Thrash Art / Ausstellung (2)

Auch heute habe ich im Wäldchen Müll fotografiert in der Absicht, daraus noch ein paar  moderne Werke für meine digitale Galerie zu basteln. Es gab eine reiche Ausbeute – an Müll fehlt es uns hier wahrlich nicht.  Und bei einigen Fotos gab es gar nicht viel zu bearbeiten.

Hier nun meine kleine Ausstellung mit einigen der Werke. Viel Vergnügen.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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20 Antworten zu Thrash Art / Ausstellung (2)

  1. Spannende Arbeiten, mal Linien, mal Flächen, wirklich toll!

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  2. hanneweb schreibt:

    Eine sehr schöne Idee, woraus auch sehr schöne Kunstwerke entstanden… und ist leider wahr, dass es an Müll bei uns nicht mangelt.
    Liebe Grüße von Hanne und hab noch einen schönen Weihnachtstag🎄🌟🍀

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  3. Ulli schreibt:

    Die Kamera macht es möglich, dass selbst Müll ästethisch wird, wobei du ja schon sehr ausgesuchte Stücke fotografiert hast! Bei deiner ersten Ausstellungvariante hätte ich beim Quadrat die Folie und die Kacheln wohl eher diagonal angeodnet, aber das ist so meins, ich mag Diagonalen 😉
    Sehr schön finde ich die weiße Fläche (ist das eine Folie?) mit ihren Rissen, minimalistisch mit Durchsichten.
    Ich seufze dann aber eben doch, denn an Müll mangelt es nirgendwo mehr dort, wo Grünflächen sind, auch der hiesige Wald bleibt nicht verschont, manches sammel ich auf und werfe es dann Zuhause weg, anderes bleibt liegen …
    Ich sende dir einen sonnig herzlichen Gruß, liebe Gerda –

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    • gkazakou schreibt:

      Danke schön und guten Morgen, Ulli! Wie gehen die Rautage und -Nächte? – Das Weiß ist eine aufgeplatzte sich ablösende Farbschicht wohl aus einem Plastiklack auf Holz, das darunter verrottet. Das Wäldchen, in dem ich die Aufnahmen machte, liegt zwischen unserer Straße und dem Stadtwald und ist, da es niemandem „gehört“, (die Eigentumsrechte sind juristisch umstritten) sehr verwahrlost, es wird, wie du siehst, als Schuttabladeplatz verwendet: Bauschutt, Hausrat. Nein, das ist überhaupt nicht schön, aber zum Aufsammeln würde man Bagger und Lastwagen brauchen. Und „da es so ist, und da mich doch der Kater frisst, so will ich keine Zeit verlieren, will noch ein wenig quinquillieren und lustig pfeifen wie zuvor.“ (Wilhelm Busch)

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      • Ulli schreibt:

        „Quinquillieren“ – was für ein tolles Wort! Das ich aber erst einmal nachschlagen musste! Das wird wohl noch mehreren so gehen!
        Mir geht es richtig gut, die stürmischen und regnerischen Geister der ersten zwei Raunächte haben sich verzogen, hell scheint der abnehmende Mond und sehr hell die Venus am Morgen in meine Dachstubenfenster hinein, wir haben es vertraut und gemütlich miteinander, haben ein bisschen geschmaust und erzählt und schöne Filme angeschaut, Musik gehört, den Ofen, das Schwein, die Vögel und Nachbarins Katze gefüttert und gleich geht es eine Runde raus. Das Rheintal liegt im Nebel, ein weißglänzendes Silberband von hier oben. Die Tarotkarten (ich ziehe jede Raunacht eine) sind gefällig bis ermunternd – also, alles ist gut 🙂 ich hoffe auch bei dir!
        Ich erinnere mich an dieses Stück Land, so werden Brachen zu Müllplätzen, immer wieder schade.
        Aber eben, lass uns quinqillieren 😉

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    • gkazakou schreibt:

      danke, Ulli, das klingt richtig gut! Nun wünsche ich euch einen weiteren schönen Tag!

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  4. wechselweib schreibt:

    Sehr cool! Dazu fällt mir Oscar aus der Mülltonne aus der Sesamstraße ein mit seinem Lied: „Ich mag Müll“🌈

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  5. pflanzwas schreibt:

    Der Anlaß unschön, die Ergebnisse sind toll! Mir gefällt die letzte Reihe am Besten. Die Risse in den weißen Flächen. Eine tolle Ästethik. Ja, auch aus dem Abfall läßt sich Kunst bzw. Schönes machen. Noch schöner wäre es, er würde im dafür vorgesehenen Müll und nicht in der Landschaft verschwinden. Auf jeden Fall ein tolles Projekt von dir! Quinquillieren – ja, da schließe ich mich gerne an 🙂

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  6. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Aus Abfall wird Kunst! Liebe Gerda, es gelingt Dir scheinbar mühelos und ich bewundere Deine Sicht auf das, was ausgemustert nur noch herumliegt und das an derart falschen Stellen, daß es Natur ehrende Menschen graust.
    Bei dem weißen Stück mit den schmalen schwarzen Spalten wurde es dann ganz deutlich, auch so kann Kunst entstehen! und was für eine wunderschöne ästhetische
    Liebe nachweihnachtliche Grüße von Bruni

    Gefällt 1 Person

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