Von Wegen und Bäumen

Vonwegen keine Bäume mehr! Mit meinem neuen Zeichenbuch und dem Bleistift in der Tasche blieb mein Blick heute wieder an den Baumstämmen hängen. Ach, dieser Rhythmus! Ich habe euch ja schon früher davon vorgeschwärmt, hab sogar mal ein kleines Video gemacht, in dem die Baumstämme im Rhythmus meiner Schritte vorbeiziehen. Hier zur Erinnerung ein paar meiner endlosen Baumstamm-Fotos.

Meine anfängliche heutige Vornahme war, dem Wald seine geometrischen Formen abzulauschen. Schließlich aber ließ ich den weichen Stift einfach über das glatte Papier laufen, während ich mal stehenblieb, mal weiterging. So kamen acht Skizzen von Wegen und Baumstämmen zustande. Hier in der Reihenfolge des Entstehens (bei Interesse anklicken):

Leider sind die Fotos mal wieder trotz mehrfacher Bemühungen miserabel. Bleistift wird bei direktem Lampenlicht unsichtbar, also suche ich Halbschatten, bei dem aber die Bildfläche unterschiedlich ausgeleuchtet wird. In diesem Fall halte ich die Bearbeitungen für aussagefähiger. Sie zeigen besser die Rhythmen, auf die es mir bei diesen Skizzen ankam. (Bei Interesse anklicken)

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Fotografie, Leben, Meine Kunst, Umwelt, Zeichnung abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

11 Antworten zu Von Wegen und Bäumen

  1. Moony schreibt:

    Ich liebe Baum- und Waldskizzen. Ist dir das Buch „Bäume zeichnen und malen“ von Martin Stankewitz bekannt. Ein wundervolles Buch zum Thema!

    https://moonysblog.wordpress.com/2018/03/18/ueber-die-kunst-baeume-zu-zeichnen/?preview=true

    Viele Grüße Moony

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  2. Ulli schreibt:

    Liebe Gerda, ich habe bei einzelnen Bilder kommentiert – und du hast Recht, bei den Bearbeitungen wird doch nochmal einiges sichtbarer, besonders Rhythmus und, wie ich schon schrieb, auch entsteht bei mir während der Betrachtung ein Klang.
    Herzliche Grüße
    Ulli

    Gefällt 1 Person

  3. derdilettant schreibt:

    Die Bearbeitungen sind klarer, haben aber weniger Charme, finde ich. Ich nutze für kleiner Arbeiten einen Flachbrettscanner, das umgeht das Problem ungleichmäßiger Ausleuchtung. Toll, dass dich die Bäume weiter beschäftigen!

    Gefällt 1 Person

  4. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Kann es sein, liebe Gerda, daß Du Dich während des Gehens einstimmst und dann immer flüssiger zeichnest, immer leichter? Dein Bild vom Weg, der scheinbar in Unbekanntes führt, gefällt mir am besten. Er lädt zum Gehen ein…

    Gefällt 1 Person

    • gerda kazakou schreibt:

      Ja Bruni, das kann sein. Ich habe anfangs noch ein Konzept gehabt – das ist natürlich auch nicht schlecht – , aber dann musste ich weiter und weiter, ich steckte den Block gar nicht mehr in den Beutel, denn an jeder Ecke wollte ich zeichnen. Und so wurde es innerlich immer packender und äußerlich geschwinder. Ich geh jetzt gleich mal los und sehe, wie es heute wird.
      Ich hab übrigens auch einen Rapidograph gekauft (ziemlich teuer, son Ding!), aber mit dem habe ich mich noch nicht angefreundet, bleibe vorerst beim Bleistift.

      Gefällt 2 Personen

  5. kowkla123 schreibt:

    beste Grüße kommen von mir zu dir

    Gefällt 1 Person

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