Montags ist Fototermin (2): Experiment Blume ansehen – Blume fotografieren, vergleichen.

Wieder und wieder beschäftige ich mich mit der Frage, was die technische Reproduktion eines Kunstwerks (W. Benjamin) eigentlich mit unseren Sehgewohnheiten und unserer Weltwahrnehmung macht. Um das Problem zu verdeutlichen, habe ich, wie ihr wisst,  Zeichnungen unter verschiedenen Lichtbedingungen aufgenommen und die Fehlfarben der Fotos verstärkt und verschoben. Ich versuchte damit, den Finger auf die oft übersehene Tatsache zu legen, dass im Blog keine Zeichnung, sondern nur ein FOTO einer Zeichnung zu sehen ist.

Das Problem gibt es freilich nicht nur bei der Reproduktion von Kunstwerken, sondern ebenso, ja sogar in gesteigerter Form beim Fotografieren von Natur.  Ein fotografiertes Meer ist kein Meer, sondern ein Foto von einem Meer. Es fehlt fast alles: Geräusche, Wind, Bewegung, wechselne Farbspiele….. Gut, das wissen wir. Aber  der optische Eindruck vom Meer, das ich sehe, und dem Foto des Meeres stimmt doch wohl prinzipiell überein?  Oder etwa nicht?

Ich wollte es genauer wissen und machte ein Experimen mit einem sehr einfachen Motiv: eine hellblaue Blüte.

Bevor ich sie klipste, betrachtete ich sie eingehend, wanderte mit dem Blick in ihr liebliches Körbchen, streifte zwischen den Blättchen herum, versuchte, mir die Farbe zu vergegenwärtigen und einzuprägen.

Dann fotografierte ich sie und hielt das Foto neben die reale Blüte. Wo waren denn all  die lebendigen Eindrücke hin? Weg waren sie. Nicht nur war die Blüte auf 2 Dimensionen geschrumpft, sondern auch die Farbe hatte ihren Glanz verloren.  Kein Körbchen mehr, um den Blick ausruhen zu lassen, nur ein blässliches flaches Blau war auf dem Foto zu sehen.

Immer wieder ließ ich meinen Blick zwischen dem  Foto und der Blüte hin und herwandern und verglich. Es war wirklich sehr aufschlussreich. Fast physisch nahm ich die Verarmung der Sinnesfülle wahr. Das lebendige Blumenwesen erschien mir auf dem Foto tot. Und ich fragte mich: Was geschieht eigentlich mit uns, wenn wir uns daran gewöhnen, statt der Welt nur mehr Bilder von der Welt zu betrachten und diese für die Welt zu halten?

Ich wiederholte dies Experiment mit anderen Blütenfotos, und es war immer dasselbe. Besonders schockierend fand ich, dass auch die Farben überhaupt nicht mit dem übereinstimmten, was ich mit meinen Augen in der Natur sehen konnte. Traurig und banal, dieses Rotviolett des Geranien-Fotos, verglichen mit der Geranie, die da vor meinen Augen blühte.

Ich kann dieses Experiment jedem/r empfehlen, der/die mehr über die Wirklichkeit erfahren will. Denn der Vergleich schult den Blick, und seit ich damit begonnen habe, nehme ich weit besser wahr, was WIRKLICH in der Welt ist, als ich mir anhand von Fotos träumen lasse. Wir müssen uns, scheints, bewusst umerziehen, um von der reproduzierten Welt in die wirkliche zurückzukehren. Vielleicht probiert ihr es auch mal mit Kindern aus, deren Blick „vom Vorübergehn (der elektronischen Bilder) ganz trüb geworden, dass er nichts mehr hält“?

 

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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38 Antworten zu Montags ist Fototermin (2): Experiment Blume ansehen – Blume fotografieren, vergleichen.

  1. afrikafrau schreibt:

    das könnte man Sinneswahrnehmung nennen, dagegen ist das Photo ein “ Abklatsch“ Für mich gilt dies auch bei der Entstehung eine Bildes. vorher war die Sinneswahrnehmung, bemühe mich davon etwas intuitiv einzuarbeiten, das ein interessierter Blich vielleicht erspürt, meine persönliche
    Meinung…..Ein perfektes Photo, ein perfekter Farbauftrag etc. …bleibt meist nichts hängen…
    (Massen von perfekten Abbildungen)

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  2. juergenkuester schreibt:

    Liebe Gerda!
    Fuer mich ist alles wirklich, was reproduziert oder abgebildet worden ist, gleichgültig, ob ich es mit allen Sinnen oder nur wenigen wahrnehme. Es ist wirklich.
    Liebe Grüße
    Juergen

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    • gerda kazakou schreibt:

      Ja, sicher ist auch das Abbild real, doch meine ich, in einem anderen Sinne real als das, was uns lebendig umgibt. Nur auf diesen Unterschied wollte ich abheben, und darauf, dass der Blick in das lebendige Sein der Welt uns durch all die Abbilder verstellt wird.

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      • juergenkuester schreibt:

        Die Wahrnehmung unserer Welt, der Dinge, mit möglichst allen Sinnen ist natürlich die fuer uns Menschen perfekte Art. Und fuer das Lernen allemal.
        Fuer mich stellt sich noch die Frage, ab wann etwas zum Abbild wird? Ist es schon ein Abbild, wenn ich es sehe und es mein Auge erreicht?
        Liebe Grüße

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    • gerda kazakou schreibt:

      Danke, Jürgen, für deine weiterführende Frage. Auch die Augen geben mir die Welt nur als Abbild, ohne Frage. Doch die Abbilder sind durchtränkt von mir und meinem Bewusstsein.
      Ich kann so oder so in die Welt blicken – genauso wie ich sie so oder so fotografieren oder zeichnen kann. Ich bin in gewisser Weise der Herr meiner Sinnesorgane, kann mich schulen, sie feiner zu benutzen, kann sie beseelen.
      Beim Zeichnen fiel mir zuerst auf, wie schlecht ich normalerweise sehe. Summarisch, Ich sehe hin und „weiß“, was es ist, begnüge mich damit. Vielleicht unterstütze ich das Ergebnis dieses Sehen noch mit einem emotionalen Etikett: schön, interessant, hinreißend…. Diese Oberflächlichkeit des Sehens und Urteilens ist im Alltag eine Hilfe, doch vermindert sie die Lebensqualität sehr und wird durch die künstliche Bilderschwemme noch mal gesteigert. Kinder lernen immer weniger das Sehen und die Älteren verlernen es immer schneller, will mir scheinen.
      Auch mir fällt es schwer, mir einen komplexeren Eindruck über längere Zeit hin sehend zu erschließen. Das Medium des Zeichenstifts hilft mir, anderen hilft das Fotografieren. Es ist wie beim Denken, das ich schwer auf einen Gegenstand konzentrieren kann, weshalb ich mich gern des Mediums der Sprache bediene.
      Das kleine Experiment zielt darauf, mein Sehen zu schulen, indem ich das Foto mit meinem direkten Sehen des Objektes vergleiche. Das Foto hat in dem Fall keinen Eigenwert, ich brauche es nur als Hilfsmittel, um mir mein Sehen der mich umgebenden natürlichen Welt bewusster zu machen und es möglichst zu steigern. Uff. Gar nicht so einfach, in Worte zu fassen, was ich meine.
      Liebe Grüße!

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  3. Ule Rolff schreibt:

    Also, liebe Gerda, hier finde ich, dass du ein bisschen zu kurz greifst. Die Qualität eines Fotos hängt doch davon ab, ob es gelingt, das Wesen eines Motivs zu vermitteln, und das kann eben mit vollautomatischen Handyknipsen und vollautomatischem Filtereinsatz nicht gelingen – damit gibt es eben nur einen seelenlosen oberflächlichen Eindruck.
    Nicht umsonst haben die guten Fotografen dieser Kunstform ihr Leben gewidmet, gelernt, experimentiert, verworfen und gerungen, um inhaltsreiche, sprechende, Gefühle und Gedanken vermittelnde Bilder zu schaffen. Es wird in meinen Augen der ernsthaften Fotografie nicht gerecht, aus Fluten automatischer Massenware, die oberflächlich „perfekt“, aber flach wirkt, Aussagen über die Möglichkeiten der Fotografie als solche abzuleiten.

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    • gerda kazakou schreibt:

      Liebe Ule, ich habe mir keineswegs angemaßt, ein Urteil über die Fotografie als Kunstform zu sprechen. Es ging mir ausschließlich darum, einmal auszutesten, wie sich ein „geknipstes“ Bild zu dem lebendigen Eindruck verhält. Ein kunstvolles Foto würde ich gar nicht mit dem direkten Eindruck des Motivs auf meine Augen vergleichen wollen, denn, wie Maren schon kommentierte: „… das (…) Foto zeigt nicht „einfach, was ist“ sondern idealer Weise das, was der Fotograf wahrgenommen hat, was er zeigen will.“ Da könnte ich also sinnvoller Weise nur die künstlerische Absicht mit dem Ergebnis vergleichen – und nicht das Foto mit dem Motiv. Beim Knipsen aber kann ich das sehr wohl. Jemand will mir zeigen, was in seinem Garten blüht – er knipst es, schickt es mir – ich betrachte es und sage: Aha.
      By the way: Ich erinnerte mich dieser Tage an ein Erlebnis, als ich in Paris eine fantastische Ausstellung von Impressionisten in der Orangerie sah. Wer, wenn nicht sie, konnte das natürliche Licht wiedergeben? Das dachte ich und … schaute aus dem Fenster. Da sah ich den Pariser Himmel, schaute wieder auf die berühmten Bilder, schaute wieder hinaus, und fand, dass niemand dieses Licht erreicht hatte. Am nähesten kam ihm noch Pisarro. Dieses Erlebnis, das mehr als 50 Jahre zurückliegt, habe ich nie vergessen. Ich fand die Malerei plötzlich so … enttäuschend. Dennoch habe ich mich später daran gemacht, selbst zu malen,

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      • Ule Rolff schreibt:

        Vielleicht habe ich aus deinem Text mehr herausgelesen, als du hineingeschrieben hast (ich gestehe, ich war auch ein wenig verwundert 🙂).
        Auch wenn die Absicht „nur“ ist, ein Abbild der Wirklichkeit herzustellen, kommen verschiedene Fotografien dieser Absicht in unterschiedlichem Maße nahe. Gelegentlich bin ich enttäuscht, wenn ein Foto nicht meine Erinnerung an die Realität so wiedergibt, wie ich es erwartet habe. Aber daraus schließe ich nicht, dass es grundsätzlich nicht möglich ist so zu fotografieren, sondern dass ich es nicht konnte und an meinen Fähigkeiten arbeiten muss. Das tust du doch beim Zeichnen genauso.

        Dass Fotografie nicht auch den Duft, die Klänge, das Berühren der Realität dokumentarisch unverändert zeigen kann, liegt in der Natur der Sache. Sie soll sie auch nicht imitieren oder gar ersetzen, so wenig wie jede andere Kunst, sondern dem betrachtenden Menschen eine zusätzliche Anschauungsebene anbieten, vielleicht ein Gespräch über die Darstellungsform suchen.

        Ich glaube, die Fotografie steht in Zeiten der massenhaft vollautomatisch und mühelos entstehenden „WOW“-Fotos, die noch vor 20 Jahren so überhaupt nicht möglich waren (und auch die einfacheren Abbildungen erforderten richtig viel technisches Können), vor einer grundlegenden Neubestimmung ihrer künstlerischen Aufgaben. Weder das Abbilden noch die Reproduzierbarkeit sind heute das Problem, sondern die Suche nach Inhalt, nach Tiefe, nach Aussage.
        Aber vielleicht schieße ich hier weit über das Ziel hinaus, das du mit dem Blümchen überhaupt setzen wolltest (so geschieht es manchmal, wenn ich mich mit einer Frage gerade sehr beschäftige 🙂).

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      • gerda kazakou schreibt:

        Guten Morgen, liebe Ule! ich habe eben bei deinem Christstern-Foto kommentiert. Wie gut ich jetzt verstehe, warum du dich über meinen Vorschlag amüsierst…. (verlegen grins).

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      • Ule Rolff schreibt:

        Ich wollte dich nicht verlegen machen, entschuldige bitte.

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    • gerda kazakou schreibt:

      ich liebe solches „Über das Ziel Hinausschießen“ und größere Horizonte aufreißen. Im übrigen ist es natürlich richtig, dass jedes Foto die Wirklichkeit anders wiedergibt. Lass drei Leute von derselben Stelle aus dasselbe Motiv fotografieren, so wird das Ergebnis doch ganz verschieden sein. Mein Neffe zb – er ist Ingenieur – machte immer, auch als Junge schon, technisch einwandfreie Fotos. Da saß dann ein Vogel hübsch in der Mitte, hatte scharfe Konturen und die Federn konntest du zähen. Bei seiner künstlerischen Mutter würde ein atmosphärisch eingebetteter weich gezeichneter träumerischer Vogel herauskommen. Das war sogar unabhngig von der eingesetzten Kamera.
      Um zu einem Ende zu kommen:warum probierst du nicht mal aus, was ich vorschlage? Du kannst ja, anstatt einfach zu knipsen, sehr wohl ein künstlerisches Foto anstreben. Vielleicht verändert sich dabei dein Blick auf die Natur noch einmal. ich wäre neugierig, das Ergebnis zu erfahren.

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      • Ule Rolff schreibt:

        Da musste ich gerade lachen, liebe Gerda: von den etwa 30000 Fotos meines Archivs sind rund ein Drittel solche von Pflanzen. Mit ihnen habe ich genau diese Suche nach der Abbildbarkeit bzw. später nach der Darstellbarkeit jenseits des simplen Abbildens betrieben, also diesen Versuch, das Wesentliche einer Pflanze auszudrücken, wie ich sie erlebe.

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    • gerda kazakou schreibt:

      … und ich nehme an, einen Teil davon finde ich in deinem Blog? Ich mache mich morgen auf die Suche…. Viellleicht gelingt es mir ja, mich in deine Art der Wahrnehmung und Umsetzung einzuschleichen. 😉

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  4. Random Randomsen schreibt:

    Das ist nun freilich ein vielschichtiges Thema. Ein ganz wichtiger Punkt ist, wie mir scheinen will, dass wir uns bewusst entscheiden, wie und wohin wir unser Aufmerksamkeitspotenzial lenken möchten. Da ist dann vieles letztlich eine Frage der Möglichkeiten und der persönlichen Präferenzen. Eindrücke in natura haben eine andere Qualität als eine Fotografie. So weit, so gut. Das nützt aber nur jenen etwas, die diesen Eindruck in natura erleben können. Andere haben vielleicht die Möglichkeit, zumindest die Eindrücke zu erleben, die ein Foto zu vermitteln mag. Da ist es dann eben eine Frage der Präferenz, ob man, um auch Unerreichbares kennen zu lernen, teilweise mit Fotos Vorlieb nehmen will, oder ob man um des lebendigeren Eindrucks Willen sich auf das konzentriert, was erreichbar ist. Auch nicht zu unterschätzen sind die Möglichkeiten, durch Fotos etwas zu zeigen, was man in natura SO nicht sehen kann, was aber nichtsdestotrotz auch zur Wirklichkeit gehört. Für mich liegt genau darin ein besonderer Reiz des Fotografierens – wenn jemand sagt: »so ein „Ding“ habe ich schon oft gesehen, aber SO habe ich es noch nie gesehen.«
    Der “trübe Blick” entsteht möglicherweise primär durch Masslosigkeit – (mehr oder weniger) egal, welcher Provenienz die Sinneseindrücke sind.

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    • gerda kazakou schreibt:

      danke Random. Meine Frage ist selbstverständlich nicht, ob Fotografien eine Existenzberechtigung haben. Mir ging es ausschließlich darum, mich selbst (und wer immer sonst interessiert ist, den Vergleich zu unternehmen) zu sensibilisieren für die Unterschiede zwischen den unmittelbaren Sinneseindrücken und der fotografischen Abbildung. Ich fand den Vergleich zwischen Motiv und Foto für mich selbst sehr aufschlussreich, aber es ist schwierig, dass Erlebnis zu beschreiben. ich kann ja das von der Blume empfangene Bild nicht neben das Foto stellen, denn es ist innerlich. ich kann es nur grob mit Worten beschreiben und dazu auffordern, es ebenfalls zu versuchen. Versuch es mal: betrachte ganz bewusst eine Blume, fotografiere sie dann und vergleiche das innere Bild mit dem Foto. Was erlebst du? Das ist alles. .

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      • Random Randomsen schreibt:

        Ja, das eigentlich hier angepeilte Experiment sollten wir natürlich nicht außen vor lassen. 😀
        Inzwischen habe ich einen ersten Versuch unternommen. [Ich habe für den Versuch zwei Pflanzen und mein Mittagessen fotografiert]. Und ich fand die Unterschiede – eigentlich überraschend – gar nicht so dramatisch. Möglicherweise hängt das auch damit zusammen, dass die Tatsache, dass man ein Experiment durchführt, das Ergebnis beeinflusst. Kommt hinzu, dass man beim direkten Vergleich zwangsläufig das Bild in Präsenz des Motivs betrachtet. D.h. die Ausstrahlung der Pflanze ist ja auch noch lebendig, während ich das Foto betrachte. Und ich vermute mal, dass ich die beiden Eindrücke eher vermenge und nicht wirklich vergleiche.
        Auf der anderen Seite weiß ich aus Erfahrung, dass das Betrachten noch so vieler hervorragender Baumbilder nicht einmal im Ansatz jenes „Waldgefühl“ vermitteln kann, das sich bei einem Waldaufenthalt unfehlbar einstellt.
        So oder so scheint es mir ganz essentiell, sich mit dieser Thematik (durchaus in einem weit gefassten Sinn) immer wieder zu befassen. Bemerkenswert war für mich beispielsweise meine Erfahrung mit Fotografie. Seit ich fotografiere bewege ich mich in der Natur langsamer und aufmerksamer. Ein Gewinn – ein intensiveres Naturerlebnis. Dabei musste ich aber aufpassen dass ich diesen Vorteil nicht verspiele, indem ich ihn sozusagen mit Fotografitis zumülle. 😉

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    • gerda kazakou schreibt:

      Herzlichen Dank, Random, für deinen Kommentar und dass du es mal ausprobiert hast. Dass bei dir die Unterschiede nicht so groß sind, wundert mich eigentlich nicht, denn als der hervorragende Fotograf, der du bist, hast du Pflanzen und Mittagessen vermutlich nicht einfach geknipst, sondern liebevoll abgelichtet. Da vermischt sich dann dein Anschauen der Pflanze mit dem künstlerischen Blick des Fotografen schon im Vorfeld – es sind keine wirklich getrennten Vorgänge. Bei mir war es anders: Ich fotografierte nicht, sondern hielt einfach drauf, fast mechanisch oder „blind“, und das mit einem iphone. Damit erzeugte ich ein Foto wie die meisten sind, die tagtäglich im Netz kursieren, wenn es nur darum geht, den anderen mitzuteilen, wo man war, mit wem, und was man sah. #
      Ich freue mich, dass du dennoch einiges Interessante an meinen Überlegungen fandest und sie für ausbauungswürdig erachtest. Besonders bestätigend finde ich dein: „Auf der anderen Seite weiß ich aus Erfahrung, dass das Betrachten noch so vieler hervorragender Baumbilder nicht einmal im Ansatz jenes „Waldgefühl“ vermitteln kann, das sich bei einem Waldaufenthalt unfehlbar einstellt.“
      Lieben Dank und Gute Nacht!

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      • Random Randomsen schreibt:

        Vielen Dank. 🙂 Ich war schon etwas überrascht. Aber es scheint mir plausibel, dass das etwas mit der Art des Fotografierens zu tun hat. Ich habe mich zwar schon bemüht, die Fotos möglichst „beiläufig“ zu machen. Aber vieles geschieht da ja reflexartig. So, dass die Auswahl der Motive und auch der Blickwinkel bei der „in-natura-Betrachtung“ unbewusst bereits auf das geplante Bild ausgerichtet sind. Aber ich möchte das auf jeden Fall noch weiter verfolgen. Das Experimentierfeld ist ja mit einer 3-Motiv-Mini-Reihe längst nicht ausgeschöpft. 😉
        Und es geht ja hier auch um ein essentielles Thema, wenn man mit Bildern (ob gemalt, gezeichnet, fotografiert – bearbeitet oder nicht) etwas WESENtliches vermitteln möchte.
        Mit einem herzlichen Abendgruß 🐻

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    • gerda kazakou schreibt:

      Wie freu ich mich, dass du das Thema weiterverfolgst, lieber Random! Es ist tatsächlich sehr weitgefächert. Da gibt es beispielsweise die vielen, die eigentlich nie selbst Bilder oder sonstwas kreieren, sondern nur konsumieren, oder den Kunstfreund, der sich fast ausschließlich durch Fotos über Kunst informiert. Moderne Kunstformen wie die Kunstaktion, bei der nur wenige anwesend sind, leben davon, dass die Fotos oder Videos davon Verbreitung finden. Das ist dann wie in der Musik, wo sich viele Menschen mit reproduzierter Musik behelfen, die so ganz anders ist und wirkt als life Musik. Das Verhältnis zwischen „lebendig“ erlebter und reproduzierter Kunst verschiebt sich immer mehr in Richtung Reproduktion. Ich selbst habe mit meinen vergänglichen Legebildern auf diese Tendenz reagieren wollen, indem ich das eigentliche Kunstschaffen als einmalige, sehr private Tätigkeit für mich bewahrte und die Bilder davon in die Welt hinausschickte.
      Das Thema geht in alle Lebensbereiche, bis hin zu unseren Gebrauchsgegenständen, denen man den Herstellungsprozess nicht mehr ansieht, geschweige dass man diesen Prozess nachvollziehen könnte, Früher konnte man jedenfalls noch hier und da eine Idee bekommen, die Industrie war noch materiell fassbarer, es gab auch noch Reste der Handwerke, Schmieden, Schnitzereien, Möbelmacher, Korbflechter, zu Hause wurde genäht und gestrickt und gewebt….Heute zeigt sich fast nur die Oberfläche, aus der das Leben verschwunden ist. Und du liest im Kleingedruckten, was darin verarbeitet wurde und wo.
      Dagegen halten all die, die sich das Leben zurückholen möchten, indem sie selbst tätig werden – künstlerisch, gärtnerisch, handwerklich, indem sie genauer hinschauen, pflegen, berühren. Was früher zentrale menschliche Tätigkeit war, ist nun ein „Hobby“ des Einzelnen.
      Ein Zurück ist offenbar unmöglich. Meine Gedanken gehen nach vorn, Und so suche ich ständig nach Wegen, bei meinem künstlerischen Tun das Handwerkliche, Taktile, die Sinne vielfältig Ansprechende zu erhalten, und zugleich über die neuen Medien das Bewusstsein von diesen Veränderungen zu vertiefen.

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      • Random Randomsen schreibt:

        Ja, es ist ein faszinierendes und sehr lebenswesentliches Thema. Deshalb habe ich da auch sofort und gerne “angebissen.” 🙂 Mir sind die verschiedenen Facetten besonders in der Musik sehr vertraut. Beispielsweise habe ich in Gesprächen mit Menschen, die sich mit reproduzierter Musik dauerberieseln, festgestellt, dass eigentlich nur ein oberflächlicher akustischer Reiz wahrgenommen wird. So fehlt jeder Nährwert und es entsteht das Verlangen nach mehr, mehr, mehr… Aus eigener Erfahrung kann ich davon berichten, wie tiefgreifend dagegen im Konzert erlebte Musik wirken kann. Und zwar sogar über die magischen Konzertmomente hinaus. Es entsteht eine Beziehung, die über Jahrzehnte bestehen bleibt und die auch das Hören von Musikkonserven der betreffenden Musizierenden veredelt. Je nach persönlichen Verhältnissen und Bedürfnissen kann das Verhältnis zwischen Konzert/Konserve natürlich sehr unterschiedlich sein. Aber es lohnt sich, hier für eine persönlich stimmige Balance zu sorgen. Die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten haben ja alle ihren Stellenwert.
        Die Gebrauchsgegenstände sind ja auch nicht ohne Grund zu VERbrauchsgegenständen geworden. Bei Geräten ersetzt man auch keine Verschleißteile mehr, weil kurzerhand das ganze Gerät als Verschleißteil produziert wird.
        Wenn man mit der aktuellen Situation konstruktiv umgehen will, gilt es wohl, vorwärts zu denken und zu handeln. Auch wenn es mit Hobby-Tätigkeiten weniger Menschen beginnt. Wer einmal auf den Geschmack des echten Lebens kommt, wird davon nicht lassen wollen. Und naturgemäß hat so etwas eine ansteckende Wirkung. Man kann solche Entwicklung fördern, indem man selber dranbleibt – auf seine ganz individuelle Weise. 🙂

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    • gerda kazakou schreibt:

      Danke, ganz herzlichen Dank, Random, für deinen wundervoll ausgewogenen gedankenreichen Kommentar. In Bezug auf Musik bin ich sogar noch radikaler als in Bezug auf Malerei. Nicht, weil ich es möchte, sondern weil ich Musikkonserven nur sehr schwer aushalte und nur in kleinen konzentrierten und genau vorher ausgewählten Mengen „konsumieren“ kann. Ich bin in einer Art von Verzweiflung wegen der Musiküberschwemmung sogar schwerhörig geworden und kann jetzt meine Hörgeräte rausnehmen und durchatmen, wenn es rund um mich tönt.
      Hingegen die wenigen Male, in denen es mir gelingt, in ein Konzert zu gehen, wühlen mich durch und durch auf, eigentlich kann ich nur jeweils ein Werk hören, alles andere wird mir schon zu viel. Diese Musikerlebnisse sind Kraftnahrung für die Seele.

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      • Random Randomsen schreibt:

        Meist ist der Ausruf „Ich kann das nicht mehr hören!“ metaphorisch gemeint. Wenn er sich aber sogar körperlich manifestiert, ist das fürwahr eine deutliche Körper-Sprache. Und es macht auch deutlich, was für ein Unding es ist, wenn beispielsweise öffentliche Räume sozusagen „akustisch zugemüllt“ werden. Und offensichtlich ist die Dosis, die macht, „dass ein Ding kein Gift ist,“ individuell auch sehr verschieden.
        „Kraftnahrung für die Seele“ ist ein schöner Ausdruck für Musik, die einen im Innersten berührt. 🎶🌈

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    • gerda kazakou schreibt:

      danke noch mal , lieber Random. Einkaufen in Supermärkten ist tatsächlich eine Qual für mich, ich muss mich immer sehr beeilen, da wieder rauszukommen (und das trotz Schwerhörigkeit). Außerdem die Bahnhöfe, die Warteschleifen am Telefon, sogar bei uns zu Hause muss ich um „Radio aus“ kämpfen. Musik vermittelt ja nicht nur Töne, sondern auch Gefühlslagen, und ich finde es unerträglich, ständig von außen in meinen Gefühlslagen bestimmt bzw an- und aus-geschaltet zu werden. Mein Blut möchte gern in seinem eigenen Rhythmus fließen, meine Füße sich in meinem eigenen Tempo bewegen.

      Wie stark die Musik wirkt, war allen Kulturen bekannt. Kennst du das schreckliche Märchen vom „Juden im Dorn“? Oder das andere vom Bremer Stadtmusikanten? Oder den antiken Mythos von Io und Argos, dem Hundertäugigen, den Hermes durch seine Musik einschläfert und dann tötet? Oder die Musik der Dionysos-Anhänger, die diese zu Wahnsinnstaten anstiftete? Oder von Orpheus, der die Löwen zu Lämmern macht? „Unwiderstehlich“ ist auch die Marschmusik, nach der alle Männer gern in den Tod marschiert sind…. usw. Die Kraft der Musik ist ungeheuerlich, das wissen auch alle Propagandisten. Kurzum, Musik kann ein schweres Gift sein und eine himmlische Gabe, man muss sie zu handhaben und zu dosieren wissen. Und nun diese Dauerberieselung….. ,

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      • Random Randomsen schreibt:

        Ja, die Musik hat ein unglaubliches Potenzial, das konstruktiv oder destruktiv wirken (und oft recht lange nachwirken) kann. Die Geister, die man mit gewissen Klängen heraufbeschwört, wird man nicht so leicht wieder los.
        Klangberieselte Kaufhäuser meide ich, soweit es taugliche Alternativen gibt. In dem Auto, das ich seit über sieben Jahren fahre, gibt es ein Radiogerät – aber ich habe keine Ahnung, wie es funktioniert. Nie benutzt. 😉 Zuhause höre ich allerdings häufig Musik. Aber die ist immer sorgfältig ausgewählt. Und auch da breche ich das Hörerlebnis manchmal ab, wenn ich spüre, dass dafür grad nicht der richtige Zeitpunkt ist.
        Wenn man es genau nimmt (und das ist hier durchaus angezeigt), verletzt solche Klangberieselung in letzter Konsequenz das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

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  5. kopfundgestalt schreibt:

    Eine Übersetzung findet immer statt.

    An anderer Stelle erwähnt: Eine Edward Hopper Ausstellung in Köln, etwa vor 12 Jahren.
    Die Reproduktionen in 2 (!) Katalogen, die ich zur Verfügung hatte, KONNTEN nicht dieses merkwürdige Dunkekblau einer Theaterloge wiedergeben. Hopper nutzte nämlich diese merkwürdige Farbe, um auf eine Art Zwischenraum hinzuweisen.
    DAS war eine eindrückliche Erfahrung für mich.

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  6. Ulli schreibt:

    Ich lasse es jetzt mal all die anderen Kommentare zu lesen, auf die Gefahr hin etwas zu wiederholen –
    Als erstes möchte ich sagen, dass, egal, ob Natur gemalt, gezeichnet oder fotografiert wird, es immer nur um einen Eindruck gehen kann, der sich zu dem mit dem Empfinden und der Haltung der/des Darstellende*n vermischt – also kann es sich niemals um etwas „Naturgetreues“ handeln, egal wieviel Bemühungen dahinter stecken. Aber genau das macht das Bild, ob nun gemalt oder fotografiert so spannend, weil ich auch etwas über den Menschen hinter dem Pinsel/dem Bleistift … /der Kamera erfahre, wie subtil dies auch immer sein möge.
    Als zweites ist Kamera nicht gleich Kamera – ein Smartphone oder eine digitale Kompaktkamera, die schönt und ausgleicht, kommt nicht an eine Spiegelreflexkamera heran, weder digital, noch analog – ich persönlich bin immer wieder über diese Unterschiede mehr als überrascht – dazu kommt das Handwerk der Fotograf*innen, der Maler*innen und Zeichner*innen, wie können sie Licht und Stimmung/Farben darstellen, dass es so nah wie möglich kommt?
    Als drittes weiß ich, warum ich dazu übergegangen bin, neben der reinen Fotografie, Fotomontagen zu machen, hier kommen Objekte und persönliche Empfindungen zusammen und schaffen somit eine eigene Realität.
    Du aber wolltest noch auf etwas anderes heraus, nämlich, ob unsere Wahrnehmung sich durch die Flut der Bliderwelten verändert – ich glaube schon, dass sie das tut, dagegen hilft nur eins, soviel wie möglich vor die Türe zu gehen und zu schauen … zu spüren … zu riechen … zu hören etc., wenn du dann die Kamera nimmst, schaffst du es vielleicht Bilder zu gestalten bei denen die Betrachtenden die Vögel zwitschern hören.
    Herzensgrüße an dich durch die Nacht,
    Ulli

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    • gerda kazakou schreibt:

      danke, Ulli, für deinen nächtlichen Kommentar. Ja, auf die Stärkung oder vielleicht besser Reinigung des Sehens von den allzuvielen Bildern kam es mir an (dein letzter Absatz), auf nichts anderes. ich habe die Blume absichtlich nur „geknipst“ und nicht „fotografiert“,. aus eben der Position, aus der ich sie auch betrachtete. Und habe dann dies Foto neben die Blume gehalten – nicht, um zu überprüfen, ob das Foto was taugt (das Foto war nur ein Abklatsch), sondern um mir bewusster zu machen, was und wie ich sehe. Denn mir scheint, dass das ständige Ansehen von künstlich erzeugten Bildern das natürliche Sehen überformt und es flach, zweidimensional macht. Durch das Nebeneinander von fotografischer Abbildung und Blume, auf die ich gleichzeitig blickte, gelang es mir, den Fotografie-Schleier von meinen Augen zu ziehen und die Blume direkt anzusehen. Das war eine kleine Offenbarung. Das wollte ich erzählen und zur Nachahmung anregen. Aber ich sehe, dass es schwer ist, solche persönlichen Erfahrungen verständlich rüberzubringen. Liebe Grüße dir!

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  7. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Ich mußte nach einer gewissen Zeit auch aufhören, noch mehr Kommis zu lesen.
    Beim Lyrik lesen merkt man gut, wenn etwas mit allen Sinnen, mit ganzer Seele geschrieben ist. Nur mit Seele, wenn man all seine Emotionen nicht zurückhält, wird ein Gedicht gut. Ansonsten ist es ein *totes*, ein konstruiertes Werk, wie ein Foto, das zwar perfekt das jeweilige Objekt zeigt, aber dem doch die Liebe, das Fingersspitzengefühl, das Einfühlungsvermögen des Fotografen fehlte. Vor langer Zeit schrieb ich mal, daß ein Dichter schreibt, als sei er im Fieber.
    Worte sind unzulänglich, wenn man nicht fühlt, was man schreibt.
    Als Du die heftige Meeresbewegung zeichnen wolltest, hast Du so viele Gefühle empfunden, alle Deine Sinne waren hellwach, sahen, erkannten, rochen und fühlten die hochsprühenden Tröpfchen der Gischt.
    Das alles fandest Du im Foto nicht, es war auch ein anderer Moment, vielleicht eine andere Stunde, Du in anderer Stimmung. Momente können wir ja nicht zurückholen und der andere Moment für Dich, der kommt erst wieder.

    .

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    • gerda kazakou schreibt:

      Danke, liebe Bruni, für deinen wieder so feinen Kommentar. Beim Zeichnen und Malen kenne ich das auch: Wehe du bremst dich aus und versuchst zu konstruieren, dann ist der Fluss gebrochen, dann wird es nix. Beim Fotografieren kann ich es mir nicht vorstellen. das ist ja eine ganz andere Tätigkeit, oder? Sicher, man kann von einem Motiv sehr fasziniert sein, man eilt um den Apparat zu holen, man ist aufgeregt…. aber das Fotografieren selbst ist ja ein sehr kontrollierter, logischer undvor allem nur momentaner Vorgang, denke ich mal. Da gibt es keine Dauer wie beim Zeichnen, Musizieren, Schreiben. Ich bin freilich keine Fotografin und kenn mich also nicht wirklich aus….

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      • www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

        Ich kam vom Zeichnen zum Schreiben und zum Fotografieren und versuchte zu vergleichen; eigentlich das Zusammenspiel aller Sinne, die jetzt mitarbeiten, damit das Werk wie ein strömender Fluß wird, liebe Gerda.
        Bei Dir gibt es auch Kontrolle, wenn es fließt, Deine Finger, Dein Kopf, Deine Begabung, all das fügt sich zusammen und es entsteht das, was wir so oft bewundern können, wie z.B. die Olivenbäume, die immer schöner, besser und wesenhafter wurden.

        Beim Fotografieren? Vielleicht sollte es ein Fotograf beantworten, bei dessen Bildern wir nur noch staunen, wie wundervoll künstlerisch und irre gut sie anzusehen sind. Bei denen wir das Gefühl haben, ins Bild hineingehen zu können, um darin zu verweilen, wie in eine andere Welt.

        Es fällt mir sehr schwer zu erklären, wie und was ich meine, fühlen kann es besser *g*

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  8. Pingback: Wahrnehmen mit allen Sinnen – Hummelweb

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