Montags ist Fototermin: Auf in den Kampf!

Als ich heute wohlgemut meinen Spaziergang mit Tito durch die Schlucht und hinüber auf die andere Seite machte, sah ich einen großen Hund die Straße heraufkommen. Ich fürchte große Hunde nicht für mich, wohl aber für Tito, da er schon mehrmals zusammengebissen wurde und bei einem Kampf fast draufging. Seither hat er ein kaputtes Kniegelenk. Und jeder Kampf mit schweren Hunden kann seinem Bein den Rest geben.

Aber nun, ich war zu langam. Zwar konnte ich dem Großen klar machen, dass er Abstand halten soll, nicht aber meinem Kleinen. Der wollte kämpfen, wollte zeigen, dass er der A-Hund ist. Und wie macht man das? Indem man den anderen besteigt oder den Kopf auf dessen Nacken legt. Ich versuchte vergebens, dazwischen zu gehen. Mein Kleiner hielt sind tapfer… Schließlich, als Tito doch unten zu liegen kam, konnte ich ihn bewegen, den Kampf aufzugeben, nahm ihn an die Leine und führte ihn ab. Der Große wanderte noch ein Weilchen hinter uns her. Tito ist nun betrübt, weil ich den Spaziergang abgekürzt habe.

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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16 Antworten zu Montags ist Fototermin: Auf in den Kampf!

  1. finbarsgift schreibt:

    Ach die Hunde …
    Gut hast du dich eingesetzt!
    Schönes Silvester liebe Gerda und ein gutes neues Jahr!
    Herzliche Grüße vom Lu

    Gefällt 5 Personen

    • gkazakou schreibt:

      danke, Lu. Ich habe immer eine höllische Angst um meinen Tito, der seinerseits überhaupt keine Angst hat (leider). Aber er spielt das Spiel gut, versteht die Regeln, und diefreien Hunde sind nicht wirklich gefährlich. Gebissen wurde er von gewähnliich eingesperrten Hunden.
      Danke für die Guten Wünsche! Für mich ist das Jahr noch nicht zuende. Noch mehr als ein Tag, da kann viel passieren!! Herzliche Grüße, Gerda

      Gefällt 5 Personen

  2. piri ulbrich schreibt:

    Die Bilder sind aber sehr schön und ohne deinen Text dazu könnte man meinen, sie wollen nur spielen.

    Gefällt 2 Personen

    • gkazakou schreibt:

      Danke, Piri. Vielleicht wollte der Große auch nur spielen, aggressiv war er nicht. aber ich hatte Angst, weill mein Kleiner frech wurde. Und der Große hätte ihn mit einem Haps verspeisen können.

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  3. Ulli schreibt:

    Ich kann deine Angst gut verstehen, so ein viel größerer Hund und dann noch das Erlebnis im Nacken warum Tito ein Bein eingebüßt hat – gut, hast du für ihn gesorgt. Aber hej, da braucht es ja auch Mut, um zwischen zwei kämpfende Hunde zu treten! Chapeau, liebe Gerda und herzliche Grüße am Abend zu dir hin,
    Ulli

    Gefällt 4 Personen

    • gkazakou schreibt:

      Danke, Ulli. Ich habe keine Angst vor Hunden, bin schon öfter dazwischen gegangen, sogar einen Schäferhund, der sich von seinen Herrn zu Fall brachte und sich auf Tito stürzte, habe ich mal am Kragen gepackt. Das Problem ist, rechtzeitig dazwischen zu kommen. Um Tito hab ich Angst, er ist tollkühn.

      Gefällt 1 Person

  4. Gisela Benseler schreibt:

    Der Große hat sich aber vorbildlich verhalten . Welcher Mensch wäre da so ruhig geblieben?! Und Dein Wort hat offenbar Eindruck gemacht auf ihn , und er gehorchte einer „Fremden“, “ verstand“ vielleicht sogar den Grund Deiner Sorge…

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  5. Arno von Rosen schreibt:

    Hauptsache es geht euch gut!

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  6. mmandarin schreibt:

    Eigentlich sieht es ganz vergnüglich aus. Die Moral von der Geschicht, Chef spielen gelingt manchmal nicht. … Komm gut ins Jahr 2020. Bleib gesund. Maria

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  7. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Ach, diese Frauchen, gönnen ihrem Hund kein lustiges Spiel… *lächel*
    Nein, nein, ich scherze nur, liebe Gerda, ich hätte genau so gehandelt wie Du, aus Sorge um meinen Hund, der schon so viel Sorgen bereitet hat.

    Gefällt 1 Person

    • gkazakou schreibt:

      Danke Bruni für dein Verständnis. Es ist das Gewichtsproblem: Tito ist ein Leichtgewicht, da reicht es schon, dass der andere ihn unter sich begräbt, dass das kaputte Gelenk brechen kann.

      Gefällt 1 Person

      • www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

        Ich verstehe es gut, Du mußt ihn vor Dummheiten schützen, weil er selbst seine Schwachstelle nicht spürt

        Gefällt 1 Person

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