Portraitieren (Gemeinsam Zeichnen 22, Mensch und Umwelt)

Da ich schon dabei war, portraitierte ich nach dem Video (H.-P. Dürr) auch mein lebendiges Gegenüber. Ein paar Bearbeitungen mussten natürlich auch sein.

 

Am späten Nachmittag kam Magda zum gemeinsamen Zeichnen vorbei. Wir setzten uns vors Atelier und zeichneten uns gegenseitig. Sie konzentrierte sich auf das Gesicht, ich auf die ins Umfeld eingebettete Figur. Beide benutzten wir Kohle. Ich genoss es, endlich mal wieder mit diesem lebendigen, schmiegsamen Medium zu zeichnen.

Magda schaffte diesmal nur anderthalb Zeichnungen. Ich schaffte drei. Kein Wunder, ich übe ja auch täglich, während Magda pausiert hat.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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19 Antworten zu Portraitieren (Gemeinsam Zeichnen 22, Mensch und Umwelt)

  1. Myriade schreibt:

    Herr Kazakou wird umgebaut 🙂

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  2. tontoeppe schreibt:

    Welch Ausdrucksstärke!
    Mir gefällt das Original am besten… die letzte Bearbeitung erinnert mich an einen Linolschnitt.
    Auch Magda zeichnet hervorragend. Liebe Grüße in den Süden…

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  3. Christiane schreibt:

    Wow! Das Portrait von Herrn Kazakos finde ich sehr aussagekräftig und überaus gut gelungen. Toll!
    Ich hoffe, er mag sich auch.
    Liebe Grüße zur Nacht
    Christiane 😁👍

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  4. wildgans schreibt:

    Oberste Bildreihe und unterste gefallen mir ausnehmend gut!
    Nachtgruß von Sonja

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  5. kopfundgestalt schreibt:

    Herr kazakos: großartig!

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  6. bluebrightly schreibt:

    The middle drawing of Magda is wonderful – those curves, the way the figure fills the space, and the obvious action in her arm are beautifully portrayed. In the first series, it is amazing how different each image is, all because of what you do with it.

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  7. Ule Rolff schreibt:

    Das ist ein berückendes Männerporträt, an dem ich keinerlei Bearbeitung mag. So lebendig, man meint, gleich kehrt er aus seinen Gedanken zurück in die Welt und blickt auf. Hach! Gab es da nicht bei den Fundstücken im Nachlass deines Schwagers die Abbildung eines jungen Paares, sie (du?)als Rückenansicht … sehe ich da Ähnlichkeit?
    Ich muss gestehen, dass ich in den Kohlezeichnungen deine Strichführung vermisse – Kohle verleitet so sehr zum Wischen, und ich finde gerade deine Lösungen mit den nicht wischbaren Medien so fesselnd.

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    • gerda kazakou schreibt:

      danke, Ule! Diesen Mann kenn ich so gut, dass ich eigentlich auch keine Bearbeitung mag. Ob es eine Ähnlichkeit zwischen den Brüdern gibt? Ich weiß nicht, sicher eine Familienähnlichkeit, mehr nicht. Bei nahestehenden Menschen bemerkt man ja die Ähnlichkeit weniger, sieht mehr das Unterscheidende – je fremder, desto mehr gleichen sich die Menschen….
      Kohle ist anders als Kuli und Kuli ist anders als Bleistift. .Jedes Medium hat seine Eigenschaften, die man beim Zeichnen langsam beherrschen lernt. Ich habe schon sehr viel mit Kohle gezeichnet und liebe seine Wärme und Kraft, Flüchtigkeit und Bestimmtheit. Gestern war mir das Format des Blocks zu klein, um die Tugenden der Kohle voll nutzen zu können. Nächstes Mal werde ich ein Großformat wählen und im Stehen arbeiten, da kann dann auch die Strichtechnik verbessert werden. Ich finde, die zeichnende Hand im Mittelbild gibt die Richtung an.

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  8. kowkla123 schreibt:

    Liebe Gerda, möge es eine gute Woche mit vielen schönen Momenten für uns werden, Klaus

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  9. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Ein wundervolles Portrait Deines Mannes, liebe Gerda. Ausdrucksstark und eindrucksvoll.
    Nein, da braucht es keinerlei Bearbeitung. So wie es ist, ist es richtig und gut.
    Magda, das Bild links, das Du von ihr gezeichnet hat, ist mir das liebste. Es zeigt ihre entspannte gelassene Stimmung während sie selbst zeichnet. Sie fühlt sich wohl.

    Gefällt 1 Person

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