Montags ist Fototermin: Im Archäologischen Museum von Kalamata

Das archäologische Museum von Kalamata, zentral untergebracht in den ehemaligen Markthallen, ist nach Fundorten gegliedert. Von früher vorhistorischer Zeit bis in die byzantinisch-christlichen Jahre hinein kannst du Fundstücke in Vitrinen beschauen und erfährst, in welchem Dorf es ausgegraben oder gefunden wurde, wenn du Geduld hast, all die Inschriften zu lesen.

Ich orientierte mich bei meinem Rundgang nicht an Epochen und Fundstellen, sondern motivisch und ästhetisch – also an Eindrücken, die für mich interessant und schön waren, und präsentiere sie hier im Doppelpack:

a) steinerne Augen

b) Vasen in Glas und Ton

c) steinerne Schrifttafeln

d) Blütenornamente in Marmor

e) Bodenmosaike

f) Tieridole in Bronze

g) Menschenfigürchen in Bronze

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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14 Antworten zu Montags ist Fototermin: Im Archäologischen Museum von Kalamata

  1. kunstschaffende schreibt:

    Unglaublich welche Kunstschätze diese Zeit hinterlässt!😍👌👌👌👌👍🙋‍♀️

    Gefällt 3 Personen

  2. Karin schreibt:

    Der Gegensatz zwischen den irdenen Krügen und der filigranen zerbrechlichen Vase fasziniert mich und mein Liebling ist – seitdem Du es das erste Mal präsentiert hast – dieses Seepferdchen.
    Lieber Gruß zu Dir, Karin

    Gefällt 3 Personen

  3. Beate schreibt:

    Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit diesen Fundstücken demnächst in Kalamata. Danke für die schönen Aufnahmen. LG Beate

    Gefällt 2 Personen

  4. wildgans schreibt:

    Schätze! Ob die irgendwann zu Staub zerfallen?
    Gruß von Sonja

    Gefällt 1 Person

  5. finbarsgift schreibt:

    Schöner Fototermin mit interessanten alten Kunstwerken.
    Dankeschön für’s Zeigen und Präsentieren liebe Gerda 😊
    Herzliche Morgengrüße vom Lu

    Gefällt 2 Personen

  6. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Ich versuche, einen Favoriten für mich herauszufinden, aber so wirklich gelingt es mir nicht.
    Jedes Stück ist eine Besonderheit in sich. Wie gut, daß sie gefunden wurden und nun hier ausgestellt.
    Das rechte Bronzetierchen hat es mir angetan umd die Vasen, vor allem diese grüne, so zart und fein wirkende, die zurecht in den Mittelunkt gerückt wurde. Sie scheint mir mundgeblasen.

    Gefällt 1 Person

    • gerda kazakou schreibt:

      danke, Bruni. ich habe jetzt mal in internet ein wenig nachgeguckt, wann welche Glasmachertechniken erfunden wurden. also: Um 1500 vChr gelang es erstmals, „…Glas unabhängig von einer keramischen Unterlage herzustellen. Das ging so: Erst einmal musste das flüssige Glas von 1400 auf circa 900 Grad Celsius abkühlen. Dann modellierte der Glasmacher das zähflüssige Glas um einen festen Sandkern herum.
      Dazu hatte er eine lange Stange, mit der er durch Drehen die Form schuf. Das war eine Kunst, die nur wenige beherrschten. Dünnwandige Formen ließen sich auf diese Weise natürlich noch nicht herstellen, denn Glas zu blasen, war damals noch unbekannt…

      Eine technische Revolution war um 200 vor Christus die Erfindung der Glasmacherpfeife in Syrien. Damit ließen sich nun die aufwendigsten Formen gestalten. Die Pfeife ist ein ein bis eineinhalb Meter langes Eisenrohr mit einem hitzeisolierten Mundstück und einer kleinen Erweiterung am andere Ende, damit die Glasmasse hängen bleibt“. (gefunden bei Planet Wissen, Werkstoffe: Glas)
      Ich vermute, dass bei dieser Vase die alte Technik mit dem Sandkern verwendet wurde.

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  7. bluebrightly schreibt:

    I like your way of enjoying the museum, and the impressions that remain afterwards. It must be wonderful to be around these traces of ancient life….

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