Montags ist Fototermin: Der kleine Reiter von Artemissio

Heute war ich im Nationalen Archäologischen Museum, um zwei Sonderausstellungen zu besuchen: „Kaiser Hadrian in Griechenland“ und „Die Odyssee“. Ich werde davon berichten, sobald ich die vielen Fotos geordnet habe. Jetzt nur der kleine Reiter von Artemissio aus der ständigen Sammlung: Ich liebe ihn sehr, denn er zeigt, wie man seine Leidenschaften zügeln muss und kann.
Antike Bronzeskulpturen gibt es nicht mehr viele, denn die meisten wurden zu Kanonen und anderem Kriegsgerät umgearbeitet. Diese Skulpturengruppe aus dem 2. vorchristlichen Jahrhundert fand man zerbrochen im Meer bei Euböa. 1971 wurde sie restauriert, aber es fehlen Zügel und Peitsche.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, alte Kulturen, Fotografie, Kunst, Leben, Psyche, Tiere, Vom Meere abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

25 Antworten zu Montags ist Fototermin: Der kleine Reiter von Artemissio

  1. kopfundgestalt schreibt:

    Daß der Kleine das Wilde, Übermächtige bändigen kann, noch dazu mit Links.
    Der Große kann’s nicht.

    Gefällt 2 Personen

  2. felsenquell schreibt:

    Der reitet in gestrecktem Galopp, verschmolzen mit dem großen Tier, sicher seiner Zukunft entgegen! Als ich ihn vor vielen Jahren das erste Mail sah, habe ich mich gleich in ihn verguckt.
    Schön diese Wiederbegegnung, danke für die Fotos, Gerda.

    Gefällt 2 Personen

  3. kunstschaffende schreibt:

    Was für eine grandiose Skulptur, der kleine Reiter und das wunderschöne Pferd bilden eine Einheit, trotz dem krassen Kräfteverhältniss! Wie faszinierend, wenn man bedenkt wie alt diese Bronzefigur ist, einfach atemberaubend schön!

    Gefällt 2 Personen

  4. Ulli schreibt:

    Was für eine Dynamik und Symbolik, ja atemberaubend und wunderschön zugleich! Sag, aus welcher Zeit stammt die Skulptur?

    Gefällt 1 Person

  5. finbarsgift schreibt:

    Wirklich eine sehr schöne Skulptur!
    Dankeschön für’s Zeigen…
    Liebe Morgengrüße vom Lu

    Gefällt 2 Personen

  6. juergenkuester schreibt:

    Klasse! Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

  7. Susanne Haun schreibt:

    Sehr schöne Aufnahmen, Gerda, schade, dass wir das Archäologische Museum nicht mehr geschafft haben. Ich bin noch am Referat schreiben und werde wohl erst nächste Woche wieder Fotos von Athen sortieren 🙂
    Liebe Grüße sendet dir Susanne

    Gefällt 1 Person

    • gkazakou schreibt:

      Als ich gestern da herumspazierte, dachte ich sehr viel an dich, und auch ich bedauerte es, dass du es nicht sehen konntest. Aber ich denke, mehr war einfach nicht drin. Es gäbe noch sooo viel zu sehen! Heute werde ich noch Fotos von den Sonderausstellungen zeigen. Liebe Grüße!

      Gefällt mir

  8. Karin schreibt:

    Liebe Gerda, von Werner Schmalenbach, dem langjährigen Direktor der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen gibt es einen kleinen Kunstführer “ Kleiner Galopp durch die Kunstgeschichte “ der Pferdedarstellungen von der Antike bis heute vorstellt. Darin ist auch der Kopf dieser Skulptur zu finden, leider ohne den kleinen Reiter, was vermutlich daher rührt, dass er die einzelnen Kapitel bereits in den 50erJahren in einer Zeitung publizierte. Das Buch endet mit der Abbildung der Quadriga von Marino Marinieren, die nicht weniger beeindruckend ist.
    Um Deine Besuche in diesem Museum beneide ich Dich ein bisschen ,habe ich doch seinerzeit in Neapel mit Ehrfurcht die dort ausgestellten Kostbarkeiten bewundert.
    Lieber Gruss, Karin

    Gefällt 1 Person

    • gkazakou schreibt:

      Danke Karin, für die Hinweise! Marino Marini gehört ebenfalls zu meinen Favoriten, seit ich zum ersten Mal einen seiner stürzenden Reiter sah. Da war ich 17 und verliebte mich sofort in diesen Künstler. Weißt du, wo die Quadriga zu sehen ist? die kenne ich nicht. Übrigens war Marini auch in Griechenland…

      Gefällt mir

  9. Karin schreibt:

    Lt.Büchlein ist sie als Terrakottarelief im Kunstmuseum Basel zu sehen.

    Gefällt 1 Person

  10. www.wortbehagen.de schreibt:

    Wow, was für eine beeindruckende Skulptur, liebe Gerda.
    Sie reiten schnell wie der Wind, die beiden, die mir scheinen, als wären sie auf der Flucht vor etwas, das Riesenpferd und sein kleiner Reiter

    Gefällt 1 Person

  11. ernstblumenstein schreibt:

    Eine wunderbare dynamische Skulptur, die ich nicht kannte. Wahrscheinlich hat dieser kleine Reiter das Rennen gewonnen, er wirkt so gazellenhaft auf dem grossen Leib des Pferdes…

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s