„Zum letzten Mal, mit dunkelblauem Blick…“. Letzte Bilder vom Februar

Heute vormittag habe ich den Februar verabschiedet und den März begrüßt. Doch dann folgte ein letzter Februartag von solch besonderer Schönheit, dass ich ihn nicht einfach unter den Tisch fallen lassen möchte.

Es war kühl und das Licht wechselte ständig.

Zuerst musste ich nach Kalanmata. Am Stadtrand eine sehr typische „griechische Landschaft“.

Dann zog der Anblick des Schneegebirges mächtig an mir, ich wollte hinaus.

Sehr nahe konnte ich ihm freilich nicht kommen, aber ein wenig in den Olivenhainen bei Doloi herumspazieren …

und in alle Richtungen schauen: zu den schneebedeckten Gipfeln des Taygetos und zum kahlen Vorgebirge, zum Meer hinunter und hinauf in den Himmel  – das ging.

Ein allerletzter Blick noch in die Sandovaschlucht- das war’s dann vorerst. Nun darf der Februar wirklich vondannen ziehen.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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26 Antworten zu „Zum letzten Mal, mit dunkelblauem Blick…“. Letzte Bilder vom Februar

  1. Linsenfutter schreibt:

    … Tschüß Februar. Du warst so ein schöner Monat.

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  2. Ulli schreibt:

    Ich habe gerade einmal geschaut, es scheint, als ob der Taygetos in diesem Jahr noch mehr Schnee hat als im letztem Jahr …
    Ja, nun geht dieser zauberhafte Februar dem Ende zu, der Monat, der sonst als Usselmonat gilt, brachte Frühlingsfreuden – aber gerade jetzt ist der Himmel zugezogen, es stürmt auf dem Berg und wir alle hoffen auf Regen.
    Die Wintersaat ist schon hinüber, statt satt grün sind die Felder gelb …

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    • gerda kazakou schreibt:

      Der Taygetos hat tatsächlich sehr viel Schnee in diesem Jahr, und die Kälte hielt sich lange, auch jetzt ist es noch kühl. Wie ich schon schrieb, regnete es hier zwei Monate lang fast ununterbrochen. Eine Pferdebesitzerin klagte, sie müsse die Hufe der Pferde behandeln, weil sie anfingen, sich wegen der Nässe zu entzünden. Andere klagen, das Frühgemüse sei erfroren. So ist es eben, Bauern klagen immer über das Wetter, und natürlich haben sie auch oft Ernteschäden, so war das, ist es, wird es sein. Dennoch finde ich es falsch, jedes Wetter zu beäugen und zu beargwöhnen – mal ist es zu viel, dann wieder zu wenig Regen, zu viel Sonne oder zu wenig….. Damit macht man sich die schönenTage unnötig kaputt, zumal man das Wetter ja nicht ändern kann. .Man muss lernen, sich drauf einzustellen.
      Manchmal kommt es mir vor, als ob die ständigen Wetterklagen ein Ablenkungsmanöver sind von den Dingen, die sich durchaus ändern lassen. „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ Das Wetter gehört zur ersten Kategorie, mein Umgang damit zur zweiten.
      Womit ich nicht sagen will, dass ich euch nicht VIIIEL Regensegen wünsche. Aber hinterher nicht schimpfen, wenn es zu nass wird!

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  3. Die Bilder erinnern mich an frühere Urlaube in Griechenland. Du befindest dich meinem Empfinden nach in Dauerurlaub. Genieße es!

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  4. mynewperspective schreibt:

    Was für ein wunderbarer Abschluss eines kurzen Monats. Vielen Dank!

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  5. gerda kazakou schreibt:

    🙂 Ja, diese Taygetos-Landschaft ist großartig. Die Berge werden 2 600 m hoch, und das so nah an der Küste.

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  6. afrikafrau schreibt:

    als „Dauer Urlauber“ ganz in Ruhe auf Gerda´s Blog spazieren gehen….ohne sich um das
    Wetter zu kümmern,,,,,,,,,,,

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  7. kowkla123 schreibt:

    der März fängt nicht so toll an, wie der Februar ging, ich wünsche aus gegebenem Anlass beste Gesundheit und den nötigen Humor

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  8. Peter Klopp schreibt:

    Welch ein wunderbarer letzter Februartag! Allein der Schnee auf den Bergen erinnert einen, dass es noch Winter ist.

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  9. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    mit zauberschönen Bildern versabschiedest Du ihn nun endgültig, den Februar.
    Liebe Gerda, was für ein toller genießerischer Gang durch die Olivenhaine und über die Schneeberge fast bis zum Himmel hinauf. Bilder zum Träumen, wie so oft bei Dir

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  10. wildgans schreibt:

    Aus dem Dauerurlaub grüßt eine Hachjaaaaseufzerin, die damit auch kundtun will, dass sie alles angeschaut und goutiert hat 🙂

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  11. Wunderbar! Kennst Du eigentlich die Griechenlandbücher von Erhard Kästner, dem Wortfeinschleifer und Wortfarbenmaler?

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    • gerda kazakou schreibt:

      Ja, sicher. ich habe aber ein sehr gebrochenes Verhältnis zu ihm, wegen seiner Rolle als Kriegs-Freiwilliger und Nazi-Propagandist. Wikipedia zitiert einen Ausspruch von ihm, der wohl kennzeichnend ist und ihn mir verleidete: „Über das Dunkle ist zu schweigen“. Ich aber wollte nicht, dass geschwiegen wurde. Aber natürlich hat er das Griechenland-Bild der Deutschen positiv geprägt.

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    • gerda kazakou schreibt:

      Vielleicht ist es manchmal besser, nicht so genau hinzuschauen. Aber als ich jung war, ging es mir immer und unbedingt ums Hinschauen (nicht ums Verurteilen, denn wer weiß, wie ich gehandelt hätte). Er war wohl das, was man heute einen „embedded“ Journalisten nennen würde: Er sah, was geschah, berichtete aber nur von den Schönheiten des Landes und der edlen Rasse der Griechen…. .

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