Feuergrill

Dieses Bild im 70 x 100 Format – ihr seht es hier in seinen Entstehungsphasen – ist in Erinnerung an Ullis Feuergrill entstanden.  Es ist mir allzu schwer geraten, aber einige Details gefallen mir, besonders die unregelmäßigen Strukturen, die durch das Pergamentpapier entstanden, das ich auf die graue Pappe klebte und übermalte.

Wenn man das Bild mit dem Ölfarben-Filter von Fotoshop übergeht, entsteht ein glatteres und manchem Auge wohl auch angenehmeres Ergebnis.  Vielleicht sollte ich meine billigen mit Kleister angerührten Akryllpigmente gelegentlich durch Ölfarben ersetzen? 😉

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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11 Antworten zu Feuergrill

  1. lieberlebenblog schreibt:

    Nö, ich find das Raue interessanter 😀

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  2. tontoeppe schreibt:

    Dem schließe ich mich an, Gerda. So ist es für mich genau richtig. Hast du gesehen oder gar gewollt, dass rechts im Bild eine Frau durchs Feuer tanzt? Schöne Grüße, Birgit

    Gefällt 2 Personen

    • gkazakou schreibt:

      Das freut mich sehr, Birgit. Figuren lassen sich in solchen Bildern (wie in Wolken, Felsen etc) immer erkennen, das macht einen Teil des Reizes aus. Gewollt war es diesmal nicht – im Gegensatz zur dritten Vorphase,wo ich Figuren reingezeichnet habe. Die waren mir dann zu konkret, und so habe ich sie wieder zerstückelt.

      Gefällt 2 Personen

  3. kopfundgestalt schreibt:

    Das Fliessende im Ölbild ist fast Widerspruch zur archaischen Bildgestalt.
    Zum Rauhen gehören rauhe Materialien 🙂

    Gefällt 3 Personen

  4. Myriade schreibt:

    Ich finde die beiden völlig verschieden, aber sie gefallen mir beide auf ihre Art ….

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  5. www.wortbehagen.de schreibt:

    Das Original, rauh und ursprünglich, erinnert mich an eine Höhlenmalerei, die gewaltigen Eindruck auf den Betrachter macht. Ich erkenne Tiere, Elefanten (keine Mammuts), Urpferde und die schlanken Flanken von Zebras? . Éin Bild, in dem die Menschen den Tieren untertan sind.
    In der Version mit dem Ölfarben-Filter von Fotoshop kommt alles ein wenig glatter und schnell lesbar heraus
    So betrachte ich dieses in Stufen entstandene Bild und auf mich wirkt es preisverdächtig, liebe Gerda

    Liebe Grüße von Bruni

    Gefällt 1 Person

    • gkazakou schreibt:

      das ist wieder einer deiner kostbaren Kommentare, liebe Bruni, die mir weiterhelfen. Besonders gefällt mir, was du über Höhlenmalerei sagst, aber auch das „glatter und schnell lesbar“! Mein Verdacht war, dass die Menschen heute lieber glatte, schnell lesbare Produkte mögen, da ihr Auge an Reklame und geschönte Fotos gewöhnt ist. Um so mehr freue ich mich, dass hier etliche KommentatorInnen gerade das Raue und „Archaische“ loben. Sei ganz lieb gegrüßt von Gerda

      Gefällt 1 Person

  6. www.wortbehagen.de schreibt:

    Aber ja, das Ursprüngliche, das Archaische spricht mit dem Unterbewußtsein und spricht den ganzen Menschen an, während das allzu Glatte nur die Oberfläche erreicht

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