Zeichnungen nach Baldung (Verhexter Stallknecht) und Dürer (Melancolia), auf Akryll und eingeklebten Papieren auf Leinwand, farblich verändert. 2020-02-19)

 

Hier geht es zu allen bisherigen PingPongs → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/.

DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, alte Kulturen, ausstellungen, Collage, Fotocollage, Kunst, Malerei, Meine Kunst, Mythologie, Pingpong mit Ulli Gau, Psyche, Raum-Zeit-Collagen, Tiere, Träumen, Zeichnung abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

24 Antworten zu Ping Pong 077

  1. felsenquell schreibt:

    Euer PinPong gefällt mir sehr , und immer bin ich gespannt, wie die Ergänzung des gegebenen Satzes lauten wird, meist überraschend. Ein wirklich geistreiches Spiel.

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    • gkazakou schreibt:

      Herzlichen Dank, Hella! Uns macht es auch viel Freude. Schon 78 mal ging der Ball hin und her! Und immer müssen wir zwei Bilder gestalten:das Antwortbild Pong und den neuen Ping.

      Gefällt 3 Personen

      • Liebe Gerda,

        ja daß freigeben und loslassen ist ein Thema, daß uns unser ganzes Leben lang begleitet!

        Gerade habe ich mit Birgit Matter, die den Kunsttalk ins Leben gerufen hat, auf Skype gesprochen!
        Ich schicke Dir mal ihren Blog Link!
        Ich würde Dich sooo gerne mal dabei haben und ich habe von Dir geschwärmt!
        Das ganze geht via Skype und jeder, der Interesse hat, kann daran teilnehmen! Eine so besondere Künstlerin, wie Du es bist, wäre eine große Bereicherung! Auch Ulli mit im Boot wäre super!

        Vielleicht könnt ihr mal reinschauen, boh, daß wäre super! 😍😉

        Ich schicke noch den Link von
        Birgits Blog hier auf WordPress.
        Und die Links vom Kunsttalk!

        Wenn ich Euch damit genervt hab, dann vergesst es einfach wieder! 🙈

        https://wp.me/p8yrpu-xp

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      • Hier der Link vom Kunsttalk 8

        Gefällt 2 Personen

    • gkazakou schreibt:

      Liebe Babsi, das ist sehr lieb von dir. Ich überlege es mir. Eigentich mag ich Skype nicht. Ich hab es zwar mal installiert, benutze es aber so gut wie nie. Na ja, mal sehen. Jedenfalls Danke! Gute Nacht!

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  2. Gisela Benseler schreibt:

    Diese Kombination von der Melancholia von A. Dürer und dem Reitpferd von Grien ist Dir wirklich gut gelungen, wirkt so sympathisch und menschlich, daß ich irgendwie ganz gerührt bin und alles zurücknehme, was ich vorher schrieb. Machs weiterhin gut, Gerda!

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  3. Ule Rolff schreibt:

    Selten, dass du mit Fotos antwortest. Sie wirken für mich allerdings gar nicht wie eine Darstellung des Freigebens, das für mich eindeutig viel heiterer konnotiert ist als diese düsteren Bilder, die eine Legebatterie mit Küken zu zeigen scheinen.
    Das Freigeben sehe ich eher in deinem neuen Ping, bei dessen Betrachtung die Flügel sachte zu dem Pferd zu wandern scheinen, um es in Pegasus zu verwandeln.

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    • gkazakou schreibt:

      Nun, beide sind im gleichen Geist konzipiert. Auf die Fotos stieß ich beim Durchforsten des Archivs und fand in ihnen sogleich den Ausdruck, den ich suchte. Es ist keine „Legebatterie“, sondern eine große Ansammlung von Steinen, jeder anders geformt. Die Hände bewegen auf einer großen Leinwand einen Stein, es sind wunderbar gleitende Bewegungen, und manchmal sieht es aus, als wollle sich der Stein von der Schwerkraft befreien und auf- und davonfliegen.
      Freigeben – und das Freigegebene fällt nicht zurück auf die Erde…

      Gefällt 2 Personen

  4. Ulli schreibt:

    In Bezug auf Kinder stimme ich dir zu, da gilt es irgendwann den heran gewachsenen Menschen freizugeben. Ich begreife „behüten“ als sehr weit. Auch die Natur will behütet werden, die Würde aller Lebewesen. Behüten heißt für mich nicht, verhaetscheln, es geht mit Vertrauen daher.
    Ich muss mir morgen deine Bilder in groß anschauen, auf dem Handy wirken sie nicht.
    Danke dir, dein Ping finde ich sehr inspirierend.
    Gute Nacht 🌘

    Gefällt 1 Person

    • Ulli schreibt:

      So, nun habe ich die Bilder in groß wirken lassen. Deine Pongbilder sind sehr düster, diese kleinen, geformten Tonteilchen lassen verschiedene Assoziationen zu, allesamt eher für mich bedrückend. Dazu kommt, dass Steine ja von sich aus frei sind, solange wir sie dort lassen wo sie sich bildeten. Ein starker Kontrast zu meinem Ping! Freilassen aber assoziiere ich mit diesen Aufnahmen nicht.
      Dein Ping gefällt mir sehr (wie auch die folgenden Montagen in deinem nächsten Beitrag mit der Melancholia).
      Ich werde die nächste Woche kaum Zeit haben zu antworten, ab gleich bis Montagabend bin ich unterwegs – kein Empfang dort. Ab Dienstag läuft der Countdown, Samstag dann ziehe ich um. Ob ich in der neuen Wohnung gleich wieder ins Netz kann hängt von der Telekom ab. Noch haben sie sich nicht bei mir gemeldet, das kann ja bekanntlich dauern. Wir werden sehen …
      Gutes dir und liebe Grüße
      Ulli

      Gefällt 1 Person

    • gkazakou schreibt:

      Offenbar haben meine Fotos nicht das rübergebracht, was ich empfand und beim Wiederansehen empfinde. Es ist die Geste, die Bewegung der Hände – unabhängig davon, was darinnen ist – eine Bewegung von „schützender Hülle“ zu „freilassender Gebärde“ – wo das Geschützte nun selbstbestimmt noch ein Weilchen bleiben oder auf und davon gehen kann. Ich hätte wohl doch eine Pferd-Collage nehmen sollen. Aber egal, getan ist getan.

      Behüten, so meine ich, muss man das Kleine, Hilflose. Und man muss begreifen, wann der Punkt gekommen ist, an dem das Behüten schwächt und Kräfte bindet. Das gilt auch für die Natur, die als freie Natur stärker ist, auch wenn da Dinge geschehen, die uns vielleicht nicht so gefallen. Die Natur sollen wir nicht behüten, sondern respektieren.
      Es ist ja eigentlich absurd, Löwen, Wölfe, Bären, Hyänen, Tiger und andere reißende Tiere zu „behüten“ – Tiere, vor denen sich unsere Vorfahren hüten mussten. Wir haben es dahingebracht, indem wir ihren Lebensraum vernichtet haben, um unsere Herden, Hühner und Hütten vor ihnen zu schützen.
      Das Klima zu „schützen“, wie es heute heißt, halte ich für Blödsinn. Das Klima ist nicht schwach und nicht gefährdet, sondern nur wir (die Übeltäter) sind es, wenn das Klima mit Tornados, Dürre und Überschwemmungen „zuschlägt“. Vor solchen Phänomenen müssen wir uns dann schützen und uns hüten, es weiter so zu treiben wie bisher. Ich nehme an, dass du in der Sache mit mir übereinstimmst. Aber vielleicht benutzt du das Wort „behüten“ anders. Liebe Grüße!

      Gefällt 1 Person

  5. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Ich hatte zuerst auch Probleme, besser zu erkennen, aber beim Vergrößern sah ich das Freigebn und es schien mir so rührend, als wäre es ein Küken, das die es umhüllende Eischale nicht mehr braucht, liebe Gerda..

    Und dann kam das neue Ping und ich sah mir den grübelnden Engel an, der so matt und müde wirkt und ich bin nun sehr gespannt, wie Ulli damit umgehen wird.
    Ich hab gelesen, daß es wohl dauern wird. Das macht nichts, das Warten fällt nicht schwer.

    Gefällt 2 Personen

  6. gkazakou schreibt:

    danke, Bruni. ja, ein Küken, das sah ich auch. Und auf anderen Fotos kam es mir vor, dass es sogar flatterte. Aber die hab ich dann nicht mehr gezeigt.

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  7. Susanne Haun schreibt:

    Das Freigeben ist mindestens so wichtig wie das behüten!!!!

    Gefällt 1 Person

  8. Pingback: Pingpong 078 |

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