Hilfe! Die Rosenkaputtmacherbande ist unterwegs!

Kaum bilden sich die ersten Rosenblüten, sind sie da, die Rosenkäfer. Einen grüngoldenen habe ich noch nicht gesehen, nur schwarze. Es gibt große wie dieser hier, und kleine, die sich in den Blüten einnisten. Oder haben die Eier dort überwintert und sie kommen ans Tageslicht, sobald die Blüten sich öffnen, um nun ihrerseits Eier abzulegen? Ich habe keine Ahnung.

Jedenfalls muss ich etwas unternehmen, damit sie nicht wieder, wie vor zwei Jahren, überhandnehmen. Damals habe ich sie einzeln herausgesammelt und weggetragen. Täglich. Hunderte. Jemand riet mir, es mit Spülmittel zu versuchen. Wer weiß Bescheid? Für einen guten Rat wäre ich dankbar. Denn sonst wird keine Blüte übrigbleiben.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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30 Antworten zu Hilfe! Die Rosenkaputtmacherbande ist unterwegs!

  1. Linsenfutter schreibt:

    Schwierig. Hier in Deutschland stehen sie sogar unter Schutz. Also darf man sie nicht einmal töten. Das beste Mittel ist das Absammeln. Am Besten in den frühen Morgenstunden. Da sind sie noch nicht so beweglich.

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    • gerda kazakou schreibt:

      und wohin dann damit? Ich habe die kleinen früher mitsamt der befallenen Blüte zertreten. Aber die Lösung gefällt mir nicht.

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      • Linsenfutter schreibt:

        Nein. Nicht zertreten. Jedes Tier, sei es noch so klein hat ein Recht auf Leben.
        Es gibt Pflanzen, die sie mögen und auch keinen Schaden anrichten.

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      • gerda kazakou schreibt:

        Gut. Aber welche? einfach in eine Wiese setzen?

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      • kunstschaffende schreibt:

        Am besten weit weg von den Rosen!🤔🤗Das gleiche gibts ja auch mit den Tigerschnecken und den orangefarbenen Schnecken, dir fressen die Erdbeeren an und weg! Der Vormieter hier im Haus bei mir, durfte ein Erdbeerfeld hinterm Haus anlegen und der hat sie eingesammelt und weiter weg auf eine große Wiese abgesetzt. Ist zwar aufwendiger aber nicht so mörderisch, wie im Blecheimer verbrennen! Das machen manche auch. Ich mag die Viecher zwar nicht, aber daß könnte ich dann nicht!🙈🙋‍♀️

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  2. Ulli schreibt:

    An sich will ich das gar nicht liken, weil es wirklich eine Plage ist. Spülmittel kenne ich nur gegen Läuse, besser aber half bei mir noch immer gepresster Knoblauch mit Wasser und dann draufgespritzt – mir scheint Jürgens Idee wohl die einzige Möglichekit zu sein?!
    Wir haben hier immer das Theater mit den Junikäfern, die sich über die Rosenblätter hermachen, die habe ich dann auch am Morgen abgesammelt …
    Möge es gelingen und du noch lange Freude an deinen Rosen haben.
    Liebe und mitfühlende Grüße
    Ulli

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  3. hanneweb schreibt:

    Dieser kleine Vielfraß treibt manchmal auch in meinem Garten sein Unwesen, weshalb ich immer auf der Hut bin und die Käfer einsammle, bevor alles an meinen Rosen zerfressen ist.
    Liebe Grüße von Hanne

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  4. Das ist der Zwiespalt, in dem man sich befindet, wenn man einerseits für den Erhalt der Insekten sensibilisiert ist und andererseits seine Pflanzen schützen möchte. Wenn die Zahl der Rosen – wie bei mir – überschaubar ist, lohnt sich das Wegtragen… Anderenfalls? Ich war zum Glück noch nicht in der Situation: Bei Blattläusen setze ich Ameisen aus. Aber wie dieses dicke Vieh muss man wohl selbst Hand anlegen.

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    • gerda kazakou schreibt:

      Ameisen tun denen nix. Es bleibt wohl nichts anderes übrig als sie abzusammeln. Jeden Tag. Das dumme ist nur, dass sie im Innern sitzen und daher schon ihr Verichtungswerk ziemlich weit getrieben haben, bevor man sie entdeckt. Es handelt sich hier um einen großen Rosenstrauch mit sehr vielen Blüten, die sie sehr gern mögen … Die anderen Rosenstöcke haben eine überschaubare Zahl von Blüten, da ist es einfach.

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  5. Random Randomsen schreibt:

    Bei den Rosenkäfern gibt es wohl (oder übel) kaum eine Alternative zum Absammeln. Auch die bei Blattläusen recht probaten Mittel wie Brennnesselsud helfen leider nicht.
    Bei den kleinen Käfern in den Blüten könnte es sich um Rapsglanzkäfer handeln (die wären dann aber wirklich winzig). Darauf würden auch die bei einer der abgebildeten Blüten sichtbaren Löcher deuten (die Käfer bohren die noch geschlossenen Blüten an – daher der Eindruck, sie hätten in den Blüten überwintert). Hier besteht allerdings eine gute Chance, dass sie relativ bald verschwinden, denn sie befallen (besonders im Frühjahr) zwar auch Rosen – aber die gehören nicht zu ihren Favoriten.

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  6. Ich als rosenkäferloser Mensch freu mich richtig an Euren insektenfreundlichen Kommentaren. Ihr macht das richtig gut, auch, wenn es so mühsam ist…

    Gefällt 2 Personen

  7. gerda kazakou schreibt:

    Danke, Random. So ganz klein sind sie leider nicht, sie nisten im Zentrum und machen alles kaputt. Kann aber natürlich sein, dass sich außerdem auch noch Rapsganzkäfer im Busch tummeln. Ich werde die Entwicklung im Auge behalten

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  8. Ule Rolff schreibt:

    Zum Problem ist hier schon alles gesagt, mir bleibt nur noch, dich in deiner Sammelarbeit zu bedauern, liebe Gerda! Und dir zu sagen, wie wunderschön ich deine Rosen finde!

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  9. pflanzwas schreibt:

    Manchmal möchte man sie würgen 😉 Viel Erfolg beim Absammeln. Kann man in die halbgeschlossenen Blüten hineingreifen und sie erwischen, bevor sie zuschlagen? Soweit ich weiß, legen die Rosenkäfer ihre Eier in die Erde (hat einer hier letzten Sommer gemacht). Nach zwei Jahren und zwei Mal häuten sind sie fertige Käfer. Sie gehen gerne in altes und totes Holz oder Kompost oder modernde Erde. Vielleicht kannst du nächstes Mal früher ansetzen und sie aus der Erde fischen oder gucken, was es für Möglichkeiten gibt. Ihre Larven sehen wohl denen von Maikäfern ähnlich, wie so große dicke Raupen.

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    • gerda kazakou schreibt:

      Nee, wahrscheinlich habe ich es hier mit anderen Käfern zu tun. Ich werde sie morgen bei Tageslicht noch mal in allen Varianten betrachten und womöglich auch fotografieren. .Vor zwei Jahren waren es die großen grüngoldenen.

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  10. wildgans schreibt:

    Oh je. Lasse sie im Meer schwimmen lernen. (Biestig gedacht. Meine ich auch nicht ernsthaft)
    Anteilnehmende Grüße
    Sonja

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  11. kopfundgestalt schreibt:

    Absammeln, aber vorher fotografieren;-)

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  12. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Hatte ich bisher nicht, liebe Gerda, nur Blattläuse… und kann Dir gar nichts zu Rosenkäfern sagen.
    Bei mir sind auch nur drei kleinere Rosenstöcke und ein großer, der dann viele rosa Blütchen bekommt.

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  13. rosemarysbaby schreibt:

    Habe ich bei uns – zum Glück – noch nie gesehen. Und wir haben wirklich ein herrliches Rosenjahr/-aufkommen. LG

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    • gkazakou schreibt:

      Danke! Unser Rosen-Jahr wurde dann auch noch schön, denn die Käfer vermehrten sich nicht so sehr, wie ich befürchtet hatte.

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      • rosemarysbaby schreibt:

        Das liest sich doch gut. Unsere Rosen sind in diesem Jahr wirklich extrem gut am Wachsen. Leider macht die Hitze dennoch einen Strich durch die Rechnung – kaum aufgeblüht, schon sind sie verwelkt. Aber der Anblick ist schön. LG

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